Riedenburg

die Stadt im Landkreis Kelheim im Altmühltal wurde erstmals 1112 unter dem Ortsnamen „Ritenburg“ erwähnt. Rund um den Luftkurort Riedenburg

gibt es interessante Sehenswürdigkeiten. Wir beginnen mit den Besichtigungen am Marktplatz, dem Zentrum der historischen Altstadt. Das bedeutendste Gebäude ist das Alte Rathaus von 1731 mit einem Glockentürmchen. Heute ist hier die Tourist-Information zu finden. Über dem Eingang ist die Figur des heiligen Josef und das Stadtwappen Riedenburgs mit drei Rosen zu sehen.

Direkt vor dem alten Rathaus ist der

Marienbrunnen,

eine Huldigung an die Patrona Bavariae Maria, die Schutzpatronin von Bayern. Der Brunnen wurde 1892 im Zuge des Baus der ersten öffentlichen Wasserversorgung errichtet.

Zum Besuch des Prinzregenten und späteren König Ludwig III. wurde 1906 am Hotel „Zum Schwan“ durch die Brauerfamilie Riemhofer eigens ein Balkon angebaut. Von diesem Balkon zeigte sich der Regent der Bevölkerung.


Überquert man den Marktplatz und die Uferstraße findet man eine lebensgroße Bronzestatue, das

Minnesängerdenkmal.

Es erinnert an einen der frühesten Minnesänger in Bayern, den Graf Heinrich III. Minnesänger waren Komponisten und Dichter zugleich und trugen ihre Verse selbst vor. Minnesänger war ein allgemein anerkannter Berufsstand. Zu den bedeutendsten zählt Walther von der Vogelweide 1170-1230.

Mit dem Rad überqueren wir den Main-Donau-Kanal auf der

Stabbogenbrücke

Kaum sitzen wir im Sattel, heisst es: absteigen. Wir stehen vor dem

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 20200819_123747.jpg

Kloster St. Anna mit der Klosterkirche und dem

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 20200819_124029.jpg

St. Anna Park mit Brunnen.

Sie laden uns zum fotografieren ein. Nonnen vom Orden der Klarissinnen betreiben hier eine Mädchenrealschule.

Wir radeln vorbei am

Riedenburger Brauhaus Michael Krieger

Sie ist die erste Brauerei in Bayern, die 1994 ihre Produktion komplett nach rein ökologischen Richtlinien auf Bio umgestellt hat. Seit 1997 wird das Riedenburger Bier nicht mehr filtriert sondern Natur belassen. Das Brauhaus ist einer der wenigen Hersteller von Bieren mit den alten Getreidesorten Einkorn und Emmer.

Kristallmuseum

In der Bergkristallstr. 1 in Riedenburg ist das

Kristallmuseum

in dem eine große Bergkristallgruppe zu bewundern ist. Faszinierend sind Turmaline, Edelsteine, Silbererze, der größte Smaragdkristall aus den Hohen Tauern sowie die weltgrößte Sammlung historischer Diamanten.

Burgen

Die Rosenburg ist das Wahrzeichen von Riedenburg. Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Ihren Namen hat sie vom Wappen der Burggrafen „Ritenburg“, die Rosen auf ihrem Wappen trugen. Die Rosen wurden in das Stadtwappen von Riedenburg übernommen.

Heute kann man auf der Rosenburg den Falkenhof sowie ein Falknereimuseum besuchen sowie bei Flugvorführungen von Steinadler, Seeadler, Geier usw. teilnehmen.

Wanderer entscheiden sich vielleicht für eine Besichtigung der Burgruinen Rabenstein (eine mittelalterliche Adelsburg am steilen Berghang unterhalb des Schlosses Rosenburg) oder Tachenstein (Ruine einer Spornburg).

Archäologiepark Altmühltal

Wir entscheiden uns für den Archälogiepark Altmühltal, den wir mit dem Fahrrad erkunden.

Vorbei geht es an der

Fußgängerbrücke am Torhausplatz,

die den Main-Donau-Kanal überspannt. Die Vorgängerbrücke, die Altmühltalbrücke mußte beim Ausbau der Altmühl zum Main-Donau-Kanal weichen. Die neue Fußgängerbrücke wurde von 1986 bis 1988 gebaut. Es ist die erste, einseitig abgehängte Brücke mit gekrümmten Brückenträger.

Wir fahren durch eine wunderschöne Landschaft

die uns zur Rekonstruktion

des Spätkeltischen Stadttores

an der Schleuse in Kelheim-Gronsdorf führt. Der Nachbau basiert auf den Ergebnissen archäologischer Ausgrabungen an der äußeren Stadtmauer in den Jahren 1964 bis 1972. Da sämtliche organischen Bestandteile der Keltenmauer im Laufe der Jahre verschwunden sind, kann man über manche Details nur spekulieren. Aus diesem Grund wurde z.B. auf den Nachbau der Türen verzichtet.

Von weitem sehen wir

Schloss Prunn

das auf einer 120 m hohen, schroff abfallenden Felswand thront. Schloss Prunn ist eine der schönsten und besterhaltenen Ritterburgen Bayerns. Auf der Burg fand man Teile des Nibelungenliedes.

Ein weiterer Blickfang ist die ungewöhnliche

Hängebrückenkonstruktion kurz vor Essing, die den Main-Donau-Kanal überspannt. Sie hat eine Länge von 193 m und wird von vielen der „Tatzlwurm“ genannt. Sie ist eine der längsten Holzbrücken Europas und verbindet beide Talseiten von Essing.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.