Simat de la Valldigna

Simat de la Valldigna in der Comarca Safor ist circa 50 Kilometer südlich von Valencia und 20 Kilometer von Cullera und Gandia entfernt. Es ist eines der vier Dörfer der Valldigna.

Die Region um Simat de la Valldigna ist seit der Frühgeschichte bewohnt. Das zeigen die Höhlen von Bolomor in Tavernes de la Valldigna sowie von Medalletes und Parpalló in Barx.

Das kleine Dorf Barx liegt auf einer Anhöhe von etwa 300 m über dem Meeresspiegel und hat eine Geschichte, die bis ins erste Jahrtausend zurückreicht.

Die Kirche

Sant Miquel Arcàncel von Barx.

Simat

Die Weiterfahrt nach Simat führt uns vorbei am

Mirador de la Visteta

der uns zu einem Spaziergang in dieser wunderschönen Landschaft einlädt. Anschliessend fahren wir zum Ziel unseres Ausflugs, nach Simat.

Erwähnung findet Simat erstmals zur Zeit der maurischen Besatzung. Die Legende besagt, dass der König nach dem Kampf mit dem Muselmanen in Alicante durch dieses Tal kam und beim Anblick von der Schönheit und der Fruchtbarkeit zu einem Priester sagte: Ein Tal, würdig (Vall Digna) ein Kloster eurer Religion zu beherbergen.

So erbaute man im 14. Jahrhundert in dem kleinen Ort Simat, der umgeben von den Bergen der Serra de Corbera und dem Montdúver liegt, das

Kloster Santa María de la Valldigna

das Kirchenschiff

Wappen des Abtes Joan d’Aragó

Lange bestimmte das Leben im Valldignatal das Kloster Santa Marīa de la Valldigna.

Die Herrschaft des Klosters und des Abts über das Tal und seine Menschen endete im Jahr 1835. 1835 wurden in Spanien alle Klöster vom Staat besetzt.

Das Kloster wurde Privateigentum, in dem Landwirtschaft und Viehzucht betrieben wurde. Die Kunstschätze gingen verloren, die Gebäude verfielen.

Die Regionalregierung von Valencia kaufte das Kloster 1991 zurück. Die Regierung lässt es wieder rekonstruieren und renovieren.

Die Überreste des Klosters zeigen, dass der Bau in drei Etappen erfolgte. Beginn war im 14. Jahrhundert in gotischem Stil mit der Anordnung der Gebäude um den Kreuzgang nach den Ordensregeln der Zisterzienser. Nach den Erdbeben von 1396 und 1644 wurde es im 17. und 18. Jahrhundert im Barockstil vergrößert und verschönert.