Bad Staffelstein

die Stadt liegt im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels an der Bayerischen Porzellanstraße. Bereits im 1. Jahrhundert vor Christus sind erste Siedlungsspuren gefunden worden. Staffelstein ist im Jahr 800 erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. 

In Bad Staffelstein gibt es viele schöne Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen die von Balthasar Neumann erbaute Basilika Vierzehnheiligen sowie das Kloster Banz. Uns interessiert insbesondere die Basilika Vierzehn Heiligen. 

Geschichte der Basilika

Die Basilika wurde aufgrund einer Überlieferung gebaut. Der Geschichte zufolge ist dem Schäfer des Klosters Langheim im Jahr 1445 das Jesuskind mit Kindern erschienen sein. Die Kinder stellten sich als die vierzehn Nothelfer vor. Sie verlangten vom Schäfer, dass am Ort der Erscheinung eine Kapelle gebaut muss. Danach sind die Kinder in den Wolken verschwunden. Wenige Tage nach dem Wunder wurde eine kranke Frau an den Ort der Erscheinung gebracht. Sie wurde gesund. Nach diesem Wunder ist die Stelle der Erscheinung zum Wallfahrtsort geworden.

Die Zisterzienser Abtei Langheim gab dem Drängen der Gläubigen nach. Sie errichteten eine Kapelle, die sie den Vierzehn Nothelfern geweiht haben. Im Jahr 1525 wurde die Kapelle während des Bauernkriegs völlig zerstört. Später ist an der gleichen Stelle eine größere Kirche errichtet worden.

Die Kirche

Wir konnten die Türme der Basilika bei unserem Besuch leider nicht sehen. Sie waren wegen der Renovierung verhüllt.

Wir betreten die Kirche und sind von der hellen, lichtdurchfluteten Basilika begeistert. In der Basilika sind viele barocke Engel- und Heiligenfiguren neben beeindruckenden Ölgemälden zu sehen. Besonders beachten sollte man auch die vielen Stuckarbeiten an den Wänden und in der Kuppel.

Der Altar mit den vierzehn Nothelfern ist auf dem Ort der Erscheinung gebaut. Er steht deshalb frei in der Mitte der Kirche. Man bezeichnet den Altar auch als Gnadenaltar.

Zwölf der Vierzehn Nothelfer sind am Gnadenaltar in drei Etagen übereinander angebracht. Sie nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Die Skulpturen der Barbara und Katharina stehen an den beiden seitlichen Altären.

Zu den Vierzehn Nothelfern zählen drei Bischöfe (Dionysius, Erasmus, Blasius), drei Märtyrerinnen (Barbara, Margareta, Katharina), drei Ritter (Georg, Achatius, Eustachius), der Arzt Pantaleon, der Mönch Ägidius, der Diakon Cyriacus, ein Knabe (Vitus) und ein Christuskindträger (Christophorus).

Die Aussage, dass die prächtige Basilika ein barockes Meisterwerk ist, können wir unterstreichen. 

Wir schauen noch uns bei den Nebengebäuden um. Machen einen Spaziergang im Park und im Friedhof. Danach gehen wir zu unserem Womo und fahren weiter.

Wenn wir wieder in die Gegend kommen, werden wir Bad Staffelstein besuchen, denn da gibt es auch ein Thermalbad.