Willkommen

Heinz und Mimi 

nehmen dich hier mit auf ihren Reisen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Venedig

erreichen wir mit dem öffentlichen Bus. Die Haltestelle vom Bus ist direkt neben unserem Campingplatz Serenissima in Malcontenta-Venezia. Die Hin- und Rückfahrt nach Venedig dauert ca. 20 Minuten und kostet nur € 3,00.

Venedig liegt in Nordosten Italiens, ist Hauptstadt der Region Venetien und trägt den Beinamen La Serenissima – die Durchlauchtigste. Wir waren also auf dem „Durchlauchtigsten“ Campingplatz. Venedig und seine Lagune gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe.

Das historische Zentrum der Stadt liegt auf 118 Inseln die eine Gesamtfläche von 414,6 km² haben. Davon entfallen 257,7 km² auf Wasserflächen. Die gesamte Lagune erstreckt sich über etwa 550 km² zwischen den Mündungen der Flüsse Adige (Etsch) im Süden und Piave im Norden und wird von 60 km langen Sandbänken gegen die Adria abgegrenzt. Überwiegend besteht sie aus Watt- und Marschland, den sog. Barenen und aus Fischfanggründen, den Valli de Pesca. Die Barene werden von Kanälen durchzogen die man Ghebi nennt.

Der nördliche Teil der 550 km² großen Lagune enthält vorwiegend Süßwasser und wird vom Gezeitenwechsel kaum berührt. Er heißt daher Laguna morta die „tote Lagune“. Die Salzwasserlagune, deren Wasserstand mit Ebbe und Flut sinkt und steigt und vom Meerwasser stärker durchspült wird, heißt Laguna viva „lebende Lagune“. Die Barene mindern bei Hochwasser den Wellenschlag und bieten Raum für das in die Lagune eindringende Wasser.

Durch die Flora und Fauna der venezianischen Gewässer findet man darin ein grosses Artenreichtum. Es können deshalb auf dem Markt viele Fischarten wie Aal, Meeräsche, Wolfsbarsch, Goldbrasse angeboten werden. In der Lagune brüten über 60 Vogelarten. Säugetiere und Reptilien sind hier auch zu finden.

Die Häuser in der Lagune wurden auf Holzpfählen errichtet, die man in den Untergrund rammte, denn es wurde früh entdeckt, dass sich unter der Schlammablagerung fester Lehmboden befand, der Caranto. Die Bauten wurden, um Gewicht zu sparen, aus leichten, hohlen Tonziegeln erbaut, den mattoni. Viele der Häuser sind in

schlechtem Zustand. Eine Ursache ist der Anstieg des Wasserspiegels, denn dadurch wird in den meisten Häusern das untere Stockwerk unbewohnbar. Der andere Grund ist, dass seit Ende der Republik Venedig die Pflegemaßnahmen an Bauten und Kanälen vernachlässigt wurde. Das Ausbaggern der Fahrrinnen für Überseeschiffe, die den Hafen von Marghera ansteuern, hat viele Fundamente unterspült. Die Wohnungen in der Altstadt sind erheblich teurer als auf dem Festland und deshalb oft unbewohnt.

Wir unterbrechen unsere Erkundungstour in der kleinen Bacari (Weinschänke) nicht, wie der Venezianer für ein Glas Wein, das Ombra (Schatten) heisst, sondern

für einen Cappuccino und

Cicchetti, Venedigs berühmte und auch sehr leckere Appetithäppchen.

Hier ist der Glockenturm der Chiesa di San Pantaleone Martire zu sehen, die im venezianischen Dialekt San Pantalon heisst.

Die Kirche liegt Bezirk Dorsoduro am gleichnamigen Campo

und ist dem Heiligen Pantaleon gewidmet.

Wir gehen wieder durch kleine Gassen

über kleine Brücken und stehen dann am Campo San Rocco mit der links auf dem Foto

Scuola Grande San Rocco. Es ist keine Schule sondern ein Zusammenschluß, gemeinnütziger Vereine oder einer Bruderschaft. Sie hatten karitative Zwecke oder waren Zusammenschlüsse aller Handwerker, also der heutigen Innung. Die Scuola Grande di San Rocco ist die bekannteste der sechs ehemaligen Vereinigungen und gilt als wichtige Sehenswürdigkeit in Venedig.

Neben der Scuola Grande San Rocco ist die römisch-katholische Kirche Chiesa di San Rocco. Beide Gebäude wurden zwischen 1489 und 1508 errichtet. Die Kirche ist ein Bau aus der Renaissance. Die Fassade des Gotteshauses ist jedoch erst im 18. Jahrhundert errichtet worden.

In der Kirche findet man Werke italienischer Maler der venezianischen Schule

Die Chiesa di San Rocco beherbergt auch die Reliquien des heiligen Rochus, dem Patron der Kirche. Seine Gebeine wurden im 16. Jahrhundert nach Venedig überführt. Er wird als Pestheiliger verehrt.

In einem weiteren schönen Gebäude am Campo San Rocco ist das Leonardo da Vinci-Museum untergebracht. Es widmet sich dem Denken und den Werken von Leonardo da Vinci. Im Inneren des Museums sind funktionierende und interaktive Nachbildungen von „Leonardo da Vincis Maschinen“, die aus den berühmten „Da Vinci Codes“ erschaffen sind. Auch kann man einige seiner grandiosen anatomischen Studien bewundern sowie eine Kunstgalerie, in der seine wichtigsten Gemälde in Form von Nachbildungen gezeigt werden.

Nur 100 Meter vom Campo San Rocco entfernt ist die

Basilica Santa Maria Gloriosa dei Frari, (übersetzt „Brüder“) auch Frarikirche, ist neben San Zanipolo der größte und bedeutendste gotische Sakralbau in Venedig. Diese römisch-katholische Kirche befindet sich am Campo dei Frari im Sestiere San Polo und ist der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht.

Das aus Stein wirkenden Gewölbe wurde wegen des problematischen Baugrundes zur Gewichtsreduzierung aus verputztem Rohrgeflecht erstellt.

Wie bei anderen venezianischen Kirchen, wird der Bau durch hölzerne Zuganker stabilisiert. In der Kirche sind hervorragende Kunstwerke zu sehen. Eines Hauptwerke von Tizian

ist das Altarbild der Basilika mit dem Namen „Maria Himmelfahrt“. Das Gemälde ist 6,90 m hoch und mit einer Breite von 3,60 m das größte Altargemälde der Stadt sowie auch das größte, jemals von Tizian gemalte Werk. Es wurde mit Ölfarben auf Holz gemalt.

In der Frarikirche sind zahlreiche Grabmonumente berühmter Venezianer,

darunter das des Dogen Pesaro zu sehen. Für dieses Monument hat er in seinem Testament extra 12 000 Dukaten hinterlassen. Das

Grabmal von Tizian, dessen richtiger Name Tiziano Vecellio war, ist selbstverständlich auch in der Basilika. Ein weiterer Hingucker in der Kirche ist das

Denkmal für Antonio Canova. Er war ein italienischer Bildhauer und gilt als einer der Hauptvertreter des italienischen Klassizismus.

Sehr beeindruckend ist dieser

Reliquien-Altar sowie das

hölzerne, geschnitzte Chorgestühl,

das 1468 vollendet wurde.

Wir verlassen das Stadtviertel San Polo

in Richtung San Marco und da ist er,

der berühmte Canal Grande. Er ist 4 Kilometer lang, zwischen 30 und 70 Meter breit und bis zu 5 Meter tief, die Hauptwasserstraße von Venedig und wird von der Rialtobrücke überspannt.

Die Rialtobrücke war bis Mitte des 19. Jahrhunderts die einzige Brücke über den Canal Grande. Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts anstelle einer Holzbrücke errichtet und besteht aus Kalkstein. Heute führen vier Brücken über den Canal Grande.

Selbstverständlich stürzen auch wir uns in das Getümmel auf der Brücke

um von oben ein Foto auf den Canal Grande zu knipsen.

Witzig war dann, als wir auf der Brücke feststellten, dass wir im

„No Mafia Venezia E’Sacra“ zu Mittag gegessen hatten. Nun überlegen wir, ob das Menü deshalb nur € 12,90 -natürlich plus € 2,00 per la copertina- gekostet hat, weil sie an die Mafia nichts abdrücken, denn geschmeckt hat es.

Wir laufen nun im Strom mit

und sind

am Markusplatz (italienisch Piazza San Marco) dem bedeutendsten und bekanntesten Platz in Venedig. Der Markusplatz ist 175 m lang und bis zu 82 m breit. Nur er trägt in Venedig die Bezeichnung Piazza, da er früher der einzige befestigte Platz der Stadt war.

Der Markusplatz ist einer der niedrigsten Orte in Venedig. Er steht nicht selten bei Hochwasser (Acqua Alta), das vor allem im Winter vorkommt, unter Wasser und kann nicht mehr betreten werden. Es werden dann für die Fußgänger Stege aufgebaut.

Eines der eindrucksvollen Gebäude am Markusplatz ist der Dogenpalast (italienisch Palazzo Ducale).

Er war seit dem 9. Jahrhundert Sitz des Dogen (Staatsoberhaupt). Der Palast war Regierungs- und Verwaltungszentrum der Republik und zugleich Symbol der Größe und Macht der Seerepublik Venedig.

Der Palast ist einer der bedeutendsten Profanbauten der Gotik und ein Glanzwerk venezianischer Baukunst. In den Innenräumen sieht man Stuck, vergoldete Schnitzereien und historische Gemälde. Hier haben die großen Maler Venedigs den vergangenen Glanz und Ruhm der Lagunenstadt der Nachwelt überliefert.

Zwischen dem Dogenpalast und dem Markusdom ist das

Porta della Carta. Es stammt aus dem 15. Jahrhundert und führte in den Innenhof des Dogenpalastes.

Im Sistiere San Marco am Marktplatz befindet sich der Markusdom (italienisch Basilica di San Marco). Es war das zentrale Staatsheiligtum der Republik Venedig bis zu ihrem Ende 1797 und ist seit 1807 die Kathedrale des Patriarchen von Venedig.

Der Markusdom wurde zwischen

den Jahren 829 und 832 als Palastkapelle des Dogenpalastes unter dem Dogen Giovanni I. Particiaco erbaut.

Eine Besichtigung des Doms war uns nicht möglich, da Eintrittskarten nur online erworben werden können und während unseres Aufenthalts alle Termine ausgebucht waren. Doch alleine die Besichtigung aussen ist schon atemberaubend.

Und da ist dann noch der 98,6 Meter hohe Campanile, der Markusturm. Er ist das höchste Gebäude von Venedig. Ursprünglich diente seine Turmspitze den Schiffen als Leuchtturm.

Er wird von den Venezianern der Paron di casa, der Hausherr genannt. Seine heutige Gestalt entstand 1511–1514. Als man versuchte in den Turm einen Lift einzubauen, stürzte er am 14. Juli 1902 ein. Bemerkenswert war, dass kein einziger Mensch verletzt oder ein benachbartes Gebäude beschädigt wurde. Der Campanile wurde dann von 1903 bis 1912 mit den alten Steinen rekonstruiert und kann heute mit Hilfe eines Aufzuges bestiegen werden. Im obersten Geschoss hängt ein fünfstimmiges, historisches Bronzegeläut.

Vorbei am Dom steht dieses schöne Gebäude mit dem

das Torre dell’Orologio der Uhrturm. Er wurde zwischen 1496 und 1499 errichtet. Am Uhrturm ist eine astronomische Uhr mit einem Zifferblatt aus Lapislazuli. Sie zeigt die Mond- und Sonnenphasen sowie die Tierkreiszeichen an. Auf dem Dach stehen zwei riesige Bronzefiguren die auf eine Bronzeglocke die Stunden schlagen.

Südlich des Marktplatzes, zwischen Kampanile und Zecca befindet sich die

Biblioteca Nazionale Marciana, eine der größten Nationalbibliotheken Italiens mit den wichtigsten Sammlungen für griechische, lateinische und orientalische Handschriften.  Die Bibliothek ist die einzige Institution, die aus der Zeit der Republik Venedig verblieben ist.

Durch die Vielfalt der schönen Gebäude werden die beiden Monolithsäulen fast übersehen.

Diese Säule ist Markus dem Stadtheiligen von Venedig gewidmet und zeigt die San-Todaro-Statue auf einem Krokodil und

diese den Markuslöwen. Der Platz auf dem die Säulen stehen heisst Piazzetta San Marco. Hier wurden Staatsgäste empfangen sowie auch Hinrichtungen durchgeführt.

Doch vor der Hinrichtung mussten die Verurteilten erst über die

Seufzerbrücke, eine Verbindungsbrücke zwischen dem Dogenpalast und dem Gefängnis, die über den acht Meter breiten Kanal, den Rio di Palazzo führt. Die schmale, elf Meter lange, weisse Kalksteinbrücke wurde um 1600 erbaut. Die „Seufzerbrücke“ erhielt erst in Romantik ihren Namen. Man dachte, dass die Gefangenen auf ihrem Weg ins Gefängnis von hier aus zum letzten Mal mit einem Seufzer einen Blick in die Freiheit in der Lagune werfen konnten.

Bevor wir uns auf den Weg zum Busbahnhof angetreten haben, konnten wir noch diese Dame sehen

Wir haben nicht erfahren, ob sie sich in der Jahreszeit getäuscht hat oder ein Überbleibsel vom Karneval in Venedig ist, denn das Fest dauert vom 6. Januar bis zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch.

Der historische Karneval ist mit seinen Masken, Tierkämpfen, Herkulesspielen und Feuerwerken der bekannteste neben Florenz und Rom. Seinen Ursprung hat der venezianische Karneval durch einen Festtag zu Ehren des Gottes Saturn (die Saturnalien) in der Antike. Durch die italienischen Fürstenhöfe im Spätmittelalter wurde der Karneval immer prunkvoller und aufwändiger.

Wir kommen wieder vorbei an winzigen Gassen

und kleinen Kanälen

Unsere etwas müden Füsse liessen uns dann überlegen, wie wir zum Busbahnhof kommen. Setzen wir uns in eine

Gondel für 80,00 € eine halbe Stunde? Was kostet es wenn er länger braucht? Der Gondoliere nannte uns keinen exakten Preis, deshalb entscheiden wir uns dagegen, denn er wollte auch nicht singen.

Dann nehmen wir eben gegenüber den Wasserbus für 7,50 € pro Person. Doch ganz spontan steigen wir in ein Wassertaxi und fahren auf dem Canal Grande.

Super toll!! Wir sehen

wieder schöne oder

renovierungsbedürftige Gebäude

das Casino

und

und

und jetzt

sind wir am Busbahnhof. Jetzt kommts: die Preisverhandlung mit dem Skipper war angeblich ein Missverständnis. Wir haben 15,00 € verstanden und er behauptete, dass er 50,00 € gesagt habe. Na ja, mit 40,00 € war er dann auch einverstanden. Wir haben es nicht bereut, denn wir hatten eine schöne Fahrt auf dem Canal Grande.

Verona

ist eine Stadt in der Region Venetien im Nordosten Italiens und die Hauptstadt der Provinz Verona. Um Verona schlängelt sich die

Etsch (italienisch Adige)

Seit 2000 gehört die Altstadt zum Unesco-Welterbe. Die Gründung von Verona war bereits vor 550 v. Chr. und wurde erst als Kolonie des Kaiser Augustus eine große Stadt.

Wir stehen mit unserem Womo sehr zentral an der Area Costa Camper in der Via Gianattilio dalla Bona.

Zu Beginn unserer Besichtigungstour kommen wir vorbei am

Porta Palio

einem Portal der ehemaligen mittelalterlichen Mauern von Verona, das zwischen 1550 und 1561 gebaut wurde. Die Blechfiguren davor stammen aus der heutigen Zeit und sollen Romeo und Julia darstellen.

Am Piazzale 25 Aprile, dem Vorplatz vom Bahnhof Puerto Nuova steht der

Tempio Votivo

eine katholische Kirche, deren Bau von einem Bischof 1943 zugesagt wurde, als Kriegsereignisse ein tragisches Schicksal für die Stadt ankündigten. Die Kirche sollte ein schreckliches Unglück abwenden und heisst deshalb: Votivtempel.

Direkt vor dem Bahnhof steht eine Bühnenfigur aus der Oper Aida. Die Bühnenfiguren sind auf ganz Verona verteilt

wie hier beim Beginn des Corso Porta Nuova

Am Ende der Straße stehen wir vor dem

Portoni della Brà

das erstmals 1257 erwähnt wird. Das Portal besteht aus 2 Rundbögen, zwischen denen sich seit 1872 eine

Ovo-Uhr befindet. Durch das Tor, dann sind wir am

Piazza Bra

dem größten Platz von Verona mit zahlreichen Bars und Restaurants. Rechts neben dem Stadttor ist der

Palazzo della Gran Guardia

der ehemalige Palast der großen Wache. Er wurde 1610 erbaut und war das Quartier und der Sitz der Stadtwache und wird heute als Kongresszentrum und Galerie genutzt. Auch das Rathaus von Verona, der

Palazzo Barbieri

befindet sich am Piazza Bra. Der Palazzo diente früher als Kaserne. Neben dem Rathaus ist die

Arena di Verona

ein gut erhaltenes römisches Amphitheater, das etwa im Jahr 30 n. Chr. errichtet wurde und außerhalb der Stadtmauer Veronas lag. In römischer Zeit fasste die Arena über 30.000 Zuschauer und wurde für Gladiatorenkämpfe und Hinrichtungen genutzt. Ab dem 15. Jahrhundert wurde die Arena als Theater genutzt, doch erst seit 1913 finden regelmäßig Aufführungen statt. Am 10. August 1913 wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Giuseppe Verdi die Oper Aida aufgeführt. Aufgrund der hervorragenden Akustik konnte sich die Arena schnell als Konzertstätte etablieren. Vor allem in den Monaten Juni, Juli und August finden Opernaufführungen und Rock-Konzerte statt.

Am Piazza S. Nicolò steht die Kirche

Kirche San Nicolò all’Arena

deren Baubeginn 1627 war. Als die Pest ausbrach wurde der Bau der Kirche eingestellt. San Nicolò all’Arena konnte erst 1697 fertiggestellt werden.

Nach der Kirche kommen wir zum

Porta dei Borsari

Die Porta Borsari stammt aus dem 1. Jhr.v.Chr. und markierte zu römischer Zeit den südlichen Eingang nach Verona. Das schöne Stadttor war Sitz der veronesischen Zöllner die hier stationiert waren und die Zölle der mitgeführten Waren kassierten. Nach dem Tor spaziert man auf einer

alten Straße und kommt zum historische Markt der Stadt, dem Herz Veronas, das hier seit 2000 Jahren schlägt, dem

Piazza Erbe

mit den wunderschönen Mazzanti Häusern. Es sind die ehemaligen Veroneser Getreidespeicher und das Veroneser Domus Mercatorum sowie das Haus der Händler. Der Turm auf dem Bild ist der Torre Lamberti, der zum alten Rathaus gehört.

Alle Gebäude rund um diesen Platz stammen aus dem Mittelalter. Der Springbrunnen der

Madonna Verona

mit dem mittelalterlichen Kopf und dem römischen Körper, einer heidnischen Göttin, stellt das Symbol der Vereinigung der klassischen und christlich-modernen Welt.

In der Via Cappello befindet sich die

Romeo-und-Julia-Balkon

Casa di Giuletta

ein Haus aus dem 14. Jahrhundert mit einem winzigen Balkon, auf dem Julia gemäß der Tragödie von William Shakespeare auf ihren Romeo gewartet haben soll.

In Verona konnten wir mehrere Kirchen sehen, die keine Kirchen mehr sind, wie auf dem Foto – einst Kirche heute

Pizzeria

Noch einige Gebäude, die uns gut gefallen haben

das ist der Palazzo Canossa neben dem

dieses imposante Gebäude, das auf dem Dach

drei solcher „Häuschen“ zieren.

Eine sehr interessante Sehenswürdigkeit ist das von 1354-1356 errichtete

Castel Vecchio

1355 wurde eine Brücke über die Etsch errichtet die

Ponte Scaligero

Sie sicherte den Burgbewohnern den Fluchtweg in die benachbarten Besitzungen. Im Jahr 1375 wurde der

Turm

über dem Torbogen errichtet und gleichzeitig eine Verbindung zur Brücke geschaffen. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gebäude mehrfach verändert. Die Venezianer nutzten das Castel als Festung und als Lagerhaus; den französischen und österreichischen Besatzern diente es als Kaserne. 1923 trat der Staat das Nutzungsrecht an die Stadt Verona ab.

Auf dem Weg vom Ponte Scaligeri in die Stadt kommt man am

Arco dei Gavi

vorbei. Ursprünglich befand er sich nicht weit entfernt vom Uhrturm des nahegelegenen Castelvecchio und wurde später in den Stadtmauerring einbezogen. Der römische Ehrenbogen stammt aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Die Franzosen rissen 1805 das Monument ab. Erst 1932 wurden die Trümmer wiederentdeckt und nach einer Aufrisszeichnung neu zusammengefügt.

Und so toll sieht’s am Piazza Bra bei Nacht, doch leider bei Regen aus

Die Sonne hat sich jedoch für den nächsten Tag schon wieder angemeldet.

Mira

ist eine Gemeinde von Venedig und liegt im Gebiet der

Riviera del Brenta

Die Riviera del Brenta ist das Ufergebiet des Brenta-Kanals, das von Stra (eine italienische Gemeinde) zur Adria verläuft und im 16. Jahrhundert durch die Kanalisierung des Flusses Brenta entstand.

In Mira kann man eine Vielzahl von venezianischen Villen – teilweise bereits restauriert – sehen, denn der Adel von Venedig floh in den Sommermonaten in die kühleren Villen am Brentakanal.

Villa Barchessa Valmarana

Villa Foscari

Villa Tito, die gerade renoviert wird.

Das Radeln entlang der Brenda

ist durch die Vielzahl der verschiedenen Gebäude sehr interessant. Wir kommen vorbei an der

Kirche San Nicolò di Mira. Sie ist auf den Ruinen eines Gebäudes byzantinischen Ursprungs aus dem späten siebzehnten Jahrhundert aufgebaut. Von besonderer Bedeutung ist der quadratische Glockenturm. Er diente der Küstenwache und rief die Gläubigen zum Gebet.

Rathaus von Mira

Eine Bootsfahrt auf dem 174 km langen Brenta von Padua nach Venedig führt auch an Mira vorbei.

Wir konnten beobachten, wie sich eine Drehschleuse zur Durchfahrt des Bootes öffnete.

Unser Fazit: eine schöne, eindrucksvolle Radtour, die wir mit einem vorzüglichen Eisbecher krönen.

Peschiera del Garda

Peschiera del Garda liegt am Südostufer des Gardasees an der Stelle, an der der Mincio, der einzige Abfluss des Gardasees, den See verlässt.

Peschiera del Garda hat einen kleinen Yachthafen, einen Bahnhof und ist Standort der italienischen Armee. Am Ufer des Gardasees findet man Pfahlbauten aus der frühesten Besiedlung von Peschiera, die in die Bronzezeit zurückgehen und zum Unesco Weltkulturerbe zählen.

Der Weg zur Altstadt führt über eine

Brücke mit wunderschönen Blumenarrangements,

vorbei an einem Teil der

aus 5 Bastionen bestehenden Festungsanlage und dem

Monumento ai caduti – zur Erinnerung an??

Auf der Brücke sehen wir

Häuserzeile am Lungomincio. Wir hatten Glück, dass wir bei einer

Stadtteilregatta auf dem Mincio zusehen konnten.

Reges Treiben herrscht in den Gassen der Altstadt durch die vielen Touristen,

die an den zahllosen Geschäften vorbei flanieren.

Unser Besuch in Peschiera endet am diesem Tag als Zuschauer bei einem

Schwimmwettbewerb im Gardasee mit

sehr, sehr vielen Teilnehmern.

Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg zur Erkundung der Festung. Wir gehen durch das

Porta Brescia und sehen die völlig vom Wasser umgebene

Festung von Peschiera, die mit ihren 2250 Meter sternförmig angelegten Mauern, die größte Militäranlage am Gardasee ist und

überwiegend mit

Büschen und Bäumen bepflanzt wurde.

Steigt man auf die Festung, kann man von oben

einige stattliche Palazzi im venezianischen Stil sehen.

Am großen Piazza Ferdinand di Savoie befindet sich der Dom

Dom San Martino. Über dem Eingang des Doms ist ein Relief des Heiligen Martin zu sehen. Das Innere vom Dom ist im

klassizistischen Stil gehalten.

Dem Dom gegenüber steht eine große, verlassene

Kaserne. Erstaunt sind wir, dass das Gebäude noch mit der italienischen Flagge dekoriert ist.

Zingst

ist eine Halbinsel am östlichen Ende der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern.

Will man von Bresewitz auf die Halbinsel Zingst , so muss man über die

Meiningenbrücke

fahren. Sie wurde von 1908 bis 1912 als Eisenbahnbrücke gebaut und führte nach der Demontage der Bahnstrecke nach Zingst. (Wie wir erfahren haben, ist sie jedoch seit 2018 gesperrt).

Zingst, ein staatlich anerkanntes Seeheilbad im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft hat 3120 Einwohner, 2 davon haben wir in Spanien kennengelernt und besuchten sie in ihrem „Büdchen“ der

Blaue Maus

Blauen Maus

einem Restaurant für Fischsuppe und Fischbrötchen.

Bei unserem Spaziergang sehen wir die Kirche

St. Peter und Paul

Eine neugotische, evangelische Kirche, die zwischen 1860 und 1862 erbaut wurde. Sie gilt als wichtiges architektonisches Denkmal in Zingst. Bei der Kirche steht ein

Gedenkstein

der an ertrunkene Seeleute erinnert. Weiter geht’s vorbei am ehemaligen

Bahnhof der Darßbahn

der als Restaurant und Kunstgalerie genutzt wird. Wir haben ihn noch vor der Restauration gesehen.

Dieses Haus hat den schönen Namen

Haus Morgensonne

In dem denkmalgeschützten Kapitänshaus, das 1867 erbaut wurde, befindet sich das Heimatmuseum von Zingst.

Im Museumshof sollte man auch die

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Museumshof_Zingst.JPG

Pommernstuben

besuchen. Hier kann man alte Handwerkstechniken bestaunen oder selbst erlernen.

Das Foto zeigt das

Kurhaus

Der

Seenotrettungsschuppen

liegt gegenüber der Seebrücke und ist heute außer Dienst gestellt. Er dient als Relikt aus vergangenen Tagen der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger als Traditionskabinett und beherbergt ein Lokal mit Biergarten.

Die Seebrücke von Zingst

Bildergebnis für seebrücke zingst

ist 270 m lang und 2,50 m breit. Der silbrig blaue „Pilz“, der aus dem Wasser ragt, ist eine Tauchgondel. Sie besteht aus einer mit Fenstern ausgestatteten Besuchergondel, die Sitzplätze und einen Maschinentisch enthält und einen zentralen Pfeiler, an dem sie ins Wasser und zurück fährt.

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist ein Paradies für

Surfer

und lädt ein zum Radeln oder Wandern

wie weit wohl?

Die Fahrt auf dem Mississippidampfer

Riverstar

haben wir leider verpasst. Vielleicht beim nächsten Mal.

Das größte zusammenhängende Waldgebiet auf die Halbinsel Zingst ist der

Osterwald.

Eine Besonderheit ist die Anpflanzung von 6 aus Nordamerika eingeführten Mammutbäumen. Im Osterwald leben der Waldkauz, der Rote Milan und die Sumpfrohreule.

Stralsund

im Nordosten Deutschlands befindet sich im südlichen Ostseeraum und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Die Hansestadt liegt am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee und wird als „Tor zur Insel Rügen“ bezeichnet. Stralsund ist die am dichtesten besiedelte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

1234 erhielt Stralsund das Stadtrecht und kam als Gründungsmitglied der Hanse durch den internationalen Handel zu Wohlstand. In der Altstadt sind zahlreiche Bauten aus der Backsteingotik zu sehen, die seit 2002 zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.

Als die Schweden die Macht 1648 übernahmen, begann der Ausbau der Stadtbefestigung mit 14 Bastionen, die alle zum Schutz im Dreissigjährigen Krieg dienten.

Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern jedoch verkam. Wirtschaftlich lebte die Stadt vor allem vom Schiffsbau auf der Volkswerft Stralsund

die Schiffe für die Sowjetunion zum Teil im 10-Tage-Rhythmus fertiggestellte.

Wir sind am Alten Markt am Wahrzeichen von Stralsund, dem

Rathaus mit seiner „Schaufassade“

denn hinter der prächtigen Fassade verbirgt sich in den letzten 3 Stockwerken

nichts

Die Geschichte vom Rathaus reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Ratskeller entstand der größte Lagerraum mit 1400 qm von Nordeuropa. Kaufleute mieteten Lagerflächen an und deponierten teure Stoffe und Weine. Durch die bis zum 19. Jahrhundert reichenden Erweiterungs- und Umbauten entstand ein architektonischer Stilmix.

Direkt neben dem Rathaus ist die

St. Nikolaikirche

Sie ist die älteste der 3 Pfarrkirchen von Stralsund und wurde erstmals 1276 urkundlich erwähnt. Die Planung und der Bau der Kirche erfolgte gleichzeitig mit der Planung des Rathauses. Sie wurde zur Ratskirche. Den westlichen

Haupteingang

der Nikolaikirche erreicht man nur vom Stralsunder Rathaus durch den Buttergang kommend. In der Kirche sind viele Kunstschätze zu sehen. Besonders erwähnenswert ist die

astronomische Uhr. Sie wurde 1394 in Gang gesetzt. Zu erkennen ist dies an der lateinischen Schrift unter dem Zifferblatt. Seit dem 16. Jahrhundert steht sie aber still. Das Westportal der Nikolaikirche ist auch sehr beeindruckend.

Während St. Nikolai – die Prächtige – die Kirche der Patrizier war, diente

St. Marien – die Mächtige

als Gotteshaus für Handwerker und Krämer. Sie ist die jüngste gotische Backstein-Basilika und gehört zu den Meisterwerken im nordischen Raum.

St. Jakobi – die Schmächtige

ist die jüngste der 3 Stralsunder Pfarrkirchen. Sie wurde die Kirche für den ärmsten Stand der Stadt. Heute wird sie als Kulturkirche für gesellschaftliche und kulturelle Zwecke genutzt.

In der Hafenstraße auf der Hafeninsel ist das

Ozeaneum der Hansestadt Stralsund mit 8.700 qm Ausstellungsfläche. Es ist ein zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum gehörendes Naturkundemuseum mit dem Schwerpunkt Meer. In 40 Aquarien sind ca. 7000 Fische und Tiere zu bestaunen. Das größte Becken im Ozeaneum ist das Schwarmfischbecken mit dem Namen „Offener Atlantik“ das 2,6 Mio. l Wasser fasst. Im Ozeaneum sind auch Humboldt-Pinguine zu sehen.

In der Mönchstraße ist die im 13. Jahrhundert erbaute

Katharinenkirche. Der frühgotische Backsteinbau ist der erste Bau des Dominikaner Ordens an der Ostseeküste. Sie wurde als Kirche für die im benachbarten Katharinenkloster tätigen Mönche errichtet. Seit 1973 ist in der Kirche das Deutsche Meeresmuseums untergebracht.

Ebenso in der Hafenstraße ist der 1876 entstandene

Koggenspeicher. Der 33 m hohe Speicher hatte ein Fassungsvolumen von 3100 Tonnen.

Heute ist das Skurrileum, ein Museum für komische Kunst, untergebracht. Wer gerne lacht, sollte sich einen Besuch nicht entgehen lassen.

In der Fährstraße 23 ist das denkmalgeschützte

Scheelehaus, das zusammen mit dem Haus Fährstraße 24 eine Einheit bildet. Es ist ein viergeschossige Giebelhaus, das im 14. Jahrhundert als Dielenhaus errichtet wurde. Sehenswert an der Fassade ist ein Korbbogenportal mit rechteckigen Fenstern. Im Hausflur des Gebäudes ist eine Gedenktafel die darauf hinweist, dass in diesem Haus Carl Wilhelm Scheele geboren wurde.

In dieser Straße sind viele schön renovierte

Giebelhäuser.

Die beiden, der ehemals 10 Stadttore von Stralsund sind das

Kütertor, ein einfaches Turmbauwerk in der Stadtmauer, das bis 1862 ein Gefängnis war. Im Haus daneben wohnte der Torschliesser.

Das zweite, noch erhaltene Tor ist das

Kniepertor, ein aus Backstein errichtetes Tor, das erstmals 1293 urkundlich erwähnt wird. Das Tor spielte in der Geschichte der Stadt öfter eine bedeutende Rolle, so z.B. als es Wallenstein im Dreissigjährigen Krieg an der Eroberung von Stralsund hinderte.

In der Mühlenstraße sehen wir

prächtige, farbenfrohe Bürgerhäuser, die Stralsund seit der Hansezeit prägen. Mit der Gestaltung der Giebel zeigten die Kaufleute ihren Reichtum und ihre Macht.

Wir gehen zur Hafeninsel

und kommen vorbei am denkmalgeschützten Lotsenhaus mit der Adresse Hafenstraße 50. Es wurde 1901 als Lotsenwache errichtet. Das Backsteingebäude hat ein bis zu zwei Metern dickes Mauerwerk.

Wir stärken uns mit einem leckeren Fischbrötchen vom

Flipper, einem Räucherfischkutter und gehen weiter zum Querkanal

(hier ist links die Rückseite des Ozeaneum zu sehen)

und kommen zum

Südhafen mit dem tollen Blick auf die

Brücke die zur Insel Rügen führt.

Der Stralsunder Hafen besteht aus dem Stadthafen, dem Nord- und dem Südhafen. Im Nord- und Südhafen werden vor allem Stück- und Schüttgut umgeschlagen. Viele Segel- und Motorboote haben im Hafen ihre Liegeplätze

und am Ufer gibt es urige Hafenbars mit netten Namen wie „Klabautermann“.

Jetzt machen wir uns auf den Weg zur

Gorch Fock.

Die Gorch Fock ist ein als Bark getakeltes Segelschulschiff. Sie wurde 1933 bei Blohm & Voss für die Reichsmarine gebaut und nach dem Schriftsteller Gorch Fock benannt. Die seit 2003 nicht mehr seetüchtige Bark liegt im Stralsunder Hafen. In dem auf dem Schiff befindlichen Museum kann man sich über die bewegte Vergangenheit der Gorch Fock informieren.

Es waren auch andere tolle Schiffe im Hafen

die man besichtigen oder für eine Rundfahrt mieten konnte.

Unser Tag wurde mit einem Hafenfest mit

Live-Musik gekrönt.

Vom Wohnmobilstellplatz An der Rügenbrücke, Werftstr. 5 aus machen wir uns auf den Weg zur Insel Rügen

Wismar

ist eine Hansestadt an der Südspitze der Wismarer Bucht an der Ostsee und wird erstmals 1167 urkundlich erwähnt. Wismar war früh Mitglied der Hanse und blühte im Spätmittelalter auf, was man durch viele gotische Baudenkmale noch heute sehen kann.

Unser Weg zur Altstadt führt uns zum

Alten Hafen.

Von hier haben wir bereits einen Blick auf die Altstadt von Wismar, die jedoch noch ein bisschen auf uns warten muss, denn wir haben durch den netten Herrn vom nächsten Bild Gelegenheit

den Toppsegelschoner

Albatros

zu besichtigen.

Wir erfahren, dass das Schiff 1942 für Frachtfahrten unter dem Namen Dagmar Larsen auf der dänischen Werft Tommerup in den Dienst gestellt wurde. 1978 kaufte der deutsche Verein Clipper das Schiff und taufte es auf den Namen Albatros. Mit der ehrenamtlichen Stammbesatzung werden ein- und zweiwöchige Fahrten in der deutschen und dänischen Ostsee mit überwiegend Jugendlichen durchgeführt, die während der Fahrt auch mitarbeiten.

Unter Deck ist es sehr eng, wie man unschwer an den

Kojen und im

Navigationsraum

erkennen kann. Die Besichtigung war sehr beeindruckend, doch nun geht’s weiter Richtung Altstadt.

Wir sehen auf der linken Seite von unserem Ufer den historischen

Alten Hafen

der aus dem Beginn des Industriezeitalters stammt. Hier werden keine Güter mehr umgeschlagen. Der Alte Hafen gilt als einer der attraktivsten Orte von Wismar. Er ist zum einen Heimathafen der Poehler Kogge, der Nachbau einer Hansekogge in Anlehnung an die Schiffsbaumethoden des 14. Jahrhunderts sowie auch Spielort der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

Dieser neugotische Backsteinbau wurde 1888 als

Zollhaus

errichtet. Heute ist dort ein Restaurant untergebracht. Nur wenige Meter weiter ist das

Wassertor

das letzte erhaltene Hafentor von ehemals 5 Stadttoren.

Zwischendurch meldet sich der kleine Hunger und wir müssen uns entscheiden, ob wir bei dem gemütlichen Herrn

eine Fischsuppe genießen oder uns vom

Fischkutter

eine Fischsemmel oder leckere Kibbelinge holen.

Frisch gestärkt sehen wir dieses imposante Gebäude, das

Gewölbe

ein Fachwerkbau auf zwei tonnengewölbten Brückejochen. Unter dem Gebäude fliese die Runde Grube, die kurz danach in den Alten Hafen mündet.

Hier prüften im 17. und 18. Jahrhundert die Vorsteher des Ratskellers, die sogenannten Weinherren, angelieferte Weine auf ihre Qualität bevor sie ins Rathaus gelangten.

In der Altstadt steht noch der Turm der

Marienkirche

der zu den ältesten Bauwerken von Wismar gehört. Im Krieg stürzte das Dach und alle Gewölbe ein, 1960 wurde der Rest der Kirche gesprengt. Der Turm mußte als Seezeichen erhalten bleiben. Der Turm wurde restauriert und wird heute für Veranstaltungen genutzt. Im Vordergrund ist der aufgemauerte Grundriss des beseitigten Kirchenschiffs zu sehen.

Eine weitere Kirche, die als Gotteshaus und Kulturstätte zur Verfügung steht, ist der monumentale gotische Sakralbau

St. Georgen

hier das Bühnenbild von „Jedermann“

In der Kirche findet man einen gläsernen Aufzug, der zur Aussichtsplattform fährt. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Kirche

St. Nikolai

eine dreischiffige Basilika, die als Kirche der Seefahrer und Fischer erbaut wurde. Das Kirchenschiff von St. Nikolai gehört zu den höchsten Deutschlands.

Das war für uns neu: in der

findet man eine

Kinderspielecke

und Tische für den Kaffeeplausch der Mamas.

Ansonsten kann man in der Spitalkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts eine rot-weiss-gelbe

Bretterdecke

mit 26 Bildern aus der biblischen Geschichte sehen. Ein weiterer Blickfang ist die

Glasmalerei

aus dem 14. Jahrhundert mit 26 Scheibenbildern in gotischen Farben, eine der bedeutenden Glasmalereien im Ostseeraum. Es werden Szenen vom Leben von Jesus und Maria und einigen Heiligen dargestellt.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt der

Hauptaltar und die Kanzel

aus der Renaissance und gehört zu den qualitätvollsten in Mecklenburg.

Am Marktplatz steht ein Wahrzeichen der Stadt, die

Wismarer Wasserkunst

von 1602 im Renaissancestil. Die beiden davor sitzenden Skulpturen sind

Nix und Nixe

Vom Marktplatz aus sieht man auch das, über einem Kellergewölbe errichtete

Rathaus

das zwischen 1817 und 1819 erbaut wurde sowie das backsteingotische Bürgerhaus

Alter Schwede

aus den Jahr 1360, in dem heute ein Restaurant zu finden ist.

Einer der größten Arbeitgeber von Wismar ist die

MV-Werft

Die Schiffbauwerft beschäftigt etwa 600 Mitarbeiter, einen Teil davon in einem der größten überdachten

Trockendocks Deutschlands – links im Bild

In der Sargmacherstraße wurden wir von einem herrlichen Kaffeegeruch angelockt und fanden die

Unser Ladengeschäft in Wismar

Kaffeerösterei mit cafeshop „especial“.

in der wir bei der

Kaffeeröstung

zuschauen konnten. Der Chef des Shops erklärte uns die Kaffeemischungen sowie die einzelnen Röstzeiten. Vom Ergebnis seiner Kaffeeröstung war er ganz begeistert.

Danach sehen wir noch die

Granada

haben wir 2014 und 2019 besucht.

2014 hatten wir einen Termin zur Besichtigung in der Alhambra und übernachteten auf dem

Campingplatz Reina Isabel

Am nächsten Tag sind wir nach Granada gefahren, der Hauptstadt der Provinz Granada in Andalusien. Die Stadt liegt beim Übergang der Sierras de Huétor y la Alfaguara in die Vega (Flussaue) de Granada am Zusammenfluss von Darro und Genil und wurde unter dem Namen Iliberra als eine von Phöniziern und Iberer bewohnte Siedlung erstmals um 500 v. Chr. erwähnt. 

Berühmt ist Granada durch die vielen bedeutenden historischen Bauten aus maurischer Zeit sowie auch aus Gotik und Renaissance und insbesondere natürlich durch die Alhambra.

Unsere Zeit erlaubt es, dass wir uns von dem

netten Herren

noch zu einer Stärkung einladen lassen und dann geht’s zur

Alhambra (die Rote Burg), eine bedeutende Stadtburg (Kasbah) auf dem Sabikah-Hügel von Granada und eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils in der islamischen Kunst. Es ist eine weitläufige, auf einem Hügel gelegene Festung mit Königspalästen, schönen Innenhöfen, spiegelnden Wasserbecken aus der Nasriden-Dynastie (eine muslimisch-maurische Dynastie des Emirats von Granada) und dem herrlichen Park des Palacio de Generalife mit Brunnen und Obstgärten.

Der Gesamtkomplex ist in vier Bereiche unterteilt. Der Genaralife außerhalb der Festungsmauern, die Medina die überwiegend aus Gärten und Fundamenten früherer Zeit besteht, die Paläste des Nasriden und die Alcazaba, die Zitadelle.

Der Palacio de Generalife war der Sommerpalast und Landsitz der Nasriden-Sultane. Der Palast und seine Gärten wurden im 13. Jahrhundert errichtet.

Der Generalife ist einer der ältesten, bestehenden maurischen Gärten. Eine besondere Form des Wasserzuflusses verhindert die Wellenbildung.

Die Nasridenpaläste mit ihren Gärten sind das Herzstück der Alhambra. Hier war der Regierungssitz und die Privaträume der maurischen Herrscher.

Im Löwenhof des Palazzo del Partal

mit dem Löwenbrunnen auf dessen Rand geschrieben steht:

Selig ist das Auge, das diesen Garten der Schönheit sieht

der Thronsaal (Sala de Emajadores)

ein Blick aus dem Fenster

wir verlassen diesen Saal und sehen

diese wunderschöne Kuppel.

Im Sala de los Abencerrajes, der Name stammt von der Legende, dass in diesem Saal die Ritter des granadinischen Geschlechts der Abencerrajes enthauptet worden seien, sind die Wände mit arabischen Schriftzügen und Stuck versehen.

Hier das Stalaktitengewölbe vom Sala de los Abencerrajes

In der Medina der Alhambra befinden sich heute hauptsächlich Gärten und Fundamente der ursprünglichen Bebauung. Ein Spazierweg neben

Zypressen führt zu den

Gartenanlagen, schönen

Fundamenten und zur

Kirche

Santa Maria de la Alhambra

Das Verteidigungssystem der Alhambra ist die

die Alcazaba, das Bollwerk der Alhambra, in die man

durch das Puerta del Vino kommt.

Die Alcazaba ist die Stadtburg

einer großflächige Befestigungsanlage mit stadtähnlichem Charakter

auf der Kanonen nicht fehlen dürfen.

Jetzt noch ein Blick auf

Granada

dann verlassen wir die Alhambra und stürzen uns

in die Altstadt von Granada, gehen 

vorbei an der Kathedrale, denn jetzt machen wir uns auf die Suche nach einem Tapaslokal

und landen hier.

Das ganze Lokal hängt voll mit Marienbildern aus der ganzen Welt.

Der Rosado und die Tapas haben uns hier gut geschmeckt.

Die Vielzahl der Kneipen animiert uns zur nächsten Einkehr

und wir wünschen uns „salud und bon provecho“

Zweite Fahrt nach Granada im April 2019

Wir übernachten am Campingplatz Suspiro del Moro,

der auf dem Pass Puerto Suspiro del Moro auf einer Höhe von 865 liegt. Der Pass ist ein Ausläufer der Sierra Nevada und Bindeglied zwischen der Vega de Granada (Ebene) und dem fruchtbaren Valle de Lecrín (Tal der Freude)

Nach Granada nehmen wir den Bus. Die Haltestelle ist nur ca. 150 m vom Campingplatz entfernt. Beim Palacio de Congresos in Granada steigen wir aus, und gehen zum Parque de Violón an dem

die beiden Herren -Alexandre Dumas und Emmeline Stuart-Wortley- zu sehen sind. Wir überqueren mit der Brücke Puente Genil

den Rio Genil. Auf dem Weg zum Plaza de Humilladero sehen wir noch das Monument

einer Flamencogruppe. Am Plaza de Humilladero kommen wir vorbei am

Fuente de las Granadas sowie der

Basilica Nuestra Señora de las Angustias

Die Basilika wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und beherbergt die Heiligenfigur der Stadtpatronin von Granada, die Nuestra Señora de las Angustias. Beeindruckend ist das Altarbild des Hochaltars von 1728.

An der Plaza Mariana de Pineda steht die Bahn der Granada City Tour

die 12 Stationen/Sehenswürdigkeiten anfährt. Man kann beliebig aus- und wieder zusteigen und wir beginnen unsere Besichtigungsfahrt an der Alhambra, am Palacios Nazaríes beim

Puerto Justicia, der monumentalsten Außentür der Alhambra. Sie wurde 1348 erbaut und wird auch das Tor der Gerechtigkeit genannt.

Weiter geht’s zum Plaza Nuevo der trotz seines Namens „Neuer Platz“ der älteste Platz in Granada ist. Er liegt zwischen dem modernen Zentrum und der Carrera del Darro. Hier steht der

Palacio de la Real Chancilleria – köngliche Kanzlei von Granada

Durch eine königliche Verfügung ist das Gebäude seit 1500 der Oberste Gerichtshof und bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten.

Die schöne Uhr zeigt an „was die Stunde geschlagen“ hat.

Der Plaza Nuevo führt uns zur Carrera del Darro.

Die Straße ist durch alte Mauern sowie Stein- und Ziegelbrücken eine unterschiedlich breite Geschäftsstraße, die parallel zum Flussbett des Darro verläuft. Sie führt uns vorbei am

arabischen Badehaus aus dem 11. Jh. mit katakombenartigen Räumen

sowie 8-eckigen, sternförmigen Oberlichtern.

Von der Carrera del Darro aus hat man auch

einen wunderschönen Blick auf die Alhambra

und sie endet

am Paseo de los Tristes.

Die Route führt uns zur

Cuesta de Gomérez. In dieser Straße findet man auch einige, der in der ganzen Welt bekannten

Flamenco-Gitarrenbauer. In einem netten kleinen Restaurant

stärken wir uns für unser nächstes Ziel

dem Puerta de las Granadas, dem Granatapfeltor. Dieses Tor war einst ein Verteidigungsturm der aus der Stadt führte. Das Tor öffnet den Weg in die heutigen Pappelalleen der Alhambra und schließt an ihre Mauer an.

Wir fahren mit der City Tour Bahn zum Aussichtspunkt Mirador de San Cristóbal

und haben eine herrliche Aussicht zum Alabaicín, dem ältesten Stadtviertel von Granada. Dieses Stadtviertel geht auf die spätantike, vormaurische Siedlung Ilíberis zurück. In den vielen kleinen Gassen der Alabaicín sieht man überwiegend weiß gestrichene Häuser.

Danach kommen vorbei an der

Iglesia del San Cristóbal und am

Kloster Cartuja Santa María Porta Coeli, einem Kloster des Kartäuserordens.

Für verlassen unseren City Tour Zug bei der

Stierkampfarena. Leider ist sie geschlossen, so daß wir nur

durch das Gittertor schauen können.

Wir gehen zum Plaza Bib Rambla. Den Mittelpunkt bildet ein

Springbrunnen aus dem 17. Jahrhundert mit vier grotesken, wasserspeienden Figuren und einer Neptunstatue.

Sehenswert ist auch der

Laternenpfahl, auf dem mythische Wesen dargestellt sind und das Fundament die Form eines Pferdefußes hat. Von hier gehen wir zur Kathedrale

Santa María de la Encarnación de Granada. Wir haben sie nur von aussen angeschaut, denn 11,00 € Eintritt war uns zu viel.

Nun stehen wir am

Eingang zur Alcaicería de Granada. Einem typischen Stadtteil der muslimischen Kultur.

In den engen Gassen reiht sich ein Souvenirladen an den anderen.

Der Basar erstreckt sich von der Plaza Nueva bis zur Plaza Bib-Rambla in der islamischen Medina nahe der Aljama- Moschee .

Am Plaza del Carmen befindet sich das

Rathaus von Granada.

Granada ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, die wir immer wieder gerne besuchen werden.