Willkommen

Heinz und Mimi 

nehmen dich hier mit auf ihren Reisen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zingst

ist eine Halbinsel am östlichen Ende der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern.

Will man von Bresewitz auf die Halbinsel Zingst , so muss man über die

Meiningenbrücke

fahren. Sie wurde von 1908 bis 1912 als Eisenbahnbrücke gebaut und führte nach der Demontage der Bahnstrecke nach Zingst. (Wie wir erfahren haben, ist sie jedoch seit 2018 gesperrt).

Zingst, ein staatlich anerkanntes Seeheilbad im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft hat 3120 Einwohner, 2 davon haben wir in Spanien kennengelernt und besuchten sie in ihrem „Büdchen“ der

Blaue Maus

Blauen Maus

einem Restaurant für Fischsuppe und Fischbrötchen.

Bei unserem Spaziergang sehen wir die Kirche

St. Peter und Paul

Eine neugotische, evangelische Kirche, die zwischen 1860 und 1862 erbaut wurde. Sie gilt als wichtiges architektonisches Denkmal in Zingst. Bei der Kirche steht ein

Gedenkstein

der an ertrunkene Seeleute erinnert. Weiter geht’s vorbei am ehemaligen

Bahnhof der Darßbahn

der als Restaurant und Kunstgalerie genutzt wird. Wir haben ihn noch vor der Restauration gesehen.

Dieses Haus hat den schönen Namen

Haus Morgensonne

In dem denkmalgeschützten Kapitänshaus, das 1867 erbaut wurde, befindet sich das Heimatmuseum von Zingst.

Im Museumshof sollte man auch die

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Museumshof_Zingst.JPG

Pommernstuben

besuchen. Hier kann man alte Handwerkstechniken bestaunen oder selbst erlernen.

Das Foto zeigt das

Kurhaus

Der

Seenotrettungsschuppen

liegt gegenüber der Seebrücke und ist heute außer Dienst gestellt. Er dient als Relikt aus vergangenen Tagen der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger als Traditionskabinett und beherbergt ein Lokal mit Biergarten.

Die Seebrücke von Zingst

Bildergebnis für seebrücke zingst

ist 270 m lang und 2,50 m breit. Der silbrig blaue „Pilz“, der aus dem Wasser ragt, ist eine Tauchgondel. Sie besteht aus einer mit Fenstern ausgestatteten Besuchergondel, die Sitzplätze und einen Maschinentisch enthält und einen zentralen Pfeiler, an dem sie ins Wasser und zurück fährt.

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist ein Paradies für

Surfer

und lädt ein zum Radeln oder Wandern

wie weit wohl?

Die Fahrt auf dem Mississippidampfer

Riverstar

haben wir leider verpasst. Vielleicht beim nächsten Mal.

Das größte zusammenhängende Waldgebiet auf die Halbinsel Zingst ist der

Osterwald.

Eine Besonderheit ist die Anpflanzung von 6 aus Nordamerika eingeführten Mammutbäumen. Im Osterwald leben der Waldkauz, der Rote Milan und die Sumpfrohreule.

Wismar

ist eine Hansestadt an der Südspitze der Wismarer Bucht an der Ostsee und wird erstmals 1167 urkundlich erwähnt. Wismar war früh Mitglied der Hanse und blühte im Spätmittelalter auf, was man durch viele gotische Baudenkmale noch heute sehen kann.

Unser Weg zur Altstadt führt uns zum

Alten Hafen.

Von hier haben wir bereits einen Blick auf die Altstadt von Wismar, die jedoch noch ein bisschen auf uns warten muss, denn wir haben durch den netten Herrn vom nächsten Bild Gelegenheit

den Toppsegelschoner

Albatros

zu besichtigen.

Wir erfahren, dass das Schiff 1942 für Frachtfahrten unter dem Namen Dagmar Larsen auf der dänischen Werft Tommerup in den Dienst gestellt wurde. 1978 kaufte der deutsche Verein Clipper das Schiff und taufte es auf den Namen Albatros. Mit der ehrenamtlichen Stammbesatzung werden ein- und zweiwöchige Fahrten in der deutschen und dänischen Ostsee mit überwiegend Jugendlichen durchgeführt, die während der Fahrt auch mitarbeiten.

Unter Deck ist es sehr eng, wie man unschwer an den

Kojen und im

Navigationsraum

erkennen kann. Die Besichtigung war sehr beeindruckend, doch nun geht’s weiter Richtung Altstadt.

Wir sehen auf der linken Seite von unserem Ufer den historischen

Alten Hafen

der aus dem Beginn des Industriezeitalters stammt. Hier werden keine Güter mehr umgeschlagen. Der Alte Hafen gilt als einer der attraktivsten Orte von Wismar. Er ist zum einen Heimathafen der Poehler Kogge, der Nachbau einer Hansekogge in Anlehnung an die Schiffsbaumethoden des 14. Jahrhunderts sowie auch Spielort der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

Dieser neugotische Backsteinbau wurde 1888 als

Zollhaus

errichtet. Heute ist dort ein Restaurant untergebracht. Nur wenige Meter weiter ist das

Wassertor

das letzte erhaltene Hafentor von ehemals 5 Stadttoren.

Zwischendurch meldet sich der kleine Hunger und wir müssen uns entscheiden, ob wir bei dem gemütlichen Herrn

eine Fischsuppe genießen oder uns vom

Fischkutter

eine Fischsemmel oder leckere Kibbelinge holen.

Frisch gestärkt sehen wir dieses imposante Gebäude, das

Gewölbe

ein Fachwerkbau auf zwei tonnengewölbten Brückejochen. Unter dem Gebäude fliese die Runde Grube, die kurz danach in den Alten Hafen mündet.

Hier prüften im 17. und 18. Jahrhundert die Vorsteher des Ratskellers, die sogenannten Weinherren, angelieferte Weine auf ihre Qualität bevor sie ins Rathaus gelangten.

In der Altstadt steht noch der Turm der

Marienkirche

der zu den ältesten Bauwerken von Wismar gehört. Im Krieg stürzte das Dach und alle Gewölbe ein, 1960 wurde der Rest der Kirche gesprengt. Der Turm mußte als Seezeichen erhalten bleiben. Der Turm wurde restauriert und wird heute für Veranstaltungen genutzt. Im Vordergrund ist der aufgemauerte Grundriss des beseitigten Kirchenschiffs zu sehen.

Eine weitere Kirche, die als Gotteshaus und Kulturstätte zur Verfügung steht, ist der monumentale gotische Sakralbau

St. Georgen

hier das Bühnenbild von „Jedermann“

In der Kirche findet man einen gläsernen Aufzug, der zur Aussichtsplattform fährt. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Kirche

St. Nikolai

eine dreischiffige Basilika, die als Kirche der Seefahrer und Fischer erbaut wurde. Das Kirchenschiff von St. Nikolai gehört zu den höchsten Deutschlands.

Das war für uns neu: in der

findet man eine

Kinderspielecke

und Tische für den Kaffeeplausch der Mamas.

Ansonsten kann man in der Spitalkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts eine rot-weiss-gelbe

Bretterdecke

mit 26 Bildern aus der biblischen Geschichte sehen. Ein weiterer Blickfang ist die

Glasmalerei

aus dem 14. Jahrhundert mit 26 Scheibenbildern in gotischen Farben, eine der bedeutenden Glasmalereien im Ostseeraum. Es werden Szenen vom Leben von Jesus und Maria und einigen Heiligen dargestellt.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt der

Hauptaltar und die Kanzel

aus der Renaissance und gehört zu den qualitätvollsten in Mecklenburg.

Am Marktplatz steht ein Wahrzeichen der Stadt, die

Wismarer Wasserkunst

von 1602 im Renaissancestil. Die beiden davor sitzenden Skulpturen sind

Nix und Nixe

Vom Marktplatz aus sieht man auch das, über einem Kellergewölbe errichtete

Rathaus

das zwischen 1817 und 1819 erbaut wurde sowie das backsteingotische Bürgerhaus

Alter Schwede

aus den Jahr 1360, in dem heute ein Restaurant zu finden ist.

Einer der größten Arbeitgeber von Wismar ist die

MV-Werft

Die Schiffbauwerft beschäftigt etwa 600 Mitarbeiter, einen Teil davon in einem der größten überdachten

Trockendocks Deutschlands – links im Bild

In der Sargmacherstraße wurden wir von einem herrlichen Kaffeegeruch angelockt und fanden die

Unser Ladengeschäft in Wismar

Kaffeerösterei mit cafeshop „especial“.

in der wir bei der

Kaffeeröstung

zuschauen konnten. Der Chef des Shops erklärte uns die Kaffeemischungen sowie die einzelnen Röstzeiten. Vom Ergebnis seiner Kaffeeröstung war er ganz begeistert.

Danach sehen wir noch die

Granada

haben wir 2014 und 2019 besucht.

2014 hatten wir einen Termin zur Besichtigung in der Alhambra und übernachteten auf dem

Campingplatz Reina Isabel

Am nächsten Tag sind wir nach Granada gefahren, der Hauptstadt der Provinz Granada in Andalusien. Die Stadt liegt beim Übergang der Sierras de Huétor y la Alfaguara in die Vega (Flussaue) de Granada am Zusammenfluss von Darro und Genil und wurde unter dem Namen Iliberra als eine von Phöniziern und Iberer bewohnte Siedlung erstmals um 500 v. Chr. erwähnt. 

Berühmt ist Granada durch die vielen bedeutenden historischen Bauten aus maurischer Zeit sowie auch aus Gotik und Renaissance und insbesondere natürlich durch die Alhambra.

Unsere Zeit erlaubt es, dass wir uns von dem

netten Herren

noch zu einer Stärkung einladen lassen und dann geht’s zur

Alhambra (die Rote Burg), eine bedeutende Stadtburg (Kasbah) auf dem Sabikah-Hügel von Granada und eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils in der islamischen Kunst. Es ist eine weitläufige, auf einem Hügel gelegene Festung mit Königspalästen, schönen Innenhöfen, spiegelnden Wasserbecken aus der Nasriden-Dynastie (eine muslimisch-maurische Dynastie des Emirats von Granada) und dem herrlichen Park des Palacio de Generalife mit Brunnen und Obstgärten.

Der Gesamtkomplex ist in vier Bereiche unterteilt. Der Genaralife außerhalb der Festungsmauern, die Medina die überwiegend aus Gärten und Fundamenten früherer Zeit besteht, die Paläste des Nasriden und die Alcazaba, die Zitadelle.

Der Palacio de Generalife war der Sommerpalast und Landsitz der Nasriden-Sultane. Der Palast und seine Gärten wurden im 13. Jahrhundert errichtet.

Der Generalife ist einer der ältesten, bestehenden maurischen Gärten. Eine besondere Form des Wasserzuflusses verhindert die Wellenbildung.

Die Nasridenpaläste mit ihren Gärten sind das Herzstück der Alhambra. Hier war der Regierungssitz und die Privaträume der maurischen Herrscher.

Im Löwenhof des Palacio del Partal

mit dem Löwenbrunnen auf dessen Rand geschrieben steht:

Selig ist das Auge, das diesen Garten der Schönheit sieht

der Thronsaal (Sala de Embajadores)

Blick aus dem Fenster

wir verlassen diesen Saal und sehen

diese wunderschöne Kuppel.

Im Sala de los Abencerrajes, der Name stammt von der Legende, dass in diesem Saal die Ritter des granadinischen Geschlechts der Abencerrajes enthauptet worden seien, sind die Wände mit arabischen Schriftzügen und Stuck versehen.

das Stalaktitengewölbe vom Sala de los Abencerrajes

In der Medina der Alhambra befinden sich heute hauptsächlich Gärten und Fundamente der ursprünglichen Bebauung. Ein Spazierweg neben

Zypressen führt zu den

Gartenanlagen,

Fundamenten und zur

Kirche

Santa Maria de la Alhambra

Das Verteidigungssystem der Alhambra ist die

die Alcazaba, das Bollwerk der Alhambra, in die man

durch das Puerta del Vino kommt.

Die Alcazaba ist eine Stadtburg

eine großflächige Befestigungsanlage mit stadtähnlichem Charakter

auf der Kanonen nicht fehlen dürfen.

Jetzt noch ein Blick auf

Granada

dann verlassen wir die Alhambra und stürzen uns

in die Altstadt von Granada,

vorbei an der Kathedrale

machen wir uns auf die Suche nach einem Tapaslokal

und sind hier gelandet.

Das ganze Lokal hängt voll mit Marienbildern aus der ganzen Welt

der Rosado und die Tapas haben gut geschmeckt.

Die Vielzahl der Kneipen animiert uns zur nächsten Einkehr

und wir wünschen uns „salud und bon provecho“

Zweite Fahrt nach Granada im April 2019

Wir übernachten am Campingplatz Suspiro del Moro,

der auf dem Pass Puerto Suspiro del Moro auf einer Höhe von 865 liegt. Der Pass ist ein Ausläufer der Sierra Nevada und Bindeglied zwischen der Vega de Granada (Ebene) und dem fruchtbaren Valle de Lecrín (Tal der Freude)


Nach Granada nehmen wir den Bus. Die Haltestelle ist nur ca. 150 m vom Campingplatz entfernt. Beim Palacio de Congresos in Granada steigen wir aus, und gehen zum Parque de Violón an dem

die beiden Herren -Alexandre Dumas und Emmeline Stuart-Wortley- zu sehen sind. Wir überqueren mit der Brücke Puente Genil

den Rio Genil. Auf dem Weg zum Plaza de Humilladero sehen wir noch das Monument

einer Flamencogruppe. Am Plaza de Humilladero kommen wir vorbei am

Fuente de las Granadas sowie der

Basilica Nuestra Señora de las Angustias

Die Basilika wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und beherbergt die Heiligenfigur der Stadtpatronin von Granada, die Nuestra Señora de las Angustias. Beeindruckend ist das Altarbild des Hochaltars von 1728.

An der Plaza Mariana de Pineda steht die Bahn der Granada City Tour

die 12 Stationen/Sehenswürdigkeiten anfährt. Man kann beliebig aus- und wieder zusteigen und wir beginnen unsere Besichtigungsfahrt an der Alhambra, am Palacios Nazaríes beim

Puerto Justicia, der monumentalsten Außentür der Alhambra. Sie wurde 1348 erbaut und wird auch das Tor der Gerechtigkeit genannt.

Weiter geht’s zum Plaza Nuevo der trotz seines Namens „Neuer Platz“ der älteste Platz in Granada ist. Er liegt zwischen dem modernen Zentrum und der Carrera del Darro. Hier steht der

Palacio de la Real Chancilleria – köngliche Kanzlei von Granada

Durch eine königliche Verfügung ist das Gebäude seit 1500 der Oberste Gerichtshof und bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten.

Die schöne Uhr zeigt an „was die Stunde geschlagen“ hat.

Der Plaza Nuevo führt uns zur Carrera del Darro.

Die Straße ist durch alte Mauern sowie Stein- und Ziegelbrücken eine unterschiedlich breite Geschäftsstraße, die parallel zum Flussbett des Darro verläuft. Sie führt uns vorbei am

arabischen Badehaus aus dem 11. Jh. mit katakombenartigen Räumen

sowie 8-eckigen, sternförmigen Oberlichtern.

Von der Carrera del Darro aus hat man auch

einen wunderschönen Blick auf die Alhambra

und sie endet

am Paseo de los Tristes.

Die Route führt uns zur

Cuesta de Gomérez. In dieser Straße findet man auch einige, der in der ganzen Welt bekannten

Flamenco-Gitarrenbauer. In einem netten kleinen Restaurant

stärken wir uns für unser nächstes Ziel

dem Puerta de las Granadas, dem Granatapfeltor. Dieses Tor war einst ein Verteidigungsturm der aus der Stadt führte. Das Tor öffnet den Weg in die heutigen Pappelalleen der Alhambra und schließt an ihre Mauer an.

Wir fahren mit der City Tour Bahn zum Aussichtspunkt Mirador de San Cristóbal

und haben eine herrliche Aussicht zum Alabaicín, dem ältesten Stadtviertel von Granada. Dieses Stadtviertel geht auf die spätantike, vormaurische Siedlung Ilíberis zurück. In den vielen kleinen Gassen der Alabaicín sieht man überwiegend weiß gestrichene Häuser.

Danach kommen vorbei an der

Iglesia del San Cristóbal und am

Kloster Cartuja Santa María Porta Coeli, einem Kloster des Kartäuserordens.

Für verlassen unseren City Tour Zug bei der

Stierkampfarena. Leider ist sie geschlossen, so daß wir nur

durch das Gittertor schauen können.

Wir gehen zum Plaza Bib Rambla. Den Mittelpunkt bildet ein

Springbrunnen aus dem 17. Jahrhundert mit vier grotesken, wasserspeienden Figuren und einer Neptunstatue.

Sehenswert ist auch der

Laternenpfahl, auf dem mythische Wesen dargestellt sind und das Fundament die Form eines Pferdefußes hat. Von hier gehen wir zur Kathedrale

Santa María de la Encarnación de Granada. Wir haben sie nur von aussen angeschaut, denn 11,00 € Eintritt war uns zu viel.

Nun stehen wir am

Eingang zur Alcaicería de Granada. Einem typischen Stadtteil der muslimischen Kultur.

In den engen Gassen reiht sich ein Souvenirladen an den anderen.

Der Basar erstreckt sich von der Plaza Nueva bis zur Plaza Bib-Rambla in der islamischen Medina nahe der Aljama- Moschee .

Am Plaza del Carmen befindet sich das

Rathaus von Granada.

Granada ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, die wir immer wieder gerne besuchen werden.

Málaga

ist die zweitgrößte Stadt in Andalusien und die sechstgrößte in Spanien. Die Hafenstadt an der südspanischen Costa del Sol und ist bekannt für die gelben Sandstrände und die grossen Hotelanlagen. Die Skyline wird von zwei massiven Hügelfestungen, der Alcazaba und den Ruinen des Castillo de Gibralfaro überragt. Beide Festungen wurden unter maurischer Herrschaft erbaut. Durch die Stadt fliessen der Guadalmedina und der Guadalhorce, die beide ins Mittelmeer münden.

Málaga ist bekannt für ein angenehmes Mittelmeerklima mit heissen Sommer- und milden Wintermonaten. Im Winter gibt es auch Regenperioden, das können wir bestätigen, denn wir hatten eine Woche Regen.

Plaza de la Marina an dessen Ende neben

wunderschönen Blumenrabatten Pferdekutschen zur Stadtrundfahrt warten

das 70 m hohe Riesenrad mit dem märchenhaften Namen Noria Mirador Princess liegt direkt am Hafen von Málaga

Der Plaza de la Merced gehört zu den berühmtesten Plätzen in Málaga. Er steht ganz im Zeichen von Pablo Picasso, dessen Geburtshaus sich an der nord-westlichen Seite befindet

Die maurische Festung Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert, wurde aus den Resten einer phönizianischen Palastanlage für maurische Könige von Granada errichtet.

Die Besichtigung der Alcazaba

führt über einen steinigen Weg, vorbei

an wunderschönen Pflanzen,

zu einer tollen Aussicht

auf den Hafen und den Park

und ein Tor mit Hufeisenbogen und römischen Spolien (es wurden Überreste aus älteren Kulturen in neueren Bauwerken wiederverwendet).

Vor der Alcazaba ist das Teatro Romano, das von Cesar Augusto im 1. Jh. v. C. erbaut wurde. Es hatte für etwa 1400 Zuschauer Platz.

In Jahrhunderten nach der Mauren-Herrschaft geriet das römische Theater in Vergessenheit und wurde erst während Restaurierungsarbeiten des Kulturhauses 1951 wiederentdeckt. Seit 2011 finden hier wieder Veranstaltungen statt.

Auf dem großen Platz vor dem Teatro Romano sind viele Straßenkünstler zu sehen

Wadenkrämpfe sind bei ihm bestimmt vorprogrammiert

Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Geburtshaus von Pablo Picasso, die sehenswerte Parkanlage Jardin Botánico-Histórica La Concepción mit 3000 einheimischen Pflanzen und Palmen, der Parque de Málaga, eine als botanischer Garten entworfene Parkanlage, die Stierkampfarena.

Besucht haben wir den Palacio Episcopal de Málaga, den Bischofspalast auf der Plaza del Obispo, in unmittelbarer Nähe der Kathedrale von Málaga.  Heute ist hier das Diözesanmuseum von Málaga mit sakraler Kunst untergebracht.

leider darf man die Kunstwerke nicht fotografieren

hier der Innenhof des Palastes mit Sicht auf den Turm der Kathedrale

Danach gehen wir in die Catedral de la Encarnación, die der Inkarnation, also der Fleischwerdung Gottes, geweiht ist. Die Kathedrale wurde von den christlichen Eroberern ab 1528 über einer Moschee erbaut. In den ursprünglichen Plänen wurden zwei Türme eingeplant, jedoch wurde aus Geldmangel nur einer vervollständigt, was der Kathedrale ihren volkstümlichen Namen „La Manquita“ („kleine einarmige Dame“) einbrachte.

Kapelle der Reinkarnation

Kapelle vom heiligen Sebastian

der Chorraum mit Orgeln

Jetzt ist Ende mit Kultur und wir kommen zum kulinarischen. Hier ist besonders erwähnenswert die Bodega El Pimpi, die 1971 gegründet wurde.  Der Name geht auf „Pimpi“, eine berühmte Sozialfigur von Málaga, zurück. Sie half Schiffsbesatzungen und Passagieren die am Hafen ankamen. Die Pimpis wurden die ersten Touristenführer von Málaga und sind insbesondere bekannt für ihren guten Service.

Fässer mit bekannten Unterschriften

die Jamon-Theke

und was sonst noch zum essen gewünscht wird

hier fühlte sich schon Picasso wohl

und mir geht’s auch nicht ganz schlecht

Schön war eine Fahrt in die Berge von Málaga. Unser Ziel war Mondron, um in einer Ölmühle Olivenöl zu kaufen.

Die Mühle konnten wir besichtigen

Nachfolgend die Wanderkarte der Umgebung. Weil es regnet, sind wir zu den aufgeführten Dörfern mit dem Auto gefahren.

Ansonsten wären wir selbstverständlich gelaufen.

Eine Aussichtsplattform, bei schönen Wetter bestimmt eine wunderbare Sicht auf Málaga.

Die kleine Stadt

Riogordo

mit einer kleinen „Parkanlage“ und Kapelle am Fluss

Das „weisse Dorf“

Colmenar (span. Colmena für Bienenkorb)

Die Imkerei war früher die Grundlage für den Wohlstand der Gemeinde. Das Gemeindewappen besteht aus einem Bienenkorb mit sieben Siegeln (die Siebentagewoche der Imker).

Das Wetter wurde nicht besser, deshalb haben wir nur das diesige Foto mit

Blick auf Málaga

Wir machen uns auf den Weg nach Ronda und durchfahren eine

wunderschöne Landschaft

die nach jeder Kehre anders aussieht

und sehen Ronda vor uns

Rincón de la Victoria

ist der nächste Ort, in dem wir einige Tage verbringen wollen.

Die Fahrt dorthin führt uns an einem schönen „weissen Dorf“ vorbei.

Die weissen Dörfer – das schönste ist in Casares in Málaga – haben enge Gassen mit weiss getünchten Häusern, Balkone mit einem üppigen Blumenschmuck und liegen oft am steilen Abhang einer Schlucht. Die Gassen sind gepflastert mit schwarz-weissen Kieselmosaiken, Marmor-oder Terrakottaplatten. Sie sind eingebettet in Pinien- und Avocado-Hainen.

Rincón liegt in Richtung Torrox Costa und Nerja und in unmittelbarer Nähe zu Málaga. Es ist ein idyllischer Fischerort.

Man kann hier super Fahrrad fahren. Die erste Tour führt uns zum Strand mit vielen tollen Fischlokalen. Der Duft von Olivenholz, das bei grillen verwendet wird,  macht unheimlich Appetit. Wir suchen uns an der Theke

eine Dorade aus, die dann auf dem Grill landet. Schmeckt super!

Frisch gestärkt geht’s weiter.

Am Ende vom Strand kommt man über einen schön angelegten Weg zu einem

Tunnel im Bergmassiv und dann

wieder am Meer entlang (alles Radweg!)

Ist das ein toller Ausblick?

Am Ende des Radwegs kommt dieser

ganz schön lange Tunnel

Schön anzuschauen sind die in den Fels eingeschlagenen

Grotten

Der Radweg ist nun zu Ende und wir sind in der nächsten Ortschaft,

in Torre de Benagalbón, die 7 km vor Málaga liegt

Nett war, als an unserem Stellplatz eine Schafherde vorbei zog

Das ist „nur“ ein super angelegter Kreisverkehr in Rincon de la Victoria.

Ein nackter Mann der auf einem Delphin reitet. Erstaunlich, dass es hier nicht ständig kracht.

Die Kirche

Parroquia de Nuestra Señora de la Victoria

Benidoleig

ist eine Gemeinde in der Comarca Marina Alta, die im Girona-Tal liegt. Es leben hier auf einer Fläche von 7,48 km² ca. 1100 Menschen.

Den kleinen Ort fahren wir an, um die Cova de les Calaveres oder Cueva de las Calaveras

zu besichtigen.

Die Höhle/Grotte liegt auf der Südseite des Girona-Tals, in einer Höhe von 75 m und ist rund 1000 m von Benidoleig entfernt.

Ein Teil der Höhle liegt unter dem Grundwasserspiegel

Servus, war toll anzuschauen

Moreira

ist ein kleiner Fischerort an der Costa Blanca und gehört zu der 4 km landeinwärts gelegenen Gemeinde Teulada in der Provinz Alicante. Moreira hat nur eine kleine Altstadt und besteht überwiegend aus Villen wohlhabender Residenten aus ganz Europa.

Moreira liegt eingebettet zwischen Bergen und dem Meer. Es herrscht eine Jahresmitteltemperatur von 21 Grad Celsius und hat rund 300 Sonnentage. In den 1970er Jahren haben Urlauber den Ort für sich entdeckt und seitdem vom Tourismus geprägt.

Zum Fischerstädtchen gehören ursprüngliche Naturstrände an denen sich Felsenbuchten und Sandstrände abwechseln.

Der Wachtturm vom Cap d’Or 

und die Burg am Strand gelten als Wahrzeichen des Ortes

Fischerskulpturen am Eingang zur parkartig angelegten

Avenida de la Paz

Benissa

liegt in der Provinz Alicante und ist eine der ältesten Städte an der Costa Blanca. Der Name Benissa stammt vom arabischen Stamm namens Beni-Hisa (die Söhne Christi).

Die Gemeinde Benissa verfügt über eine 4 km lange Küstenlinie, die die Städte Moraira und Calp miteinander verbindet.

Hauptsehenswürdigkeit ist der mittelalterliche Stadtplatz

mit dem Denkmal an El Rei Conqueridor Jaume I (Reise des Eroberers Jaume I)

Von hier hat man einen Blick auf die

Iglesia de la Purissima Xiqueta (Kirche des Schutzpatrons der Stadt)

In den engen Gassen sind historische Gebäude mit schönen Eisenbalkonen und Wappenschilder zu sehen und gelangt zur

großen, neugotischen Kirche, Catedral de la Marina

Alcalali

liegt zwischen den Orten Jalón und Parcent im Tal Valle de Pop, 240 m über dem Meeresspiegel. Bei nur 1300 Einwohnern (sie werden Alcalalino bezeichnet) ist der Ausländeranteil doch tatsächlich über 54 %, denn hier leben insgesamt 688 Ausländer, davon 45 Deutsche. Der Name Alcalali stammt aus dem arabischen.

Die wirtschaftliche Basis der Bevölkerung liegt im Anbau von Orangen, Mandeln und Wein sowie der Herstellung von Honig, Korbflechtarbeiten und Spitzenklöppeln.

Im kleinen Ort findet man nur

die Kirche Iglesia Parroquial de la Natividad de Nuestra Señora

den Torre Medieval/Torre Señorial aus dem 16. Jahrhundert, der das Traubenmuseum beherbergt und zu einer Besichtigung geöffnet war

die uns mit einem schönen Anblick der Umgebung belohnt hat

das Rathaus

der Rathausplatz – Ort der Festlichkeit!!

Alljährlich im Februar findet in Alcalali das Mandelblütenfest statt

bei dem man verschiedene Mandelsorten verkosten oder kaufen kann.

Im Angebot ist auch eine Wanderung durch die Mandelplantagen

sowie in den Restaurants leckere Tapas mit Mandeln

Alcalali ist ein Ort, in dem man durch die Straßen schlendert und Reste der maurischen Herkunft, der Piraten und Adligen aus vergangenen Jahrhunderten erahnen kann.