Sevilla

liegt im Südwesten der Iberischen Halbinsel am Guadalquivir. Die Stadt ist in einer weiten, fruchtbaren Ebene. Sie liegt 6 m über den Meeresspiegel. Sevilla ist die Hauptstadt der Region Andalusien. Mit 690.000 Einwohnern ist Sevilla die viertgrößte Stadt Spaniens. Man bezeichnet sie als die Wiege des Flamencos. Gemäß einer Legende wurde die Stadt vom griechischen Helden Herakles gegründet. Die Altstadt von Sevilla ist die größte in Spanien. Sie ist neben der Altstadt von Venedig und Genua eine der größten in Europa.

Das Klima in Sevilla ist mediterran. Der Jahresdurchschnitt liegt bei einer Temperatur von 18 Grad. Durch den Guadalquivir ist genügend Wasser vorhanden. Mit dem Wasser vom Fluss werden die vielen Dattelpalmen der Stadt versorgt. In den Parkanlagen wachsen durch dieses Wasser zahlreiche subtropische und tropische Laubbäume.

Unser Womo steht bei der Área Autocaravans Sevilla in der Avenida Garcia Morato. Neben uns parkt ein Paar aus der Schweiz. Zusammen beschliessen wir, am nächsten Tag mit dem Taxi zu einem Touristikbüro zu fahren. Wir wollen Tickets für den Hop on Hop off Bus Tickets kaufen. Der clevere Taxifahrer chauffierte uns „direkt“ in das Touristikbüro der Altstadt. Im Besitz unserer Tickets für 2 Tage machen wir uns zu Fuss auf zur „nächsten“ Haltestelle vom

Hop on Hop off Bus.

Beim Real Alcázar de Sevilla steigen wir in den Bus. Schnell vergessen wir die 600 m Fussmarsch bis zu dieser Haltestelle.

Wir umfahren den Fuente de las 4 estaciones, den Vier Jahreszeiten Brunnen.

Kommen auf der Calle Resolana vorbei am

Arco de la Macarena.

In der Calle Pagés del Corro wird der Busfahrer ganz schön gefordert!

Auf die Parroquina de San Jacinto,

macht uns der Guide aufmerksam. Er sagt uns, dass es eine Klosterkirche der Dominikaner aus dem 17. Jahrhundert ist.

Bei der Busfahrt verschaffen wir uns einen Überblick, welche Sehenswürdigkeiten wir in den nächsten Tage besichtigen werden.

Allein der Gedanke an die vielen Fussmärsche erschöpfen mich schon jetzt.

Der Palacio de San Telmo

wurde als Universität für Seefahrer gebaut. Hier erhielten junge Kapitäne und Matrosen ihre Ausbildung zur Überfahrt nach Amerika. Es ist das bedeutendste barocke Bauwerk von Sevilla. Begonnen wurde mit dem Bau bereits 1681. Im Jahr 1796 wurde der Palast fertiggestellt.

Die Hauptfassade spiegelt den Pomp des Barocks wider. Am Eingang stehen reich verzierte Säulen. Über den Säulen befinden sich Träger mit indianischem Aussehen. Sie gelten als Symbol der damaligen Seemacht Spaniens. Eine Abbildung des heiligen Hermenegildo und des heiligen Ferdinands steht zwischen den Säulen. San Telmo, der Patron der Seefahrer, wird mit einem Schiff und einer Seefahrerkarte dargestellt.

Im Jahr 1849 wurde der San Telmo Palast die Residenz der Herzöge Montpensier. Er war das Zentrum des gesellschaftlichen Lebens von Sevilla. Später befand sich ein Priesterseminar des Bistums im Gebäude. 1989 ist die Regionalregierung von Sevilla in den Palast gezogen.

Die Real Fabrica de Tabacos

war die Königliche Zigarrenfabrik. Zwischen 1728 und 1770 wurde die riesige Fabrik in mehreren Abschnitten erbaut. Sie war der Hauptsitz der ersten, in Europa gegründeten Tabakfabrik.

Zigarren wurden im 17. und 18. Jahrhundert ausschließlich von Männern hergestellt. In der Fabrik waren im 18. Jahrhundert nur 100 Zigarrenhersteller beschäftigt. Im 19. Jahrhundert waren es bereits 700 Männer tätig. Weitere 1.200 Männer hatten mit Tabakhaken Arbeit. Die Herstellung von Zigarren war Akkordarbeit. Ab dem 19. Jahrhundert wurden nur noch Frauen zur Produktion eingesetzt. Sie waren anspruchsloser und produktiver. Bereits damals argumentierte man: der Verdienst der Frauen sei nur eine „Begleitung“ des Gehalts der Ehemänner. Gut dass wir nicht in dieser Zeit leben. Viele Frauen sind auch noch in der heutigen Zeit benachteiligt.

Der Parque Maria Luisa,

bekam seinen Namen, so hören wir, von der Infantin Maria Luisa Fernanda. Sie vermachte 1893 einen Teil der Palastgärten der Stadt Sevilla. Die Parkanlage ist mit 34 Hektar eine der größten künstlichen Anlagen in Spanien. Erbaut wurde der Parque Maria Luisa im Jahr 1929 zur Iberoamerikanischen Ausstellung. Gestaltet hat ihn der Landschaftsarchitekt Jean-Claude Nicolas Forestier. Angepflanzt sind neben heimischen Bäumen und Sträuchern auch Pflanzen des amerikanischen Kontinents. Auf dem großen Gelände erstellte man Gedenkhaine. Baute Pavillons. Legte verschiedene Gewässer an. Der Spanische und Amerikanische Park sind entstanden. Wir freuen uns auf die Besichtigung und planen auch genügend Zeit ein.

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Der Park ist Sevillas wichtigste Grünfläche. Viele spanische Familien verbringen hier ihre Freizeit. Wir machen auch eine kleine Pause. Hören dem Plätschern vom Brunnen zu. Herrlich!

Der Plaza de América

wird von den Spaniern Parque de las Palomas -Taubenpark- genannt. In der Mitte der Einzäunung ist eine Wasserstelle für die Tauben.

Neben dem Plaza de España ist der Plaza de América der zweite größte Platz im Parque de María Luisa. Hier stehen schöne Paläste.

Im Pabellón Mudéjar,

das Volkskundemuseum von Sevilla. 1910 wurde es im Neorenaissance Stil erbaut. Heute kann man eine Ibero-amerikanische Sammlung besuchen. Das öffentliche Museum befindet sich im Untergeschoss. Eine Dauerausstellung kann im Erdgeschoss und im ersten Stock besuchen. Im Obergeschoss ist die Museumsbibliothek.

Das Archäologischen Museum Sevilla

befindet sich gegenüber der Bibliothek. Dieses Gebäude wurde 1910, wie schon der Pabellón Mudéjar, vom Architekten Aníbal González im Stil der Neorenaissance erbaut.

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Ein weiteres schönes Gebäude am Plaza América ist der

Pabellón Real.

Er wurde zwischen 1911 und 1916 erbaut. Auch er gehörte zum Zentrum der Iberoamerikanischen Ausstellung von 1929. Am Pabellón sind Keramikschilde und Keramikstatuen mit königlichen Festzügen angebracht. In dem Gebäude befinden sich heute Gemeindebüros. Es war sehr interessant, was wir im Park zu sehen bekamen.

Wir fahren mit dem Bus über die Puente de San Telmo. An der Paseo de Cristobal de Colón beim

Torre del Oro – dem Goldturm

steigen wir aus. Der Wehrturm am Ufer des Guadalquivir ist ein Rest der Stadtmauer. Seinen Namen bekam der zwölfseitige Turm von einer Kachelverkleidung oberhalb des Fensterkranzes. Die gelbe Kachelverkleidung glitzerte in der Sonne. Schade, wir können kein „glitzern“ sehen.

Der Turm ist 35 Meter hoch und schützte den Alcázar – Königspalast. Vom Turm aus wurde eine eiserne Kette unter Wasser auf die andere Seite des Flusses, zum Torre de la Fortaleza (nicht mehr erhalten), geführt. So wurde der Hafen von Sevilla geschützt. Im Mittelalter war der Turm ein Gefängnis. Ab dem 16. Jahrhundert eine Lagerstätte für Edelmetall.

Das Museo Naval de Sevilla

ist das Schifffahrtsmuseum. Es befindet sich im Torre del Oro. Hier sind nautische Instrumente und historische Dokumente zu finden.

Die Stierkampfarena

Real Maestranza de Caballería de Sevilla, ist neben dem Torre del Oro, am Plaza del Toros. Sie stammt dem 18. Jahrhundert und hat eine barocke Fassade. Die Arena verfügt über 14.000 Sitzplätze. Es ist die älteste, größte und schönste Stierkampfarena in Andalusien.

Stierkampfarena

Zur Arena gehören eine Kapelle, in der die Toreros für Beistand bitten.

Das Hospital hat einen voll ausgestatteten Operationssaal.

Im Museum wird die Geschichte des Stierkampfes erklärt. Die Stierkämpfe beginnen zur Feria Abril. Sie werden bis September ausgetragen.

Bodega

Wir gönnen uns in der Bar bei dem „netten, gesprächigen Wirt“ einen Schoppen. Fasziniert sind wir von der uralten Einrichtung und Dekoration. Wie lange der Staub auf den Weinflaschen und Bildern wohl schon liegt? Unser Tipp: einige Jahre. Was unser Marktamt wohl sagen würde.

Frisch gestärkt schauen wir uns mal um im Mercado de artesania El Postigo. Hier werden handgefertigte Artikel von lokalen Künstlern angeboten. Es ist verlockend, eine der vielen schönen Keramiken oder Bilder zu kaufen. Die Vernunft siegt. Wir gehen mit „nichts“ wieder raus.

Barrio Santa Cruz

ist wohl das malerischste Viertel von Sevilla. Wir gehen durch Gassen mit strahlend weissen Häuserfassaden. Sehen prächtige kleine Plätze. Bewundern die schattigen Patios mit vielen Blumen und Pflanzen.

Die Iglesia Santa Cruz

wurde im 18. Jahrhundert in der Calle Mateus Gago fertiggestellt. Im Jahr 1391 war sie eine Synagoge am Plaza de Santa Cruz. Ungewöhnlich ist, das die Kirche nach der französischen Invasion an unterschiedlichen Orten zu finden war. Mit der Beschlagnahmung des Klosters des Heiligen Geistes im Jahr 1835 erhielt den Platz zwischen den Gebäuden.

Am Plaza Santa Cruz

steht ein geschmiedetes Eisenkreuz aus dem Jahr 1692 in der Mitte der Grünfläche. Aus dem, als Laternenkreuz konzipierten Kreuz, ragen Schlangen heraus. Auf den Köpfen der Schlangen stehen Engel. Sie halten die schmiedeeiserne Laterne.

In der Avenida de la Constitución ist auf der linken Seite der Eingang zur Kathedrale und rechts das

Archivo General de Indias,

ein indisches Archiv, zu besichtigen. Das 1785 auf königlichen Erlass gegründete Archiv, ist das bedeutendste Archiv des spanischen Staates. Hier sind alle Dokumente, die einen Bezug zu den spanischen Kolonien haben verwahrt. Früher war in dem Gebäude die Börse von Sevilla die, Casa Lonja de Mercaderes. 1987 wurde das Gebäude und der Bestand des Archivs von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.

Kathedrale Santa Mariá la Sede

Auf geht’s, natürlich nach dem Entrichten des Eintrittspreises von nur € 4,00 für Senioren, in die riesige Kathedrale.

Lasst uns eine Kirche bauen die so groß ist, dass jeder der sie sieht denkt, wir wären verrückt„.

Mit diesen Worten begann das Bauvorhaben der drittgrößten Kathedrale der Welt im Jahr 1401. Sie entstand auf den Überresten der im 12. Jahrhundert errichteten arabischen Mezquita Mayor (Moschee des Bürgermeisters). Die Kathedrale ist die größte gotische Kirche in Spanien.

Das Hauptportal

Puerta de la Asuncion ist im Jahr 1833 fertiggestellt worden. Es zeigt ein Steinrelief der „Himmelfahrt der Jungfrau Maria“.

Insgesamt gibt es 9 Portale.

Das Puerta del Bautismo ist das Portal der Taufe. Beim Puerta del Nacimiento handelt es sich um das Portal der Geburt. Der Name Puerta de San Cristóbal kommt durch die gegenüber dem Portal liegende Börse und den Fischmarkt. Es wird auch das Puerta de la Lonja genannt. Am Puerta de las Campanillas wurden Glöckchen geschlagen, um die Arbeiter zu rufen. Das Puerta de los Palos zeigt die Verehrung der heiligen drei Könige.

Beim Puerta del Lagarto handelt es sich um die Eidechsenpforte. Vor dem Portal ist ein Krokodil aufgehängt. Es soll Klugheit, Mäßigkeit und Gerechtigkeit symbolisieren.

Puerta de la Concepció, ist das Tor, das die Kathedrale mit dem Orangenhof verbindet. Puerta del Sagrario das Tor des Heiligtums. Durch das Puerta del Perdón, demTor der Vergebung aus maurischer Zeit, verläßt man den Orangenhof der alten Moschee.

Bereits am Grundriss kann man die Größe der Kathedrale erkennen. Sie hat eine Länge, zusammen mit der Königskapelle, von 145 m und eine Breite von 82 m. Das mittlere Kirchenschiff ist 42 m hoch.

Wir sind immer wieder total beeindruckt, in welcher Höhe vor mehr als 600 Jahren gebaut wurde. Man kommt sich ganz ganz klein vor.

In der Kathedrale gibt es fünf Kirchenschiffe.

Die Capilla de San Antonio

an Nordseite der Kathedrale hat zwei Eingänge. Bereits im 17.. Jahrhundert wurde sie die Taufkapelle. Der Taufstein stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist aus Marmor.

Das riesige Gemälde des Malers Murillo, das sich in dieser Kapelle befindet, heisst: La Visión de San Antonio, damit gemeint sind die Versuchungen des heiligen Antonius.

In der Capilla de la Virgen de la Antigua

ist das Fresko „Virgen“, die Heilige der Seefahrer zu sehen.

Die Capilla Real,

die Königskapelle wurde von 1551 bis 1775 im Renaissance-Stil erbaut. In der Grabkapelle liegt Ferdinand den III., seine Frau Beatrix und seine Söhne. Die Königskapelle ist mit einem Gitter verschlossen und für Besucher nicht zugänglich.

Das Hauptgebäude

erinnert durch seine außergewöhnliche Breite und die zahlreichen Stützpfeiler an die einstige Moschee.

Prunkstück des Innenraums ist die

Capilla Mayor

mit dem Hauptwerk der spanischen Holzschnitzkunst. Es wurde zwischen 1482 und 1564 von mehreren Meistern erschaffen. Das Werk ist 23 m hoch und 20 m breit. Dieser Altarretabel (Altaraufsatz) geht über vier Stockwerke. Die über 100 geschnitzten Figuren stellen auf Tafeln Szenen aus dem Leben Christus nach.

Geschützt wird das Heiligtum durch ein großes Gitter aus dem 16. Jahrhundert.

Im Mittelschiff-Chor

sind zwei Monumentorgeln, die spiegelbildlich zueinander gebaut.

Die Prospekte -Schauseite- der barocken Orgeln sind aus massivem Holz gefertigt. An der Rückseite des Chors ist der

Trascoro

aus dem 17. Jahrhundert. Das prächtige Werk ist eine Kombination aus Bronze, Marmor, Jaspis (feinkörniges Quarz) Skulpturen und Gemälden.

Trascoro ist ein Begriff aus der Architekturgeschichte von Spanien. Im Süden Spaniens wurden Kathedralen oft an Stellen ehemaliger Moscheen errichtet. Die Architekten verlagerten das Chorgestühl ohne Altar von der Mitte des Baues nach Westen und grenzten es mit einem geschmiedeten Gitter ab. So entstand ein abgegrenzter Bereich für die katholische Geistlichkeit.

Kolumbus Grab

In der Kathedrale befindet sich, neben prachtvollen Grabplastiken des Mittelalters, auch das 1902 errichtete Grabmal für Christoph Kolumbus.

Der Verbleib seiner Gebeine war nach mehrmaligen Atlantiküberquerungen ungewiss. Die vier Sargträger verkörpern die Königreiche Kastilien, León, Aragón und Navarra.

Der Kapitelsaal

stammt von Hernán Ruiz aus dem 16. Jahrhundert.

Seine Besonderheit ist die schöne ovale Kuppel.

Die Hauptsakristei

der Kathedrale wurde von 1530 bis 1543 im Renaissance Stil gebaut. Die schöne Kuppel, der helle Stein und die einzigartigen Schnitzereien beeindrucken sehr. In der Sakristei befindet sich auch die Schatzkammer mit dem Schlüssel zur Stadt, der 1248 an Ferdinand III von den jüdischen und maurischen Gemeinden bei der Kapitulation der Stadt überreicht wurde.

Das Antecabildo

wurde architektonisch von Hernán Ruiz um 1560 begonnen und von Asensio de Maeda bis 1582 fertiggestelllt. Die rechte Wand zeigt Erbarmen, Mäßigkeit, Hoffnung, Nächstenliebe und ein Relief mit dem Kommen des Heiligen Geistes. Auf der linken Wand ist die Weisheit, Wissenschaft und Kunst zu sehen. Auch Jesus unter den Schriftgelehrten ist dargestellt. Bleibt die Wand mit Darstellungen der Gerechtigkeit, Klugheit, Tapferkeit mit einem Reliefs von Moses.

Die rechteckige Halle ist mit einer gewölbten Kasettendecke abgeschlossen.

Den Orangenhof

findet man am Westportal. Das San Pedro-Portal war der Haupteingang zur Moschee. Durch dieses Portal kam man in den Wasch- oder Taufhof, der heute der Hof der Orangenbäume ist. Im Patio de los Naranjos sind in sechs Reihen Orangenbäume angeordnet. Zwischen den Bäumen sind Bewässerungskanäle aus Backstein. In der Mitte des Hofs ist ein Brunnen.

Die Giralda

befindet sich neben der Kathedrale und ist das Wahrzeichen von Sevilla. Der Turm war das Minarett einer maurischen Moschee aus dem Jahr 1184 und seinerzeit eines der höchsten Bauwerke der Welt. Der Turm kann bis zum Glockenstuhl auf einer Höhe von 70 m zu Pferd bestiegen werden. Anstatt Treppen wurde eine 2,50 m breite Rampe mit einer Deckenhöhe angelegt, die den Aufstieg für Pferde ermöglichte. So konnten Nachrichten schnell verkündet werden.

Im Glockenhaus hängen 24 Glocken. Auf der Spitze des Turms steht die bronzene Giradillo, eine weibliche Statue als Verkörperung des christlichen Glaubens. Sie ist 4 m hoch und wiegt ca. 2.000 kg. Einschließlich der Erweiterungen in christlicher Zeit misst die Giralda 104,5 Meter. Die Statue mit ihrem Palmblatt stellt eine Wetterfahne dar, die sich mit dem Wind dreht. In der spanischen Sprache heisst „girar“ drehen. Der Name Giralda bezieht sich auf die bronzene Statue Giradillo.

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Am Plaza de los Reyes

ist ein Brunnen aus weissen Mauerwerk mit pyramidenartig aufeinander gestellten Voluten (Schneckenform in der Architektur) die fünf schmiedeeiserne Laternen tragen. Der Platz wurde 1790 angelegt. Einst war hier der Innenhof einer Moschee.

Der Palacio Arzobispal

gegenüber des Orangengartens der Kathedrale, ist der Erzbischofspalast. Im Jahr 1251 wurden vom König einige Häuser an Raimundo de Losana, Bischof von Segovia, übertragen um sich in Sevilla niederzulassen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Bauten erweitert und im 16. Jahrhundert der Palast so gebaut, wie er heute noch zu sehen ist. In dem Komplex ist auch

Biblioteca Capitular y Colombina

untergebracht. Die Bibliothek ist das Archiv der Kathedrale und das Generalarchiv des Erzbistums. Hier sind Inkunabeln, das sind mit beweglichen Lettern gedruckte Bücher, aus dem 15. Jahrhundert und seltene Werke zur Entdeckung Amerikas zu sehen. Desweiteren findet man Manuskripte, die von Christoph Kolumbus selbst verfasst wurden. Die Bibliothek wird nicht von der spanischen Regierung finanziert. Es ist eine Privatbibliothek.

Convento de la Encarnaríon,

ist das Kloster der Menschwerdung. Das Kloster befindet sich am Plaza Virgen de los Reyes. Heute ist im Kloster eine Herberge.

Das Hospital de los Venerables

ist das Krankenhaus der ehrwürdigen Priester. Es wurde 1627 von der Bruderschaft des Schweigens erbaut. Es war die Unterkunft für ältere, arme und behinderte Priester.

Das Gebäude ist das besterhaltene Barockgebäude in Sevilla. Es ist eine schöne Wendeltreppe zu sehen.

Zum Anwesen gehört eine kleine Kirche mit einem großen, goldenen Altar.

Am Plaza del Trifuno

dem Triumpfplatz, ist in diesem schönen Haus das Turismusbüro.

Das Casino de la Exposición

ist ein wichtiges kulturelles Zentrum der Stadt. Es wurde 1929 für die Iberoamerikanische Ausstellung errichtet. Die Architekten bauten die Hauptrundhalle des Casinos mit Säulenarkaden und Verzierungen im Barockstil. Heute wechseln sich hier kulturelle Aktivitäten und Kunstausstellungen ab.

Der Real Alcázar

ist der Königspalast. Er befindet sich am Plaza del Trifuno. Der Palast war ursprünglich der Wohnsitz des maurischen Sultans. Im Jahr 1248 wurde der Palast erobert. Heute ist es die offizielle Residenz des spanischen Königs. Der Real Alcázar ist die älteste Königsresidenz in Europa.

Die Mauren legten 913 für den Palast den Grundstein. Der Bau vom großen Palast begann erst im 14. Jahrhundert.

Zu dieser Zeit entstanden auch die wunderschönen Gärten. Hier ist die Gartenbaukunst des Islam mit der Renaissance vereint.

Ein Spaziergang durch die Innenhöfe mit den filigranen Ornamenten im Mudéjar-Stil ist bestimmt schön. Der Mudéjar-Stil ist eine Bauweise im Mittelalter, die es nur in Spanien gibt. Die Besichtigung vom Schloss merken wir uns für unseren nächsten Besuch in Sevilla vor.

Die Verteidungsmauern – Murallas – die bei den Gärten im Alcàzar sind, stammen aus der Zeit von Julius Cäsar zwischen 68 und 65 v.Chr., als er Quästor der Stadt war. Erkennbar ist es durch die Materialien die seinerzeit verwendet wurden. Es waren Baumstämme und Schlamm.

Das Rathaus

von Sevilla (hier Ansicht vom Plaza San Francisco) wurde im 15. Jahrhundert nach der Entdeckung Amerikas und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwung, auf der Plaza de San Francisco, auf den Grundmauern eines Franziskaner Klosters errichtet. Auf der Plaza de San Francisco wurde seinerzeit viel Handel betrieben. Das Gebäude ist zwei Mal in Brand geraten und verfiel.

Im Jahr 1855 wurden Bauarbeiten an der Fassade an Plaza San Fernando begonnen. Dieser Bereich wurde nie fertiggestellt. Heute kann man an der Fassade die Steinquader sehen, die für die Steinmetzarbeiten vorgesehen waren. Die, der Plaza Nueva zugewandte Seite, wurde 1867 fertiggestellt.

Den Plaza del Cabildo

ein kleiner, halbrunder Platz im Stadtteil Arena. Wir haben ihn durch Zufall entdeckt. Gegenüber der Kathedrale ist ein unscheinbarer Durchgang. Der führte uns zu diesem Platz. Zu sehen sind mit Fresken verzierte Bogengänge auf Marmorsäulen. Auch Überreste einer Mauer im Almohad Stil ist zu finden. In den kleinen Geschäften werden Antiquitäten verkauft.

Die Kolumbianische Botschaft

befindet sich in der Calle General Martínez Campos. Das Gebäude wurde 1929 gebaut. Heute ist es das Generalkonsulat von Kolumbien in Sevilla.

Plaza España

ist einer der bekanntesten Plätze in Sevilla. Der prachtvolle Platz entstand in nur 4 Jahren Bauzeit. Architekt war Aníbal González. Es ist ein großer Teil der Iberoamerikanische Ausstellung 1929. Ein gigantisches Bauwerk. Man kommt aus dem Staunen nicht raus.

fotografiert vom Balkon mit Blick nach rechts
Mimi auf dem Balkon in der Mitte
fotografiert vom Balkon mit Blick nach links

Der als Halbkreis angelegte Platz ist ca. 50.000 qm groß und soll eine Umarmung der südamerikanischen Kolonien durch Spanien symbolisieren. Er wird von einem 500 m langen Kanal durchzogen, der von vier Brücken überquert wird. Die Brücken sollen die vier alten Königreiche von Spanien Kastilien, León, Aragón und Navarra verkörpern.

Die Öffnung des Halbkreises in Richtung Fluss gleicht dem Weg, dem man folgen muss, um nach Amerika zu gelangen.

Das Gebäude mit Klinkern, Marmor und Keramiken, wurde im Stil des Renaissance und Barock als Sinnbild der südamerikanischen Kolonien nachgebaut.

An den Wänden sind Kachelornamente –Azulejos– zu angebracht. Die Ornamente sind in alphabetischer Reihenfolge angeordnet. Erinnern sollen sie an die 48 spanischen Provinzen. Sie stellen die Landkarten der Provinzen dar. Mosaike erzählen historische Begebenheiten. Die Wappen der Hauptstädte jeder Provinz sind zu sehen. Um die Werke besser betrachten zu können, stehen Sitzbänke zur Verfügung. Wir sind sehr begeistert. Man kann sich kaum sattsehen.

Der Plaza España ist ein „Schmuckstück“. Man muss ihn selbst gesehen haben. Er war das teuerste Element der Ibeoramerikanischen Ausstellung von 1929. Danach war das Gebäude die Universität von Sevilla. Zum Ende des Bürgerkriegs wurde Sitz des Generalkommandos der Militärregierung. Nun ist an der Zeit, den Plaza España wieder zu verlassen. Doch dann sehen wir das Militärmuseum. Der Eintritt ist frei. Wir schauen uns hier auch noch um.

Militärmuseum

Im Jahr 1992 zog das Militärmuseum in den Nordturm ein. Man kann viele Gegenstände aus der Kolonialzeit zu besichtigen.

Filmkulisse

Der Plaza España kam bei der internationalen Filmproduktion schon mehrfach als Außenkulisse zum Einsatz. Szenen in den Kinofilmen „Lawrence von Arabien“, Star Wars: Episode II „Angriff der Klonkrieger“ und „Der Diktator“ wurden hier gedreht. Wir sehen, auch andere finden den Platz toll.

Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen. Wir konnten beim Auftritt einer Flamencogruppe zusehen und hören.

Sie haben es gut gemacht. Gerne gibt man einen kleinen Obolus.

Inspiriert von dieser Darbietung gehen wir zur Calle Cuna. Hier finden wir das

Centro Cultural Flamenco

im Casa de la Memoria. Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es gehört zu den bekanntesten Schauplätzen traditioneller Flamenco-Tänze in Spanien.

Der Name Flamenco kommt von „Flame“ und den Männern der andalusischen Roma „Gitanos“. Sie dienten bei der flandrischen Armee.

Lange Zeit wurde der Flamenco abgelehnt. Er stammt von den Roma, die Jahrhunderte unterdrückt und verfolgt wurden. Sie drücken im Tanz ihre Gefühle von Liebe, Verzweiflung, Wut oder auch Lebensfreude mit Gesang „cante“, Tanz „el baile“ und Gitarrenspiel „el toque“ aus.

Vor jeder Aufführung wird der Saal im Casa de la Memoria neu dekoriert. Er bekommt einen besonderen Charme. Auch die Kulisse ist im Flamenco von entscheidender Bedeutung.

Zum Kulturzentrum gehört ein Tapas Restaurant. Hier werden Produkte aus allen Regionen Andalusiens angeboten. Serrano-Schinken, traditionell hergestellte Würste, grüne Oliven und Meeresfrüchte sind im Angebot. Tapas und Flamenco sind in der andalusischen Kultur unzertrennlich. Die Aufführung wird uns immer im Gedächtnis bleiben.

Bevor wir zum Womo gehen, bummeln wir ein bisschen in der Calle Cuna. Wir kommen an Taps Restaurants vorbei. Sehen Feinkostgeschäfte die spanischen Schinken und Käse anbieten. Wir schauen uns im Geschäft mit Flamenco Gitarren um. Hier werden auch Kastagnetten verkauft. Die Schaufenster der Kleidergeschäfte sind mit tollen Kleidern der Flamenco Tänzerinnen dekoriert. Im Souvenir Laden haben wir einen „Flamenco Tänzerinnen Magneten“ gekauft. Ein schöner Tag ist zu Ende. Wir fahren mit einem Taxi nach Hause. Siehe da, wir werden ohne Umweg chauffiert. Da gibt es dann auch ein Trinkgeld.

Wir kommen am nächsten Tag wieder in die Gegend. Nur wenige Straßen von der „Flamenco-Gasse“ entfernt, am Plaza de la Encarnación stehen wir vor dem

Setas de Sevilla – Metropol Parasol,

einer weiteren Sehenswürdigkeit von Sevilla. Es handelt sich um eine Hybridkonstruktion aus Holz, Beton und Stahl, die am Platz der früheren Markthalle von 1842 steht. Das Projekt ‘Metropol Parasol’ (Sonnenschirmmetropole), die sogenannten Setas (Pilze) von Sevilla wurden von 2005 bis 2011 vom deutschen Architekten Jürgen Mayer gebaut. Es ist das größte Holzbauwerk der Welt. Das Bauwerk hat eine Länge von 150 m. Verfügt über eine Breite von 70 m. Die Höhe beträgt 26 m. Insgesamt sind 3400 verschiedene Bauteile verarbeitet worden.

Die Aufgabe des Architekten war, den Mercado de la Encarnación zu erneuern. Er entwarf eine, als Pilz geformte Struktur in einer Art Sonnendach. Sein Plan umfasst über und unter dem Sonnendach insgesamt fünf Ebenen.

Im Untergeschoss ist ein archäologisches Museum mit Ausgrabungen der römischen Stadt Hispalis.

Auf der Marktplatzebene befindet sich eine 2.155 qm große Markthalle.

Fünf Meter darüber ist eine Ebene mit 3.000 qm für Veranstaltungen. Ein Spielplatz für die Kleinen ist auch vorhanden.

Auf einer dritten Ebene ist ein Restaurant für etwa 300 Personen.

In der vierten Ebene ist für ganz „Mutige“ ein Panoramabalkon.

Alle Ebenen sind durch einen Steg miteinander verbunden, der sich unter den einzelnen Schirmen hindurchschlängelt. Von hier hat man einen gigantischen Blick auf Sevilla. Tipp von uns: mach kann auch mit dem Aufzug fahren.

La Macarena

ist unser nächstes Ziel. Wir sehen sehr gut erhaltene Verteidigungsmauern aus der Römerzeit, die Murallas de Sevilla. Sie sind aus der westgotischen, islamischen und kastilischen Zeit erhalten. Teilweise wurden sie umgebaut.

Die Stadtmauer hatte achtzehn Tore. Vier davon sind noch erhalten. Es ist das Puerta de Córdoba , das Postigo del Aceite, das Postigo del Alcázar und das Puerta de la Macarena. Dieses Tor für den königlichen Einzug der Monarchen bestimmt. Bei seinem Besuch passierte der König das Tor. Nach seinem begann eine Prozession, deren Ende am Alcázar war.

Neben dem Tor ist die Basílica de La Macarena, die 1949 im neubarocken Stil gebaut wurde. Hier ist die meist verehrte Ikone von Sevilla, ein Bildnis der María de la Esperanza, Jungfrau der Hoffnung, zu sehen. Diese Holzfigur aus dem 17. Jahrhundert wird jedes Jahr zu Ostern in einer feierlichen Prozession durch die Straßen der Stadt getragen. Die Basilika konnten wir nicht besichtigen. Es wurde eine Hochzeit gefeiert.

Die Wurzeln des Stadtviertels La Macarena liegen in der Zeit, als die Römer weite Teile Europas beherrschten. Hier ist der ursprünglichste Teil von Sevilla. Wer einen Spaziergang durch dieses Viertel macht, kann sich ein Bild vom Alltagsleben der Sevillanos machen.

Die Calle Feria ist die geschäftigste Straßen im Viertel.

Hier findet man auch eine schöne Markthalle.

In der Mercado de Feria bekommt man großen Appetit auf leckeres Bocadillo, ein belegtes Brötchen meist mit Serano Schinken und Käse..

Zur Mittagszeit sind viele Einheimische anzutreffen.

El Jueves,

ist ein Flohmarkt der immer donnerstags stattfindet. Donnerstag heisst spanisch „Jueves“. Neben Büchern und Kleidung findet man vielleicht auch das eine oder andere Mitbringsel.

Kirchen

Unser Weg vom Metropole-Parasol führte und noch an vielen Kirchen vorbei und jede für sich hat etwas besonderes.

Bei der Iglesia de Santa Marina

handelt es sich um eine katholische Kirche mit gotischer Architektur. Es ist eine der ältesten Kirchen von Sevilla und stammt aus der Zeit um 1262. Sie ist das Hauptquartier der Bruderschaft des Heiligen Kreuzes und der Heiligen Auferstehung.

Die Iglesia de San Luis de los Franceses

ist eines der bedeutendsten Beispiele des sevillanischen Barocks.

Beeindruckend ist der Hochaltar und die Malereien in der Kuppel und des Gewölbes.

In dieser Kirche sollte man in die Krypta mit verschiedenen Gängen und in den

Patio mit antiken Töpfereien und schönen Pflanzen gehen.

Santa Catalina

in der Calle Alhondiga, stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde auf den Überresten einer Moschee erbaut.

Die Iglesia de San Pedro

ist eine katholische Kirche im Gotik-Mudéjar-Stil. Erbaut wurde sie im 14. Jahrhundert und im 16. und 18. Jahrhundert restauriert. Die Kirche hat drei Eingänge. Am Eingang beim Plaza de San Pedro befindet sich die lateinische Inschrift, die San Pedro gewidmet ist: Du bist der Hirte der Schafe, Prinz der Apostel, dir wurden die Schlüssel des Himmelreichs gegeben. Das war bestimmt ein „großer“ Schlüssel. So: nun ist genug mit Kirchen.

An der Camera Obscura

sind wir mit dem Hop on Hop Off Bus vorbeigefahren. Die Camera projiziert mit Hilfe visueller Technik ein lebendiges, bewegtes Bild von dem, was außen vor sich geht ins Innere des Turms. Wir haben bereits in Cadiz eine Camera Obscura besichtigt. Es ist eine super Erfahrung.

Alameda de Hercules

Wir fahren nun entlang des Alameda de Hercules. Im Jahr 1574 wurde das einstige Sumpfgebiet mit Bäumen und Brunnen bebaut. An den äußeren Ecken des Platzes wurden, aus einem römischen Tempel stammende Säulen, mit Statuen von Julius Cäsar und Herkules, dem Gründer von Sevilla platziert. Die beiden anderen Säulen aus dem 18. Jahrhundert tragen zwei Löwen und ein Wappen.

Alameda de Hercules ist ein sehr beliebtes Viertel mit vielen Bars, offenen Terrassen und Discotheken. Hier ist ein breites Spektrum zu finden. An alternativen, anregenden Plätzen wird die Verschiedenartigkeit und Avantgarde einer modernen Großstadt geboten. Wen’s interessiert: hier trifft sich auch die „Underground“ Szene der Stadt.

Isla La Cartuja

ist die Insel, auf der das Gelände der Expo del 92, der Weltausstellung in Sevilla liegt. Thema der Ausstellung war „das Zeitalter der Entdeckungen“ anlässlich des 500. Jubiläums der Entdeckung Amerikas.

Durch die Ausstellung veränderte sich viel an der Infrastruktur von Sevilla. Es mußten Autobahnverbindungen geschaffen werden, im Stadtzentrum entstand ein neuer Bahnhof, der Flughafen wurde ausgebaut, der Alfons-XIII.-Kanal wurde verlängert, es wurden sechs neue Brücken gebaut wurden usw.

Die Puente del Alamillo,

eine sehr bemerkenswerte Brücke, ist eine Schrägseilbrücke über den Guadalquivir. Es ist die erste Schrägseilbrücke der Welt, die keine Rückverankerung hat. Man nennt sie eine „Harfenbrücke“

Die Barqueta-Brücke

ist eine Stabbogenbrücke. Auch sie wurde extra für die Expo 92 gebaut wurde.

Gelände der Expo 92

Viel ist auf dem Gelände nicht mehr zu sehen. Es steht nur noch der

Pabellón Futuro,

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ein Modell der Ariane 4 Rakete,

Biosphäre Pabellón

Pabellón de la Navegación (Schifffahrt) und

?Pabellón. Der Seilkünstler hat Lederhosen an.

Der Cartuja Park 93 ist auch heute noch einer der wichtigsten technologischen und wissenschaftlichen Parks Südeuropas. Hier sind mehr als 10.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Puente de Isabel II

verbindet die Calle Reyes Catolicos in der Altstadt von Sevilla mit der Plaza del Altozano und der Calle San Jacinto in Triana.

Triana

liegt im westlichen Teil Sevillas, zwischen zwei Armen des Guadalquivir, auf der Isla de Cartuja. Der östliche Flussarm trennt den Stadtteil vom ummauerten historischen Stadtkern Sevillas.

Die Keramikfabrik Cerámicas Santa Ana in Triana – heute Keramikmuseum und die vielen bunten Häuser mit Keramikfassaden werden wir bei unserem nächsten Besuch von Sevilla anschauen.

Wir müssen unbedingt wieder kommen und die tollen Häuser näher anschauen.

Kommen wir nun zur modernen Seite des Barrio Triana. Dieser Rundbau, der

Edificio Torre Triana,

ist ein Verwaltungsgebäude der Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien. Es ist das größte Verwaltungsgebäude der Regierung von Andalusien. In diesem Komplex sind mehrere Ministerien untergebracht. Mehr als tausend Beschäftigte haben hier ihren Arbeitsplatz. Der Torre Triana wurde 1992 zur Weltausstellung gebaut. Entworfen hat ihn der Architekt Francisco Javier Sáenz de Oiza. Wir finden das Gebäude etwas seltsam.

Der Pelli Tower

ist weithin sichtbar. Er wurde von 2008 bis 2015 gebaut und ist der einzige Wolkenkratzer in Sevilla. Der Turm ist 180,5 m hoch und hat 40 Stockwerke. Das Bürogebäude ist das höchste Gebäude in Andalusien und das siebthöchste in Spanien. Er passt eigentlich überhaupt nicht in das Stadtbild von Sevilla.

In Sevilla gibt es natürlich viele Restaurants und Tapas Bars. Wir sind in den nachfolgenden Lokalen zum Essen gegangen.

Im Taberna el Pepalon

haben wir Bocadillo mit Belotaschinken gegessen. Lecker!

Im Arabesca

in der Calle de San Fernando, einem orientalischen Restaurant, hatten wir ein bisschen „Pech“.

Der Kellner verwechselte unseren Tisch und brachte uns eine Vorspeise. Geraume Zeit später kam das von uns bestellte Hauptgericht. Tatsächlich haben wir uns mit so vielen ausgezeichneten „Häppchen“ mehr als satt gegessen.

Mit dem „kleinen“ Pech wurden wir fertig. Unser „größeres“ Pech kam bei der Bezahlung. Wir durften nur die von uns bestellte Hauptspeise bezahlen. Wer möchte schon so ein Pech?

Eine Kutschfahrt mit den schönen Pferden haben wir nicht gemacht.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist DSCI0196-1024x768.jpg

Vielleicht beim nächsten Mal. Wir planen unseren Besuch, zur nächsten

Feria de Abril.

Das Gerüst beim Eingang haben wir bereits gesehen. Auf dem riesigen Gelände hätte in zahllosen Zelten gefeiert werden können.

So war es 2019

Schade. Es gibt 2020 keine Feria de Abril. Corona hat alles verändert.

Unser Aufenthalt in Sevilla ist zu Ende. Wir machen uns auf den Weg nach Portugal.