Zingst

ist eine Halbinsel am östlichen Ende der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern.

Will man von Bresewitz auf die Halbinsel Zingst , so muss man über die

Meiningenbrücke fahren. Sie wurde von 1908 bis 1912 als Eisenbahnbrücke gebaut und führte nach der Demontage der Bahnstrecke nach Zingst. (Wie wir erfahren haben, ist sie jedoch seit 2018 gesperrt).

Zingst, ein staatlich anerkanntes Seeheilbad im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft hat 3120 Einwohner, 2 davon haben wir in Spanien kennengelernt und besuchten sie in ihrem „Büdchen“ der

Blaue Maus

Blauen Maus, einem Restaurant für Fischsuppe und Fischbrötchen.

Bei unserem Spaziergang sehen wir die Kirche

St. Peter und Paul, eine neugotische, evangelische Kirche, die zwischen 1860 und 1862 erbaut wurde. Sie gilt als wichtiges architektonisches Denkmal in Zingst. Bei der Kirche steht ein

Gedenkstein der an ertrunkene Seeleute erinnert. Weiter geht’s vorbei am ehemaligen

Bahnhof der Darßbahn, der als Restaurant und Kunstgalerie genutzt wird. Wir haben ihn noch vor der Restauration gesehen.

Dieses Haus hat den schönen Namen

Haus Morgensonne. In dem denkmalgeschützten Kapitänshaus, das 1867 erbaut wurde, befindet sich das Heimatmuseum von Zingst.

Im Museumshof sollte man auch die

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Museumshof_Zingst.JPG

Pommernstuben besuchen. Hier kann man alte Handwerkstechniken bestaunen oder selbst erlernen.

Das Foto zeigt das

Kurhaus.

Das ist Seenotrettungsschuppen der gegenüber der Seebrücke liegt und heute außer Dienst gestellt. Er dient als Relikt aus vergangenen Tagen der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger als Traditionskabinett und beherbergt ein Lokal mit Biergarten.

Die Seebrücke von Zingst

Bildergebnis für seebrücke zingst

ist 270 m lang und 2,50 m breit. Der silbrig blaue „Pilz“, der aus dem Wasser ragt, ist eine Tauchgondel. Sie besteht aus einer mit Fenstern ausgestatteten Besuchergondel, die Sitzplätze und einen Maschinentisch enthält und einen zentralen Pfeiler, an dem sie ins Wasser und zurück fährt.

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist ein Paradies für

Surfer und lädt ein zum Radeln oder Wandern

wie weit wohl?

Die Fahrt auf dem Mississippidampfer

Riverstar haben wir leider verpasst. Vielleicht beim nächsten Mal.

Das größte zusammenhängende Waldgebiet auf die Halbinsel Zingst ist der

Osterwald. Eine Besonderheit ist die Anpflanzung von 6 aus Nordamerika eingeführten Mammutbäumen. Im Osterwald leben der Waldkauz, der Rote Milan und die Sumpfrohreule.

Stralsund

im Nordosten Deutschlands, befindet sich im südlichen Ostseeraum und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Die Hansestadt liegt am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee und wird als „Tor zur Insel Rügen“ bezeichnet. Stralsund ist die am dichtesten besiedelte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

1234 erhielt Stralsund das Stadtrecht und kam als Gründungsmitglied der Hanse durch den internationalen Handel zu Wohlstand. In der Altstadt sind zahlreiche Bauten aus der Backsteingotik zu sehen, die seit 2002 zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.

Als die Schweden die Macht 1648 übernahmen, begann der Ausbau der Stadtbefestigung mit 14 Bastionen, die alle zum Schutz im Dreissigjährigen Krieg dienten.

Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern jedoch verkam. Wirtschaftlich lebte die Stadt vor allem vom Schiffsbau auf der Volkswerft Stralsund

die Schiffe für die Sowjetunion zum Teil im 10-Tage-Rhythmus fertiggestellte.

Wir sind am Alten Markt am Wahrzeichen von Stralsund, dem

Rathaus mit seiner „Schaufassade“, denn hinter der prächtigen Fassade verbirgt sich in den letzten 3 Stockwerken

nichts. Die Geschichte vom Rathaus reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Ratskeller entstand der größte Lagerraum mit 1400 qm von Nordeuropa. Kaufleute mieteten Lagerflächen an und deponierten teure Stoffe und Weine. Durch die bis zum 19. Jahrhundert reichenden Erweiterungs- und Umbauten entstand ein architektonischer Stilmix.

Direkt neben dem Rathaus ist die

St. Nikolaikirche. Sie ist die älteste der 3 Pfarrkirchen von Stralsund und wurde erstmals 1276 urkundlich erwähnt. Die Planung und der Bau der Kirche erfolgte gleichzeitig mit der Planung des Rathauses. Sie wurde zur Ratskirche. Den westlichen

Haupteingang der Nikolaikirche erreicht man nur vom Stralsunder Rathaus durch den Buttergang kommend. In der Kirche sind viele Kunstschätze zu sehen. Besonders erwähnenswert ist die

astronomische Uhr. Sie wurde 1394 in Gang gesetzt. Zu erkennen ist dies an der lateinischen Schrift unter dem Zifferblatt. Seit dem 16. Jahrhundert steht sie aber still. Das Westportal der Nikolaikirche ist auch sehr beeindruckend.

Während St. Nikolai – die Prächtige – die Kirche der Patrizier war, diente

St. Marien – die Mächtige, als Gotteshaus für Handwerker und Krämer. Sie ist die jüngste gotische Backstein-Basilika und gehört zu den Meisterwerken im nordischen Raum.

St. Jakobi – die Schmächtige, ist die jüngste der 3 Stralsunder Pfarrkirchen. Sie wurde die Kirche für den ärmsten Stand der Stadt. Heute wird sie als Kulturkirche für gesellschaftliche und kulturelle Zwecke genutzt.

In der Hafenstraße auf der Hafeninsel ist das

Ozeaneum der Hansestadt Stralsund mit 8.700 qm Ausstellungsfläche. Es ist ein zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum gehörendes Naturkundemuseum mit dem Schwerpunkt Meer. In 40 Aquarien sind ca. 7000 Fische und Tiere zu bestaunen. Das größte Becken im Ozeaneum ist das Schwarmfischbecken mit dem Namen „Offener Atlantik“ das 2,6 Mio. l Wasser fasst. Im Ozeaneum sind auch Humboldt-Pinguine zu sehen.

In der Mönchstraße ist die im 13. Jahrhundert erbaute

Katharinenkirche. Der frühgotische Backsteinbau ist der erste Bau des Dominikaner Ordens an der Ostseeküste. Sie wurde als Kirche für die im benachbarten Katharinenkloster tätigen Mönche errichtet. Seit 1973 ist in der Kirche das Deutsche Meeresmuseums untergebracht.

Ebenso in der Hafenstraße ist der 1876 entstandene

Koggenspeicher. Der 33 m hohe Speicher hatte ein Fassungsvolumen von 3100 Tonnen.

Heute ist das Skurrileum, ein Museum für komische Kunst, untergebracht. Wer gerne lacht, sollte sich einen Besuch nicht entgehen lassen.

In der Fährstraße 23 ist das denkmalgeschützte

Scheelehaus, das zusammen mit dem Haus Fährstraße 24 eine Einheit bildet. Es ist ein viergeschossige Giebelhaus, das im 14. Jahrhundert als Dielenhaus errichtet wurde. Sehenswert an der Fassade ist ein Korbbogenportal mit rechteckigen Fenstern. Im Hausflur des Gebäudes ist eine Gedenktafel die darauf hinweist, dass in diesem Haus Carl Wilhelm Scheele geboren wurde.

In dieser Straße sind viele schön renovierte

Giebelhäuser.

Die beiden, der ehemals 10 Stadttore von Stralsund sind das

Kütertor, ein einfaches Turmbauwerk in der Stadtmauer, das bis 1862 ein Gefängnis war. Im Haus daneben wohnte der Torschliesser.

Das zweite, noch erhaltene Tor ist das

Kniepertor, ein aus Backstein errichtetes Tor, das erstmals 1293 urkundlich erwähnt wird. Das Tor spielte in der Geschichte der Stadt öfter eine bedeutende Rolle, so z.B. als es Wallenstein im Dreissigjährigen Krieg an der Eroberung von Stralsund hinderte.

In der Mühlenstraße sehen wir

prächtige, farbenfrohe Bürgerhäuser, die Stralsund seit der Hansezeit prägen. Mit der Gestaltung der Giebel zeigten die Kaufleute ihren Reichtum und ihre Macht.

Wir gehen zur Hafeninsel

und kommen vorbei am denkmalgeschützten Lotsenhaus mit der Adresse Hafenstraße 50. Es wurde 1901 als Lotsenwache errichtet. Das Backsteingebäude hat ein bis zu zwei Metern dickes Mauerwerk.

Wir stärken uns mit einem leckeren Fischbrötchen vom

Flipper, einem Räucherfischkutter und gehen weiter zum Querkanal

(hier ist links die Rückseite des Ozeaneum zu sehen)

und kommen zum

Südhafen mit dem tollen Blick auf die

Rügenbrücke.

Der Stralsunder Hafen besteht aus dem Stadthafen, dem Nord- und dem Südhafen. Im Nord- und Südhafen werden vor allem Stück- und Schüttgut umgeschlagen. Viele Segel- und Motorboote haben im Hafen ihre Liegeplätze

und am Ufer gibt es urige Hafenbars mit netten Namen wie „Klabautermann“.

Jetzt machen wir uns auf den Weg zur

Gorch Fock.

Die Gorch Fock ist ein als Bark getakeltes Segelschulschiff. Sie wurde 1933 bei Blohm & Voss für die Reichsmarine gebaut und nach dem Schriftsteller Gorch Fock benannt. Die seit 2003 nicht mehr seetüchtige Bark liegt im Stralsunder Hafen. In dem auf dem Schiff befindlichen Museum kann man sich über die bewegte Vergangenheit der Gorch Fock informieren.

Es waren auch andere tolle Schiffe im Hafen

die man besichtigen oder für eine Rundfahrt mieten konnte.

Unser Tag wurde mit einem Hafenfest mit

Live-Musik gekrönt.

Vom Wohnmobilstellplatz An der Rügenbrücke, Werftstr. 5 aus machen wir uns auf den Weg zur Insel Rügen.

Schwerin

ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern und wurde 1018 als Wendenburg erstmals erwähnt. Schwerin erhielt 1164 von Heinrich dem Löwen deutsche Stadtrechte und ist somit die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern.

Bereits von weitem sieht man die Hauptattraktion und das Wahrzeichen von Schwerin, das

Schloss, mit unterschiedlichen Baustilen und Dutzenden von Türmchen und Erkern. Es liegt auf einer eigenen Insel zwischen dem Schweriner See und dem Burgsee ist heute Sitz des Landtages.

Bevor wir auf Erkundungstour gehen, fahren wir zum Campingplatz Süduferperle in Raben Steinfeld. Der Platz liegt versteckt in einem Wäldchen. Super, wir bekommen einen Platz direkt am

Ufer des Schweriner Sees.

Schön sieht man vom Pfaffenteich aus

den Dom St. Marien und St. Johannis

eine Bischofskirche der evangelisch-lutherischen Kirche. Der Dom zählt zu den Hauptwerken der Backsteingotik.

Am Markt von Schwerin steht das

Altstädtische Rathaus aus dem 17. Jahrhundert

das Mecklenburgische Staatstheater. Wir gehen weiter in die

Altstadt von Schelfstadt, ein Ortsteil von Schwerin, das durch die vielen Fachwerkhäuser und Gebäude verschiedener Epochen einen ganz eigenen Altstadtcharakter hat.

In der Apothekerstraße fallen uns nicht nur die Gebäude sondern auch das

holprige Pflaster besonders auf. Wir erfahren, dass die Apothekerstraße eine der ältesten Straßen von Schwerin ist. Die Bürger von Schwerin haben sich gegenüber der Stadtverwaltung durchgesetzt, daß das mehr als 100 Jahre alte Straßenpflaster erhalten bleibt.

Auf dem Weg zum Schlossgarten kommen wir zur

Siegessäule mit der Widmungsinschrift „Für die im Kriege 1870/71 Gebliebenen“. Die Säule hat bis zur Schwertspitze eine Höhe von 23 m. Am oberen Ende der Säule steht eine 2,60 m große Frauenfigur, die das Land Mecklenburg verkörpert.

Das Wetter ist schön, deshalb bietet sich eine Radtour 

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im Schlossgarten an. Er erstreckt sich vom Schweriner- und dem Burgsee im Norden bis zum Faulen See im Süden. 

Über den gesamten Schlossgarten sind Statuen verteilt

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und so kommen wir auch noch zum

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Reiterdenkmal Friedrich Franz II. von 1893, dem einzigen historischen Reiterdenkmal in Mecklenburg.

Weil es so schön ist, knipsen wir nochmal

das Schloss auf der

Schlossinsel des Schweriner Sees, der durch den 1844 aufgeschütteten Paulsdamm, in Ost- und Westufer getrennt wird.

Am Schlossparkplatz konnten wir Oldtimer sehen