Eckernförde

liegt an der Ostsee am Ende der Eckernförder Bucht, auf halbem Weg von Kiel nach Schleswig. Sie ist eine über 700 Jahre alte Stadt im ehemaligen Herzogtum Schleswig. Woher der Stadtname kommt, ist nicht genau bekannt. Vermutet wird, dass der Namensteil Eckern entweder von Bucheckern oder von Eichhörnchen (im Wappen von Eckernförde) kommt. Der zweite Teil -förde stammt wahrscheinlich von der Furt am Ende der Landzunge.

Ein wirtschaftlicher Aufschwung der Stadt Rendsburg im 15. Jahrhundert verlagerte seinerzeit den Handel in Richtung Eckernförde. Die Stadt wurde zur Hafenstadt und kam so zum eigenen Schiffbau. Im 17. Jahrhundert spielte der Fischfang und das Brauwesen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle und Eckernförde erlebte die erste Blütezeit.

Unser erstes Ziel ist der Hafen von Eckernförde, denn da ist heute Markt. Zuerst kommen wir vorbei an der Siegfried-Werft, in der sich heute ein Restaurant befindet und haben bereits einen Blick auf den Hafen.

Weiter gehen wir über die hölzerne Klappbrücke, die im Bedarfsfall für den Schiffsverkehr geöffnet werden kann. Die Brücke verbindet das Stadtzentrum mit dem Stadtteil Borby.

Gleich nach der Brücke sind wir im Pulk

der Marktbesucher und gehen vorbei an vielen Verkaufsständen und Imbisswagen.

Doch es gibt auch

fangfrischen Fisch. Am Hafen ankern

Motor- und Segelboote, Fischerboote und größere Fischkutter und wir sehen

den Sandstrand mit vielen Badenden, die hoffentlich von

Quallen verschont bleiben.

Links im Bild das Ostsee Info Center, ein Naturkundemuseum mit Aquarien, Ausstellungen über die Eckernförder Bucht und einem Café.

Unweit des Hafenbereichs ist die

Bunte Häuser in der Speicherpassage

Speicherpassage mit seinen vielen, bunten und farbenfrohen Häusern im skandinavischen Stil und der

Siemsen Speicher, der seinen Namen vom ehemaligen Besitzer des Gebäudes hat. Dahinter ist

das 1931 errichtete Rundsilo mit einer Kapazität für 3.500 Tonnen Getreide. Er ist ein Wahrzeichen der Stadt und befindet sich in der Frau-Clara-Straße.

Wir gehen durch die Fischerstraße mit

sehenswerten, meist kleinen Häusern mit traditionellen „Utluchten“ (Erkern) in denen überwiegend Fischer gewohnt haben.

Am Rathausmarkt stehen denkmalgeschützte Häuser und es findet einmal wöchentlich der Markt statt. Im Haus mit dem Türmchen ist der Juwelier Jacobsen. Es stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Hier ist das ehemalige Verlagsgebäude der Eckernförder Zeitung,

Am Rathausmarkt ist das alte Rathaus mit Durchgang zum Kirchplatz. Heute ist es ein Museum. Der daneben liegende Bau

KhHoldt_Museum

gehört auch zum Museum. Hier war früher die Stadtverwaltung untergebracht.

Das Kaffeehaus Helft ist wegen der Fassade Denkmal geschützt, es stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert.

In der Fussgängerzone ist die Kirche

St. Nikolai, eine Hallenkirche aus roten Backsteinen. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die romanische Kirche war erst einschiffig und turmlos. Erst im Laufe der Jahrhunderte entstand die dreischiffige, spätgotische Kirche.

Der dreigeschossige Ziegelbau mit den grüne Fensterläden ist der ehemalige Otte-Speicher, der 1723 erbaut wurde. Die Familie Otte war eine bedeutende Kaufmannsfamilie in Eckernförde.

Noch ein Teil des Rathaus mit einem modernen Brunnen. Dann sagen wir

Servus, pass gut auf alles auf!

Am Abend essen wir bei unseren Freunden in Goosefeld selbst geräuchertem Fisch und Aal. Sehr lecker!

Apropos Essen: Eckernförde hat einige kulinarische Spezialitäten zu bieten.

Da gibt es das Kakabellen-Bier, das bereits im späten Mittelalter ein Exportschlager war. Dänische Könige haben es gern getrunken. Das Bier hat seinen Namen von einem Kardinal, denn es mache, nach seinen Worten, das „Kacken“ leichter. Die „Verdauungsförderung“ war dem seinerzeit schwefelhaltigem Brauwasser zuzuschreiben. Heute wird es natürlich nach dem Reinheitsgesetz gebraut und ist nicht mehr verdauungsanregend.

Zum Trinken musste auch gegessen werden und zwar die Kieler Sprotte, eine Räucherfischspezialität, die ebenfalls aus Eckernförde stammt. Sie erhielt ihren Namen im 19. Jahrhundert, weil bei der Verfrachtung der Frachtstempel des Kieler Bahnhofs aufgedruckt wurde. Die Kieler Sprotte ist eines der Räucherfischprodukte, auf die sich der Spruch bezieht: „In Eckernför, dor hebbt se’t rut, ut Sülver Gold to maken“ (In Eckernförde haben sie’s raus, aus Silber Gold zu machen). Gemeint ist die goldene Farbe, die silberne Fische durch den Räuchervorgang bekommen.

Sollte man zuviel Aal oder Kieler Sprotten gegessen haben, dann greift man heute auf den „Küstennebel“ einen Anisschnaps oder den „Kleinen Feigling“, ein Wodka mit Feigenaroma, die in Eckernförde produziert werden, zurück.

Kiel

wurde im 13. Jahrhundert gegründet und ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein. Kiel ist nördlichste Großstadt Deutschlands, liegt an der Ostsee (Kieler Förde) und ist Endpunkt der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt, des Nord-Ostsee-Kanals.

Die Stadt ist ein bedeutender Stützpunkt der Deutschen Marine und bekannt durch die Kieler Woche, sowie den Kieler Sprotten, eine kulinarische Spezialität.

Die Innenstadt von Kiel haben wir nicht besucht. Wir verbummelten einen ganzen Tag in

Kiel-Holtenau

einem Stadtteil von Kiel.

Übernacht haben wir am Wohnmobil-Stellplatz in der Uferstraße, der direkt am Nord-Ostsee-Kanal (ehemals Kaiser-Wilhelm-Kanal) bei den großen Schleusen liegt. Am nächsten Vormittag ging’s an den Kiosk bei der Aussichtsplattform zum Frühstücken. Der Kiosk hat Sitzplätze direkt am Ufer des Kanals und hier blieben wir den ganzen Tag sitzen. Es war einfach toll die großen und kleinen Schiffe bei der Ein- und Ausfahrt in die Schleuse zu beobachten.

Mit einer Fähre der Stena Line sind wir dann auch tatsächlich von Dänemark nach Schweden gefahren.

Um 21.00 Uhr sitzen wir immer noch beeindruckt vor dem Kiosk

und erleben dieses gigantische Abendrot.

Noch ein bisschen Geschichte: der dänische König Christian VII liess den Kanal ab 1777 als Verbindung zwischen der Kieler Förde und dem Fluss Eider angelegt anlegen, um die Ostsee mit der Nordsee zu verbinden. Der 34 km lange Vorgänger des Nord-Ostsee-Kanals begann hier in Holtenau und endete im Lauf der Untereider bei Rendsburg.

Der Kanal hat sechs Schleusen. Am Ufer des Kanals in Kiel-Holtenau, Rendsburg und Tönning wurde damals ein Kanalpackhaus gebaut.

Das Kanalpackhaus in Kiel-Holtenau entstand gleichzeitig mit den Arbeiten am Eiderkanal und diente als Speicher und Verladestation für die Fracht der Schiffe, die den Kanal befuhren.

Kanalpackhaus (Quelle: Julia Fendler)

Wahrzeichen von Kiel-Holtenau ist der Leuchtturm. Er ist am Nordufer der Zufahrt zum Nord-Ostsee-Kanal und dient seit 1895 als Einfahrtsfeuer. Der Turm ist Seezeichen und Gedenkstätte zugleich und zählt zu den schönsten Leuchttürmen Deutschlands.

Bildergebnis für kiel leuchtturm

Die Innenstadt von Kiel wird selbstverständlich auch irgendwann besucht. Wir sind mit Bekannten in Eckernförde verabredet und fahren deshalb weiter.

Insel Rügen

ist über zwei Brücken zu erreichen. Die

neue Rügenbrücke, eine Hochbrücke über den Ziegeldamm, mit 3 Fahrspuren. Sie ist nur für Fahrzeuge gebaut und Deutschlands größte Schrägseilbrücke.

Die zweite Brücke ist der Rügendamm. Er hat zwei Fahrspuren, Radweg, Fussweg und eine Eisenbahnstrecke.

Schaut man von der Brücke runter, sieht man die kleine

Insel Dänholm zwischen Rügen und Stralsund und ist über den alten Rügendamm und die Ziegelgrabenbrücke erreichbar. Sie Insel ist durch einen künstlich angelegten Hafen in einen größeren und einen kleineren Teil getrennt. Dänholm wurde lange Zeit militärisch genutzt und gilt als die Geburtsstätte der Preußischen Marine. Heute befindet sich auf Dänholm das Marinemuseum, das Hauptzollamt Stralsund und eine Außenstelle des Meeresmuseums Stralsund, das Nautineum.

Rügen ist mit 926 km² die flächengrößte Insel von Deutschland und liegt im Norden von Mecklenburg-Vorpommern. Mit rund 77.000 Einwohnern ist sie auch die bevölkerungsreichste deutsche Insel.

Durch die Eiszeit ist Rügen sehr hügel- und wasserreich. Die Küste ist durch zahlreiche Meeresbuchten und Lagunen (Bodden und Wieke) sowie vorspringende Halbinseln und Landspitzen stark gegliedert. Durch die weissen Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund und den gewaltigen Buchenbestand gehört Rügen zum Unesco Weltnaturerbe.

Wir fahren zuerst auf der B 96 der Insel Süd-Rügen in Richtung Samtes, Bergen und dann Binz-Prora, da wir einen Stellplatz in der Wohnmobiloase Prora reserviert haben.

Im Restaurant „Holla die Waldfee“ gibt es regionale und gutbürgerliche Küche die man durchaus empfehlen kann. Im Hofladen kann man ab 8.00 Uhr Brötchen kaufen und ganz wichtig: die Bushaltestelle ist direkt vor der Wohnmobil-Oase.

Unsere erste Station ist

Prora

ein Ortsteil der Gemeinde Binz. Prora liegt an der Ostseeküste, der Porer Wiek.

Das Gebäude wurde zwischen 1936 und 1939 von der Organisation „Kraft durch Freude“ gebaut. In dem KdF-Seebald sollten bis zu 20.000 Menschen gleichzeitig ihren Urlaub verbringen können. Das Seebad konnte durch den Beginn des Zweiten Weltkrieges jedoch nicht fertiggestellt werden.

Ursprünglich hatte der „Koloss von Prora“, der aus acht aneinandergereihten, baugleichen Blöcken bestand, eine Länge von 4,5 km. Zwischen 1945 und 1949 wurden 3 Blöcke zerstört, so dass nur noch 5 Blöcke auf einer Länge von 2,5 km erhalten sind.

1950 wurde Prora zur monumentalsten Kasernenanlage der DDR um- und ausgebaut und vier Jahrzehnte militärisch genutzt.

Im Dokumentationszentrum sollte man die Dauerausstellung „MACHTUrlaub“ besuchen. Die Ausstellung informiert über die Planung und Baugeschichte des „KdF-Seebades“ und zeichnet die Bedeutung Proras im Rahmen der Arbeit- und Sozialgeschichte während des Nationalsozialismus auf. In einer Ton- und Filmdokumentation aus dieser Zeit wird die Arbeits- und Lebenswelt im „Dritten Reich“ gezeigt.

Ab dem Jahr 2004 wurden einige Blöcke veräußert. 2013 wurde westlich des Seebad-Komplexes am historischen Forsthaus Prora das Naturerbe-Zentrum Rügen mit Aussichtsturm eröffnet. Seit dem 17. August 2018 hat Prora offiziell das Prädikat als „staatlich anerkannter Erholungsort“ .

Am nächsten Tag lassen wir den „Koloss von Prora“ links liegen und fahren mit den Bus zum Seebad Binz, dem größten Seebad auf Rügen.

Die Seebrücke von

Binz

ist 3 Meter breit und 370 Meter lang. Sie wurde erst 1994 wieder aufgebaut.

Die erste Brücke entstand bereits 1902, war 560 Meter lang und sollte den per Schiff ankommenden Besuchern ein Umsteigen auf kleinere Boote ersparen. Die Brücke erhielt eine elektrische Beleuchtung. Der Strom wurde mit Hilfe einer Dampfmaschine in der Nähe des Binzer Kurhauses erzeugt. 1904 zerstörte ein Sturmhochwasser die Brücke. 1906 wurde sie erneut aufgebaut und erhielt den Namen Prinz Heinrich Brücke. Doch bereits 1912 brach die Brücke unter der Last der Besucher beim Anlegen eines Dampfers ein. 17 Menschen kamen damals ums Leben. Als Konsequenz aus diesem Unglück wurde 1913 die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

Von der Brücke aus hat man einen wunderbaren Blick auf das

das 1908 erbaute Kurhaus, eines der über 70 Baudenkmale mit einem einzigartigen Baustil und die

ca. 4 Kilometer lange Strandpromenade

mit Strandkörben und Badenden soweit das Auge reicht. Ob es stimmt, dass man vom Kurhaus aus den wunderschönen weissen Sandstrand sieht, wagen wir zu bezweifeln.

Gegenüber der Seebrücke beginnt die Hauptstraße von Binz. Wir überlegen, ob wir mit dem Bähnchen fahren, entscheiden uns aber für den Fussmarsch durch die Einkaufsmeile von Binz.

Gleich an der Ecke sehen wir

Blick in die Hauptstrasse aus Richtung Seebrücke

das Strandschloss, ein Luxushotel. Die meisten Gebäude in Binz haben eine weisse Fassade aus Holz. Der Kern der Häuser besteht aus Stein. Die mehrgeschossigen Bauten sind mit geschnitzten Blumen- oder Meeresmotiven verziert.

Dann haben wir dieses Geschäft entdeckt

in dem alles rund um den Sanddorn erhältlich ist. Rügen ist ein idealer Standort für Sanddorn, da es hier die meisten Sonnentage in Deutschland gibt. Das Klima verwöhnt Mensch und Sanddorn, der auf Rügen eine lange Tradition hat.
Verlassen haben wir den Laden mit Sanddornlimonade, Sanddornlikör und Sanddornschnaps, da wir alles bei der Verkostung als sehr gut befunden haben. Ab sofort leben wir sehr gesund, da der Sanddorn einen hohen Vitamingehalt hat, unser Immunsystem stärkt und über unseren Kreislauf brauchen wir uns auch keine Gedanken mehr machen.

Das Jagdschloss Granitz (nicht verwechseln mit Jagdschloss Kranitz auf Rügen) liegt inmitten einem etwa eintausend Hektar großen Waldgebiets das seit 1991 zum Biosphärenreservat Südost-Rügen gehört.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist jagdschl-0706-13_03.jpg

Von Binz aus ist das Schloss am schnellsten mit der Rügenschen Kleinbahn oder dem Jagdschlossexpress zu erreichen. Es wurde von 1837 bis 1846 mit vier Ecktürmen und einem Mittelturm im Stil der norditalienischen Renaissancekastelle im Auftrag von Wilhelm Malte I. zu Putbus erbaut. Im Zuge der ostdeutschen Bodenreform wurde die Familie Putbus enteignet. Heute ist das Schloss in staatlicher Hand und es befindet sich ein Museum darin.

Eine Attraktion auf Rügen ist eine Bahnfahrt mit der Rügenschen Kleinbahn auf dem Schmalspurbahnnetz. Das ursprünglich ausgedehnte Streckennetz wird nach mehreren Besitzerwechseln und Stilllegungen von Streckenteilen heute nur noch auf dem „Rasender Roland“ genannten Teil von Putbus über Binz, Sellin und Baabe nach Göhren befahren. Auf dieser 24,1 km langen Strecke verkehren Dampflokomotiven und Wagen, die teilweise fast 100 Jahre alt sind.

Mit dem Bus

kommen wir zum

Bahnhof „Rasender Roland“.

Warum heisst Schmalspurbahn denn so? Alles geht zurück in die 1960er Jahre. Die Insel seinerzeit oft von den Wismut-Kumpels (Bergarbeiter der Wismut AG, einem Produzenten für Uran) als Urlaubsort gewählt. Auf dem damals noch größeren Streckennetz fühlten sich die Passagiere sicher von A nach B gebracht und gaben der Bahn den Namen „Roland“: der Beschützende. Den Zusatz „rasend“ hat die Bahn eher ironisch erhalten. Fährt sie heute mit einer Geschwindigkeit von 30km/h über die Insel, war es zur damaligen Zeit viel langsamer.

Unsere Dampflock 99 1782-4, die 1953 gebaut wurde, ist schon eingefahren und so heisst es:

EINSTEIGEN BITTE!! in die teilweise schon über 100 Jahre alten Wagen.

Wir fahren durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet

und bekommen durch den Dampf unserer Lok, der sich in den Bäumen festhält, diese tollen Bilder

Es war eine sehr schöne Zugfahrt, der wir am nächsten Tag eine Bootsfahrt

zu den Kreidefelsen folgen lassen, sie beginnt im Fährhafen von

Sassnitz

Im Hafen liegt das von der Volkswerft Stralsund umgebaute

Museums U-Boot OTUS, das in Großbritannien gebaut und 1963 in den Dienst gestellt wurde, vor Anker.

Vom Fährhafen Sassnitz

gibt es Fährlinien nach Schweden, Dänemark, Litauen und Russland. Mit einem Güterumschlag von etwa fünf Millionen Tonnen pro Jahr ist der Fährhafen Sassnitz der drittgrößte deutsche Ostseehafen.

Mit unserem Ausflugsboot

schippern wir um den

Leuchtturm in Richtung Kreideküste

dem Wahrzeichen der Insel Rügen im Jasmunder Nationalpark.

Die Kreidefelsen entstanden vor mehr als 70 Millionen Jahren nicht durch Gletscher sondern durch Ablagerungen verstorbener Kleinstlebewesen wie Muscheln, Schalentiere und Plankton. Langsam – auch wieder nach mehreren Millionen Jahren – wurden die Kreideschichten an die Oberfläche gedrückt. Sie überstanden 3 Eiszeiten und bildeten dann, wo einst noch ein Meer war die Kreideküste von Rügen.

Das ist der berühmteste Kreidefels

der sagenumwobene Königsstuhl. Zum einen heisst es, dass im Jahr 1715 der schwedische König Karl XII von dieser Stelle ein Seegefecht gegen die Dänen geführt haben soll, bei dem er so ermüdete, daß er sich einen Stuhl bringen ließ.

Eine weitere Sage ist, dass derjenige König wurde, der von der Seeseite den Kreidefelsen erklimmen konnte und sich auf den oben aufgestellten Stuhl setzte.

An Bord unseres Schiffes genießen wir noch

einen leckeren heissen Sanddorn mit viel Sahne und schon müssen wir wieder von Bord.

Ein weiteres Highlight unseres Rügenaufenthalts war der Besuch des Sandskulpturen-Festivals in Binz. Thema im Jahr 2015 war Film und Fernsehen.

Das Sandskulpturen-Festival hat eine Fläche von 5.600 Quadratmetern und ist die größte überdachte Skulpturenschau weltweit. Wir haben natürlich noch viel mehr Fotos, doch sie alle in den Blog zu stellen, würde den Rahmen sprengen, doch das Sandmännchen darf nicht fehlen

Der Abschluss unsers Aufenthalts in Rügen ist der Besuch des Störtebeker Festspiels am Ufer des Großen Jasmunder Boddens in

Ralswiek

Die seit 1959 bespielte Naturbühne

ist Deutschlands erfolgreichste Freilichtbühne. Sie ist nach dem Freibeuter und Piraten des 14. Jahrhunderts, Klaus Störtebeker, benannt. Zu sehen sind über 150 Mitwirkende, 30 Pferde, Falken und vier Koggen.

Wir waren im August 2015 bei dem Festspiel mit dem Titel „Aller Welt Feind“.

Das Stück spielt vom Jahr 1397, als von Rostock bis Riga, von Lübeck bis Nowgorod jeder gegen jeden kämpft und erzählt die Geschichte als vor Nowgorod das Gold des Nordens, der Bernstein, vom machtbesessenen Großfürsten Wassili, in großen Mengen der Erde abgerungen wird. Die Arbeiter des Fürsten lebten schlecht und so verkauften sie heimlich etwas Bernstein um sich ihr armseliges Leben aufzubessern.

An dieser Stelle beginnt die Aufführung mit den Deutschen Ordensrittern, dem Großfürst und den Seeräubern. Wir erleben eine spannende Geschichte voller Intrigen auf einem überwältigendem Bühnenbild.

das Bühnenbild links eine Hafenstadt an der Ostsee

das Bühnenbild rechts Nowgorod

Wie gebannt haben wir die Aufführung verfolgt und sind tief beeindruckt von der Abwechslung aus Action, Historie, Liebe, Leid, Kanonendonner und atemberaubenden Stunts. Es sind Adler geflogen und Pferde über die Bühne galoppiert (eins sogar mit einem brennenden Reiter auf dem Rücken). Am Ende brennen die Koggen bei einer Seeschlacht auf dem Großen Jasmunder Bodden und es findet ein Feuerwerk statt.

So, wie wir auf die Insel gekommen sind,

verlassen wir sie wieder – über die Rügenbrücke

von der wir diesen schönen Blick auf Stralsund haben

Zingst

ist eine Halbinsel am östlichen Ende der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern.

Will man von Bresewitz auf die Halbinsel Zingst , so muss man über die

Meiningenbrücke fahren. Sie wurde von 1908 bis 1912 als Eisenbahnbrücke gebaut und führte nach der Demontage der Bahnstrecke nach Zingst. (Wie wir erfahren haben, ist sie jedoch seit 2018 gesperrt).

Zingst, ein staatlich anerkanntes Seeheilbad im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft hat 3120 Einwohner, 2 davon haben wir in Spanien kennengelernt und besuchten sie in ihrem „Büdchen“ der

Blaue Maus

Blauen Maus, einem Restaurant für Fischsuppe und Fischbrötchen.

Bei unserem Spaziergang sehen wir die Kirche

St. Peter und Paul, eine neugotische, evangelische Kirche, die zwischen 1860 und 1862 erbaut wurde. Sie gilt als wichtiges architektonisches Denkmal in Zingst. Bei der Kirche steht ein

Gedenkstein der an ertrunkene Seeleute erinnert. Weiter geht’s vorbei am ehemaligen

Bahnhof der Darßbahn, der als Restaurant und Kunstgalerie genutzt wird. Wir haben ihn noch vor der Restauration gesehen.

Dieses Haus hat den schönen Namen

Haus Morgensonne. In dem denkmalgeschützten Kapitänshaus, das 1867 erbaut wurde, befindet sich das Heimatmuseum von Zingst.

Im Museumshof sollte man auch die

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Museumshof_Zingst.JPG

Pommernstuben besuchen. Hier kann man alte Handwerkstechniken bestaunen oder selbst erlernen.

Das Foto zeigt das

Kurhaus.

Das ist Seenotrettungsschuppen der gegenüber der Seebrücke liegt und heute außer Dienst gestellt. Er dient als Relikt aus vergangenen Tagen der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger als Traditionskabinett und beherbergt ein Lokal mit Biergarten.

Die Seebrücke von Zingst

Bildergebnis für seebrücke zingst

ist 270 m lang und 2,50 m breit. Der silbrig blaue „Pilz“, der aus dem Wasser ragt, ist eine Tauchgondel. Sie besteht aus einer mit Fenstern ausgestatteten Besuchergondel, die Sitzplätze und einen Maschinentisch enthält und einen zentralen Pfeiler, an dem sie ins Wasser und zurück fährt.

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist ein Paradies für

Surfer und lädt ein zum Radeln oder Wandern

wie weit wohl?

Die Fahrt auf dem Mississippidampfer

Riverstar haben wir leider verpasst. Vielleicht beim nächsten Mal.

Das größte zusammenhängende Waldgebiet auf die Halbinsel Zingst ist der

Osterwald. Eine Besonderheit ist die Anpflanzung von 6 aus Nordamerika eingeführten Mammutbäumen. Im Osterwald leben der Waldkauz, der Rote Milan und die Sumpfrohreule.

Stralsund

im Nordosten Deutschlands, befindet sich im südlichen Ostseeraum und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Die Hansestadt liegt am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee und wird als „Tor zur Insel Rügen“ bezeichnet. Stralsund ist die am dichtesten besiedelte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

1234 erhielt Stralsund das Stadtrecht und kam als Gründungsmitglied der Hanse durch den internationalen Handel zu Wohlstand. In der Altstadt sind zahlreiche Bauten aus der Backsteingotik zu sehen, die seit 2002 zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.

Als die Schweden die Macht 1648 übernahmen, begann der Ausbau der Stadtbefestigung mit 14 Bastionen, die alle zum Schutz im Dreissigjährigen Krieg dienten.

Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern jedoch verkam. Wirtschaftlich lebte die Stadt vor allem vom Schiffsbau auf der Volkswerft Stralsund

die Schiffe für die Sowjetunion zum Teil im 10-Tage-Rhythmus fertiggestellte.

Wir sind am Alten Markt am Wahrzeichen von Stralsund, dem

Rathaus mit seiner „Schaufassade“, denn hinter der prächtigen Fassade verbirgt sich in den letzten 3 Stockwerken

nichts. Die Geschichte vom Rathaus reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Ratskeller entstand der größte Lagerraum mit 1400 qm von Nordeuropa. Kaufleute mieteten Lagerflächen an und deponierten teure Stoffe und Weine. Durch die bis zum 19. Jahrhundert reichenden Erweiterungs- und Umbauten entstand ein architektonischer Stilmix.

Direkt neben dem Rathaus ist die

St. Nikolaikirche. Sie ist die älteste der 3 Pfarrkirchen von Stralsund und wurde erstmals 1276 urkundlich erwähnt. Die Planung und der Bau der Kirche erfolgte gleichzeitig mit der Planung des Rathauses. Sie wurde zur Ratskirche. Den westlichen

Haupteingang der Nikolaikirche erreicht man nur vom Stralsunder Rathaus durch den Buttergang kommend. In der Kirche sind viele Kunstschätze zu sehen. Besonders erwähnenswert ist die

astronomische Uhr. Sie wurde 1394 in Gang gesetzt. Zu erkennen ist dies an der lateinischen Schrift unter dem Zifferblatt. Seit dem 16. Jahrhundert steht sie aber still. Das Westportal der Nikolaikirche ist auch sehr beeindruckend.

Während St. Nikolai – die Prächtige – die Kirche der Patrizier war, diente

St. Marien – die Mächtige, als Gotteshaus für Handwerker und Krämer. Sie ist die jüngste gotische Backstein-Basilika und gehört zu den Meisterwerken im nordischen Raum.

St. Jakobi – die Schmächtige, ist die jüngste der 3 Stralsunder Pfarrkirchen. Sie wurde die Kirche für den ärmsten Stand der Stadt. Heute wird sie als Kulturkirche für gesellschaftliche und kulturelle Zwecke genutzt.

In der Hafenstraße auf der Hafeninsel ist das

Ozeaneum der Hansestadt Stralsund mit 8.700 qm Ausstellungsfläche. Es ist ein zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum gehörendes Naturkundemuseum mit dem Schwerpunkt Meer. In 40 Aquarien sind ca. 7000 Fische und Tiere zu bestaunen. Das größte Becken im Ozeaneum ist das Schwarmfischbecken mit dem Namen „Offener Atlantik“ das 2,6 Mio. l Wasser fasst. Im Ozeaneum sind auch Humboldt-Pinguine zu sehen.

In der Mönchstraße ist die im 13. Jahrhundert erbaute

Katharinenkirche. Der frühgotische Backsteinbau ist der erste Bau des Dominikaner Ordens an der Ostseeküste. Sie wurde als Kirche für die im benachbarten Katharinenkloster tätigen Mönche errichtet. Seit 1973 ist in der Kirche das Deutsche Meeresmuseums untergebracht.

Ebenso in der Hafenstraße ist der 1876 entstandene

Koggenspeicher. Der 33 m hohe Speicher hatte ein Fassungsvolumen von 3100 Tonnen.

Heute ist das Skurrileum, ein Museum für komische Kunst, untergebracht. Wer gerne lacht, sollte sich einen Besuch nicht entgehen lassen.

In der Fährstraße 23 ist das denkmalgeschützte

Scheelehaus, das zusammen mit dem Haus Fährstraße 24 eine Einheit bildet. Es ist ein viergeschossige Giebelhaus, das im 14. Jahrhundert als Dielenhaus errichtet wurde. Sehenswert an der Fassade ist ein Korbbogenportal mit rechteckigen Fenstern. Im Hausflur des Gebäudes ist eine Gedenktafel die darauf hinweist, dass in diesem Haus Carl Wilhelm Scheele geboren wurde.

In dieser Straße sind viele schön renovierte

Giebelhäuser.

Die beiden, der ehemals 10 Stadttore von Stralsund sind das

Kütertor, ein einfaches Turmbauwerk in der Stadtmauer, das bis 1862 ein Gefängnis war. Im Haus daneben wohnte der Torschliesser.

Das zweite, noch erhaltene Tor ist das

Kniepertor, ein aus Backstein errichtetes Tor, das erstmals 1293 urkundlich erwähnt wird. Das Tor spielte in der Geschichte der Stadt öfter eine bedeutende Rolle, so z.B. als es Wallenstein im Dreissigjährigen Krieg an der Eroberung von Stralsund hinderte.

In der Mühlenstraße sehen wir

prächtige, farbenfrohe Bürgerhäuser, die Stralsund seit der Hansezeit prägen. Mit der Gestaltung der Giebel zeigten die Kaufleute ihren Reichtum und ihre Macht.

Wir gehen zur Hafeninsel

und kommen vorbei am denkmalgeschützten Lotsenhaus mit der Adresse Hafenstraße 50. Es wurde 1901 als Lotsenwache errichtet. Das Backsteingebäude hat ein bis zu zwei Metern dickes Mauerwerk.

Wir stärken uns mit einem leckeren Fischbrötchen vom

Flipper, einem Räucherfischkutter und gehen weiter zum Querkanal

(hier ist links die Rückseite des Ozeaneum zu sehen)

und kommen zum

Südhafen mit dem tollen Blick auf die

Rügenbrücke.

Der Stralsunder Hafen besteht aus dem Stadthafen, dem Nord- und dem Südhafen. Im Nord- und Südhafen werden vor allem Stück- und Schüttgut umgeschlagen. Viele Segel- und Motorboote haben im Hafen ihre Liegeplätze

und am Ufer gibt es urige Hafenbars mit netten Namen wie „Klabautermann“.

Jetzt machen wir uns auf den Weg zur

Gorch Fock.

Die Gorch Fock ist ein als Bark getakeltes Segelschulschiff. Sie wurde 1933 bei Blohm & Voss für die Reichsmarine gebaut und nach dem Schriftsteller Gorch Fock benannt. Die seit 2003 nicht mehr seetüchtige Bark liegt im Stralsunder Hafen. In dem auf dem Schiff befindlichen Museum kann man sich über die bewegte Vergangenheit der Gorch Fock informieren.

Es waren auch andere tolle Schiffe im Hafen

die man besichtigen oder für eine Rundfahrt mieten konnte.

Unser Tag wurde mit einem Hafenfest mit

Live-Musik gekrönt.

Vom Wohnmobilstellplatz An der Rügenbrücke, Werftstr. 5 aus machen wir uns auf den Weg zur Insel Rügen.

Wismar

ist eine Hansestadt an der Südspitze der Wismarer Bucht an der Ostsee und wird erstmals 1167 urkundlich erwähnt. Wismar war früh Mitglied der Hanse und blühte im Spätmittelalter auf, was man durch viele gotische Baudenkmale noch heute sehen kann.

Unser Weg zur Altstadt führt uns zum

Alten Hafen. Von hier haben wir bereits einen Blick auf die Altstadt von Wismar, die jedoch noch ein bisschen auf uns warten muss, denn wir haben durch den netten Herrn vom nächsten Bild Gelegenheit

den Toppsegelschoner

Albatros zu besichtigen.

Wir erfahren, dass das Schiff 1942 für Frachtfahrten unter dem Namen Dagmar Larsen auf der dänischen Werft Tommerup in den Dienst gestellt wurde. 1978 kaufte der deutsche Verein Clipper das Schiff und taufte es auf den Namen Albatros. Mit der ehrenamtlichen Stammbesatzung werden ein- und zweiwöchige Fahrten in der deutschen und dänischen Ostsee mit überwiegend Jugendlichen durchgeführt, die während der Fahrt auch mitarbeiten.

Unter Deck ist es sehr eng, wie man unschwer an den

Kojen und im

Navigationsraum erkennen kann. Die Besichtigung, bei der wir auch noch durch den Maschinenraum gehen konnten, war sehr beeindruckend, doch nun geht’s weiter Richtung Altstadt.

Wir sehen auf der linken Seite von unserem Ufer den historischen

Alten Hafen, der aus dem Beginn des Industriezeitalters stammt. Hier werden keine Güter mehr umgeschlagen. Der Alte Hafen gilt als einer der attraktivsten Orte von Wismar. Er ist zum einen Heimathafen der Poehler Kogge, der Nachbau einer Hansekogge in Anlehnung an die Schiffsbaumethoden des 14. Jahrhunderts sowie auch Spielort der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

Das wäre gerade das richtige Bötchen für uns beide.

Dieser neugotische Backsteinbau wurde 1888 als

Zollhaus errichtet. Heute ist dort ein Restaurant untergebracht. Nur wenige Meter weiter ist das

Wassertor, das letzte erhaltene Hafentor von ehemals 5 Stadttoren.

Wir sind am Holzhafen

da meldet sich der kleine Hunger und wir müssen uns entscheiden, ob wir bei dem gemütlichen Herrn

eine Fischsuppe genießen oder

beim Fischkutter

eine Fischsemmel oder leckere Kibbelinge holen. Kibbelinge gewinnen.

Frisch gestärkt sehen wir dieses imposante Gebäude, das

Gewölbe, ein Fachwerkbau auf zwei tonnengewölbten Brückejochen. Unter dem Gebäude fliest die Runde Grube, die kurz danach in den Alten Hafen mündet. Hier prüften im 17. und 18. Jahrhundert die Vorsteher des Ratskellers, die sogenannten Weinherren, angelieferte Weine auf ihre Qualität bevor sie ins Rathaus gelangten.

In der Altstadt steht noch der Turm der

Marienkirche, der zu den ältesten Bauwerken von Wismar gehört. Im Krieg stürzte das Dach und alle Gewölbe ein, 1960 wurde der Rest der Kirche gesprengt. Der Turm mußte als Seezeichen erhalten bleiben, er wurde restauriert und wird heute für Veranstaltungen genutzt. Im Vordergrund ist der aufgemauerte Grundriss des beseitigten Kirchenschiffs zu sehen.

Eine weitere Kirche, die als Gotteshaus und Kulturstätte zur Verfügung steht, ist der monumentale gotische Sakralbau

St. Georgen.

hier finden Theateraufführungen statt.

Das ist das Bühnenbild von „Jedermann“. Das Kirchenschiff ist das

höchste in Deutschland . Zur Aussichtsplattform von St. Georgen fährt man in einem gläsernen Aufzug.

Es lohnt auf alle Fälle, denn man hat einen schönen Blick auf die Kirche

St. Nikolai, eine dreischiffige Basilika, die als Kirche der Seefahrer und Fischer erbaut wurde. Das Kirchenschiff von St. Nikolai gehört zu den höchsten Deutschlands.

Das war für uns neu: in der

Ähnliches Foto

findet man eine

Kinderspielecke und Tische für den Kaffeeplausch der Mamas.

Ansonsten kann man in der Spitalkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts eine rot-weiss-gelbe

Bretterdecke mit 26 Bildern aus der biblischen Geschichte sehen. Ein weiterer Blickfang ist die

Glasmalerei aus dem 14. Jahrhundert mit 26 Scheibenbildern in gotischen Farben, eine der bedeutenden Glasmalereien im Ostseeraum. Es werden Szenen vom Leben von Jesus und Maria und einigen Heiligen dargestellt.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt der

Hauptaltar und die Kanzel aus der Renaissance und gehört zu den besten in Mecklenburg.

Am Marktplatz steht ein Wahrzeichen der Stadt, die

Wismarer Wasserkunst von 1602 im Renaissancestil. Die beiden davor sitzenden Skulpturen sind

Nix und Nixe. Auf dem Platz findet der

Wochenmarkt statt. Vom Marktplatz aus sieht man auch das über einem Kellergewölbe errichtete

Rathaus, das zwischen 1817 und 1819 erbaut wurde sowie das backsteingotische Bürgerhaus

Alter Schwede aus den Jahr 1360, in dem heute ein Restaurant zu finden ist.

Einer der größten Arbeitgeber von Wismar ist die

MV-Werft. Die Schiffbauwerft beschäftigt etwa 600 Mitarbeiter, einen Teil davon in einem der größten überdachten

Trockendocks Deutschlands – links im Bild oben

In der Sargmacherstraße wurden wir von einem herrlichen Kaffeegeruch angelockt und fanden die

Unser Ladengeschäft in Wismar

Kaffeerösterei im cafeshop „especial“, in der wir bei der

Kaffee Röstung zuschauen konnten. Der Chef des Shops erklärte uns die Kaffeemischungen und die notwendigen Röstzeiten. Vom Ergebnis seiner Arbeit war er sehr begeistert – wir auch.

So eine Firma kannten wir bisher nicht,

eine Dampf-Wasch- und Platt-Anstalt.

Granada

haben wir 2014 und 2019 besucht.

2014 hatten wir einen Termin zur Besichtigung in der Alhambra und übernachteten auf dem

Campingplatz Reina Isabel

Am nächsten Tag sind wir nach Granada gefahren, der Hauptstadt der Provinz Granada in Andalusien. Die Stadt liegt beim Übergang der Sierras de Huétor y la Alfaguara in die Vega (Flussaue) de Granada am Zusammenfluss von Darro und Genil und wurde unter dem Namen Iliberra als eine von Phöniziern und Iberer bewohnte Siedlung erstmals um 500 v. Chr. erwähnt. 

Berühmt ist Granada durch die vielen bedeutenden historischen Bauten aus maurischer Zeit sowie auch aus Gotik und Renaissance und insbesondere natürlich durch die Alhambra.

Unsere Zeit erlaubt es, dass wir uns von dem

netten Herren

noch zu einer Stärkung einladen lassen und dann geht’s zur

Alhambra (die Rote Burg), eine bedeutende Stadtburg (Kasbah) auf dem Sabikah-Hügel von Granada und eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils in der islamischen Kunst. Es ist eine weitläufige, auf einem Hügel gelegene Festung mit Königspalästen, schönen Innenhöfen, spiegelnden Wasserbecken aus der Nasriden-Dynastie (eine muslimisch-maurische Dynastie des Emirats von Granada) und dem herrlichen Park des Palacio de Generalife mit Brunnen und Obstgärten.

Der Gesamtkomplex ist in vier Bereiche unterteilt. Der Genaralife außerhalb der Festungsmauern, die Medina die überwiegend aus Gärten und Fundamenten früherer Zeit besteht, die Paläste des Nasriden und die Alcazaba, die Zitadelle.

Der Palacio de Generalife war der Sommerpalast und Landsitz der Nasriden-Sultane. Der Palast und seine Gärten wurden im 13. Jahrhundert errichtet.

Der Generalife ist einer der ältesten, bestehenden maurischen Gärten. Eine besondere Form des Wasserzuflusses verhindert die Wellenbildung.

Die Nasridenpaläste mit ihren Gärten sind das Herzstück der Alhambra. Hier war der Regierungssitz und die Privaträume der maurischen Herrscher.

Im Löwenhof des Palazzo del Partal

mit dem Löwenbrunnen auf dessen Rand geschrieben steht:

Selig ist das Auge, das diesen Garten der Schönheit sieht

der Thronsaal (Sala de Emajadores)

ein Blick aus dem Fenster

wir verlassen diesen Saal und sehen

diese wunderschöne Kuppel.

Im Sala de los Abencerrajes, der Name stammt von der Legende, dass in diesem Saal die Ritter des granadinischen Geschlechts der Abencerrajes enthauptet worden seien, sind die Wände mit arabischen Schriftzügen und Stuck versehen.

Hier das Stalaktitengewölbe vom Sala de los Abencerrajes

In der Medina der Alhambra befinden sich heute hauptsächlich Gärten und Fundamente der ursprünglichen Bebauung. Ein Spazierweg neben

Zypressen führt zu den

Gartenanlagen, schönen

Fundamenten und zur

Kirche

Santa Maria de la Alhambra

Das Verteidigungssystem der Alhambra ist die

die Alcazaba, das Bollwerk der Alhambra, in die man

durch das Puerta del Vino kommt.

Die Alcazaba ist die Stadtburg

einer großflächige Befestigungsanlage mit stadtähnlichem Charakter

auf der Kanonen nicht fehlen dürfen.

Jetzt noch ein Blick auf

Granada

dann verlassen wir die Alhambra und stürzen uns

in die Altstadt von Granada, gehen 

vorbei an der Kathedrale, denn jetzt machen wir uns auf die Suche nach einem Tapaslokal

und landen hier.

Das ganze Lokal hängt voll mit Marienbildern aus der ganzen Welt.

Der Rosado und die Tapas haben uns hier gut geschmeckt.

Die Vielzahl der Kneipen animiert uns zur nächsten Einkehr

und wir wünschen uns „salud und bon provecho“

Zweite Fahrt nach Granada im April 2019

Wir übernachten am Campingplatz Suspiro del Moro,

der auf dem Pass Puerto Suspiro del Moro auf einer Höhe von 865 liegt. Der Pass ist ein Ausläufer der Sierra Nevada und Bindeglied zwischen der Vega de Granada (Ebene) und dem fruchtbaren Valle de Lecrín (Tal der Freude)

Nach Granada nehmen wir den Bus. Die Haltestelle ist nur ca. 150 m vom Campingplatz entfernt. Beim Palacio de Congresos in Granada steigen wir aus, und gehen zum Parque de Violón an dem

die beiden Herren -Alexandre Dumas und Emmeline Stuart-Wortley- zu sehen sind. Wir überqueren mit der Brücke Puente Genil

den Rio Genil. Auf dem Weg zum Plaza de Humilladero sehen wir noch das Monument

einer Flamencogruppe. Am Plaza de Humilladero kommen wir vorbei am

Fuente de las Granadas sowie der

Basilica Nuestra Señora de las Angustias

Die Basilika wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und beherbergt die Heiligenfigur der Stadtpatronin von Granada, die Nuestra Señora de las Angustias. Beeindruckend ist das Altarbild des Hochaltars von 1728.

An der Plaza Mariana de Pineda steht die Bahn der Granada City Tour

die 12 Stationen/Sehenswürdigkeiten anfährt. Man kann beliebig aus- und wieder zusteigen und wir beginnen unsere Besichtigungsfahrt an der Alhambra, am Palacios Nazaríes beim

Puerto Justicia, der monumentalsten Außentür der Alhambra. Sie wurde 1348 erbaut und wird auch das Tor der Gerechtigkeit genannt.

Weiter geht’s zum Plaza Nuevo der trotz seines Namens „Neuer Platz“ der älteste Platz in Granada ist. Er liegt zwischen dem modernen Zentrum und der Carrera del Darro. Hier steht der

Palacio de la Real Chancilleria – köngliche Kanzlei von Granada

Durch eine königliche Verfügung ist das Gebäude seit 1500 der Oberste Gerichtshof und bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten.

Die schöne Uhr zeigt an „was die Stunde geschlagen“ hat.

Der Plaza Nuevo führt uns zur Carrera del Darro.

Die Straße ist durch alte Mauern sowie Stein- und Ziegelbrücken eine unterschiedlich breite Geschäftsstraße, die parallel zum Flussbett des Darro verläuft. Sie führt uns vorbei am

arabischen Badehaus aus dem 11. Jh. mit katakombenartigen Räumen

sowie 8-eckigen, sternförmigen Oberlichtern.

Von der Carrera del Darro aus hat man auch

einen wunderschönen Blick auf die Alhambra

und sie endet

am Paseo de los Tristes.

Die Route führt uns zur

Cuesta de Gomérez. In dieser Straße findet man auch einige, der in der ganzen Welt bekannten

Flamenco-Gitarrenbauer. In einem netten kleinen Restaurant

stärken wir uns für unser nächstes Ziel

dem Puerta de las Granadas, dem Granatapfeltor. Dieses Tor war einst ein Verteidigungsturm der aus der Stadt führte. Das Tor öffnet den Weg in die heutigen Pappelalleen der Alhambra und schließt an ihre Mauer an.

Wir fahren mit der City Tour Bahn zum Aussichtspunkt Mirador de San Cristóbal

und haben eine herrliche Aussicht zum Alabaicín, dem ältesten Stadtviertel von Granada. Dieses Stadtviertel geht auf die spätantike, vormaurische Siedlung Ilíberis zurück. In den vielen kleinen Gassen der Alabaicín sieht man überwiegend weiß gestrichene Häuser.

Danach kommen vorbei an der

Iglesia del San Cristóbal und am

Kloster Cartuja Santa María Porta Coeli, einem Kloster des Kartäuserordens.

Für verlassen unseren City Tour Zug bei der

Stierkampfarena. Leider ist sie geschlossen, so daß wir nur

durch das Gittertor schauen können.

Wir gehen zum Plaza Bib Rambla. Den Mittelpunkt bildet ein

Springbrunnen aus dem 17. Jahrhundert mit vier grotesken, wasserspeienden Figuren und einer Neptunstatue.

Sehenswert ist auch der

Laternenpfahl, auf dem mythische Wesen dargestellt sind und das Fundament die Form eines Pferdefußes hat. Von hier gehen wir zur Kathedrale

Santa María de la Encarnación de Granada. Wir haben sie nur von aussen angeschaut, denn 11,00 € Eintritt war uns zu viel.

Nun stehen wir am

Eingang zur Alcaicería de Granada. Einem typischen Stadtteil der muslimischen Kultur.

In den engen Gassen reiht sich ein Souvenirladen an den anderen.

Der Basar erstreckt sich von der Plaza Nueva bis zur Plaza Bib-Rambla in der islamischen Medina nahe der Aljama- Moschee .

Am Plaza del Carmen befindet sich das

Rathaus von Granada.

Granada ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, die wir immer wieder gerne besuchen werden.

Málaga

ist die zweitgrößte Stadt in Andalusien und die sechstgrößte in Spanien. Die Hafenstadt an der südspanischen Costa del Sol und ist bekannt für die gelben Sandstrände und die grossen Hotelanlagen. Die Skyline wird von zwei massiven Hügelfestungen, der Alcazaba und den Ruinen des Castillo de Gibralfaro überragt. Beide Festungen wurden unter maurischer Herrschaft erbaut. Durch die Stadt fliessen der Guadalmedina und der Guadalhorce, die beide ins Mittelmeer münden.

Málaga ist bekannt für ein angenehmes Mittelmeerklima mit heissen Sommer- und milden Wintermonaten. Im Winter gibt es auch Regenperioden, das können wir bestätigen, denn wir hatten eine Woche Regen.

Plaza de la Marina an dessen Ende neben

wunderschönen Blumenrabatten Pferdekutschen zur Stadtrundfahrt warten

das 70 m hohe Riesenrad mit dem märchenhaften Namen Noria Mirador Princess liegt direkt am Hafen von Málaga

Der Plaza de la Merced gehört zu den berühmtesten Plätzen in Málaga. Er steht ganz im Zeichen von Pablo Picasso, dessen Geburtshaus sich an der nord-westlichen Seite befindet

Die maurische Festung Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert, wurde aus den Resten einer phönizianischen Palastanlage für maurische Könige von Granada errichtet.

Die Besichtigung der Alcazaba

führt über einen steinigen Weg, vorbei

an wunderschönen Pflanzen,

zu einer tollen Aussicht

auf den Hafen und den Park

und ein Tor mit Hufeisenbogen und römischen Spolien (es wurden Überreste aus älteren Kulturen in neueren Bauwerken wiederverwendet).

Vor der Alcazaba ist das Teatro Romano, das von Cesar Augusto im 1. Jh. v. C. erbaut wurde. Es hatte für etwa 1400 Zuschauer Platz.

In Jahrhunderten nach der Mauren-Herrschaft geriet das römische Theater in Vergessenheit und wurde erst während Restaurierungsarbeiten des Kulturhauses 1951 wiederentdeckt. Seit 2011 finden hier wieder Veranstaltungen statt.

Auf dem großen Platz vor dem Teatro Romano sind viele Straßenkünstler zu sehen

Wadenkrämpfe sind bei ihm bestimmt vorprogrammiert

In einer Kneipe haben wir den Herrn

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030204.jpg

alleine sitzen sehen, hatten Mitleid und halfen im dann

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030216.jpg

beim Leertrinken der gut gefüllten Bar. Wenn einem das nicht so gut bekommt, kann gleich auf die 

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030217-1024x576.jpg

Hausapotheke zurückgegriffen werden oder, wenn’s schlimmer ist

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030225.jpg

die Toilette mit dem interessanten Handwaschbecken aufsuchen.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Geburtshaus von Pablo Picasso, die Parkanlage Jardin Botánico-Historica La Concepción mit 3000 einheimischen Pflanzen und Palmen, der Parque de Málaga, eine als botanischer Garten entworfene Parkanlage, die Stierkampfarena.

Besucht haben wir den Palacio Episcopal de Málaga, den Bischofspalast auf der Plaza del Obispo, in unmittelbarer Nähe der Kathedrale von Málaga.  Heute ist hier das Diözesanmuseum von Málaga mit sakraler Kunst untergebracht.

leider darf man die Kunstwerke nicht fotografieren

hier der Innenhof des Palastes mit Sicht auf den Turm der Kathedrale

Danach gehen wir in die Catedral de la Encarnación, die der Inkarnation, also der Fleischwerdung Gottes, geweiht ist. Die Kathedrale wurde von den christlichen Eroberern ab 1528 über einer Moschee erbaut. In den ursprünglichen Plänen wurden zwei Türme eingeplant, jedoch wurde aus Geldmangel nur einer vervollständigt, was der Kathedrale ihren volkstümlichen Namen „La Manquita“ („kleine einarmige Dame“) einbrachte.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030923-1024x768.jpg

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030203.jpg

Kapelle der Reinkarnation

Kapelle vom heiligen Sebastian

der Chorraum mit Orgeln

Jetzt ist Ende mit Kultur und wir kommen zum kulinarischen. Hier ist besonders erwähnenswert die Bodega El Pimpi, die 1971 gegründet wurde.  Der Name geht auf „Pimpi“, eine berühmte Sozialfigur von Málaga, zurück. Sie half Schiffsbesatzungen und Passagieren die am Hafen ankamen. Die Pimpis wurden die ersten Touristenführer von Málaga und sind insbesondere bekannt für ihren guten Service.

Fässer mit bekannten Unterschriften

die Jamon-Theke

und was sonst noch zum essen gewünscht wird

hier fühlte sich schon Picasso wohl

und mir geht’s auch nicht ganz schlecht.

Doch solche Gebäude kann man in Malaga auch finden

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030914-1024x768.jpg

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030915-1024x768.jpg

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030919-1024x768.jpg

und es handelt sich nicht um Filmkulissen.

Schön war eine Fahrt in die Berge von Málaga. Unser Ziel war Mondron, um in einer Ölmühle Olivenöl zu kaufen.

Die Mühle konnten wir besichtigen

Nachfolgend die Wanderkarte der Umgebung. Weil es regnet, sind wir zu den aufgeführten Dörfern mit dem Auto gefahren.

Ansonsten wären wir selbstverständlich gelaufen.

Eine Aussichtsplattform, bei schönen Wetter bestimmt eine wunderbare Sicht auf Málaga.

Die kleine Stadt

Riogordo

mit einer kleinen „Parkanlage“ und Kapelle am Fluss

Das „weisse Dorf“

Colmenar (span. Colmena für Bienenkorb)

Die Imkerei war früher die Grundlage für den Wohlstand der Gemeinde. Das Gemeindewappen besteht aus einem Bienenkorb mit sieben Siegeln (die Siebentagewoche der Imker).

Das Wetter wurde nicht besser, deshalb haben wir nur das diesige Foto mit

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1030197.jpg

Blick auf Málaga

Wir machen uns auf den Weg nach Ronda und durchfahren eine

wunderschöne Landschaft

die nach jeder Kehre anders aussieht

und sehen Ronda vor uns

Rincón de la Victoria

ist der nächste Ort, in dem wir einige Tage verbringen wollen.

Die Fahrt dorthin führt uns an einem schönen „weissen Dorf“ vorbei.

Die weissen Dörfer – das schönste ist Casares in Málaga – haben enge Gassen mit weiss getünchten Häusern, Balkone mit einem üppigen Blumenschmuck und liegen oft am steilen Abhang einer Schlucht. Die Gassen sind gepflastert mit schwarz-weissen Kieselmosaiken, Marmor-oder Terrakottaplatten. Sie sind eingebettet in Pinien- und Avocado-Hainen.

Rincón liegt in Richtung Torrox Costa und Nerja und in unmittelbarer Nähe zu Málaga. Es ist ein idyllischer Fischerort.

Man kann hier super Fahrrad fahren. Die erste Tour führt uns zum Strand mit vielen tollen Fischlokalen. Der Duft von Olivenholz, das bei grillen verwendet wird,  macht unheimlich Appetit. Wir suchen uns an der Theke

eine Dorade aus, die dann auf dem Grill landet. Schmeckt super!

Frisch gestärkt geht’s weiter.

Am Ende vom Strand kommt man über einen schön angelegten Weg zu einem

Tunnel im Bergmassiv und dann

wieder am Meer entlang (alles Radweg!)

Ist das ein toller Ausblick?

Am Ende des Radwegs kommt dieser

ganz schön lange Tunnel

Schön anzuschauen sind die in den Fels eingeschlagenen

Grotten

Der Radweg ist nun zu Ende und wir sind in der nächsten Ortschaft,

in Torre de Benagalbón, die 7 km vor Málaga liegt

Nett war, als an unserem Stellplatz eine Schafherde vorbei zog

Das ist „nur“ ein super angelegter Kreisverkehr in Rincon de la Victoria.

Ein nackter Mann der auf einem Delphin reitet. Erstaunlich, dass es hier nicht ständig kracht.

Die Kirche

Parroquia de Nuestra Señora de la Victoria

Benidoleig

ist eine Gemeinde in der Comarca Marina Alta, die im Girona-Tal liegt. Es leben hier auf einer Fläche von 7,48 km² ca. 1100 Menschen.

Den kleinen Ort fahren wir an, um die Cova de les Calaveres oder Cueva de las Calaveras

zu besichtigen.

Die Höhle/Grotte liegt auf der Südseite des Girona-Tals, in einer Höhe von 75 m und ist rund 1000 m von Benidoleig entfernt.

Ein Teil der Höhle liegt unter dem Grundwasserspiegel

Servus, war toll anzuschauen