Lübben

ist eine Kreisstadt im Landkreis Dahme-Spreewald in der Niederlausitz und liegt auch im Land Brandenburg. Sie trägt seit 1999 das Prädikat als staatlich anerkannter Erholungsort. Wir machen Halt an einer „Spreewälder-Gurkenstation“.

am Anlegesteg „flottes Rudel“

Ausgangspunkt für zahllose Touristen zur Spreewald-Bootsfahrt

 ein Spreewälder Gurkengeist

 

Straupitz

ist eine Gemeinde in Brandenburg im Landkreis Dahme-Spreewald am nördlichen Rand des Spreewaldes. Es ist durch ein Hochwasserschutzprojekt vom Wasserwegenetz des Spreewaldes getrennt.

Am Bahnhof war Tag der offenen Tür, der natürlich nicht ohne uns stattfinden durfte

das neu restaurierte Bahnhofsgebäude

 Modelleisenbahn

Lok bereits teilrestauriert

grüner Wagon: zum Feiern, gelber Wagon: viel Arbeit

 

Erfurt

die Hauptstadt des Freistaates Thüringen ist immer einen Abstecher wert. Erfurt ist erstmals urkundlich 742 erwähnt und hat deshalb eine sehr weitreichende Kultur.

Im Mittelalter kam Erfurt durch das Blaufärbemittel Waid „dem blauen Gold“ zu Reichtum und Macht. Der Färberwaid ist eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse, die im mittelthüringischen Raum angebaut wurde.  Die Blätter der Färberwaid konnten mehrmals im Jahr geerntet werden. Man trocknete sie in Wiesen und zerquetschte sie unter dem Rad der Waidmühle zu Waidmus. Das Waidmus wurde zu Klößen geformt und auf überdachten Waiddarren getrocknet. Das Waid brachten die Bauern nach Erfurt. Hier wurde der eigentliche Veredlungsprozess zum Blaufärbemittel durchgeführt. Die Waismus wurde in Bottichen mit frischem menschlichen Urin angesetzt. In der Sonne beginnt die Urin-Waid-Brühe zu gären und löst so den Farbstoff Indigo aus den Blättern.

Vom Gestank abgesehen, soll Blaufärben eine angenehme Tätigkeit im freien und bei schönen Wetter gewesen sein, bei der es auch reichlich zu trinken gab. Wenn die Färbergesellen betrunken in der Sonne lagen, wusste jeder dass blau gefärbt wurde. Die Färber waren „blau“ und „machten blau“. Auch der Begriff „blauer Montag“ hat hier seinen Ursprung.

Bei einer Stadtführung haben wir das Drama um den Bau des sich auf einer Anhöhe befindlichen Doms St. Marien erfahren.

Die Stufen haben wir nicht gezählt.

Vermutlich bereits im 8. Jahrhundert gebaut, wurde er immer wieder umgebaut und erweitert. Bei einem Erweiterungsbau soll dann tatsächlich erst zur Einweihung festgestellt worden sein, dass das Eingangsportal fehlte, das dann aufgrund des begrenzten Platzes auf dem Domhügel nordöstlich des Doms angebaut wurde.

Das ungewöhnliche  Portal im Nordosten.

Links der Dom, rechts die gotische Severikirche.

Das Oktoberfest war leider schon vorbei.

Besonders beeindruckt hat uns die Krämerbrücke.

Sie ist mit 120 m die längste, durchgehend mit 32 Fachwerkhäusern bebaute und bewohnte Brücke Europas, mit Geschäften für Kunsthandwerk, Antiquitäten und Souvenirs.

Ein Café darf natürlich auch nicht fehlen.

Die Rückseite der Krämerbrücke.

Die Ägidenkirche, sie befindet sich als Brückenkopfkirche am Ende der Krämerbrücke.

Eine Fussgängerbrücke überspannt die Gera und verbindet den Benediktplatz im Altstadtkern mit dem Wenigemarkt. Wir sind

in der Stadtmitte und

trotzdem herrscht hier Idylle pur. Es wird das Venedig von Erfurt genannt.

Wir kommen vorbei am

Collegium Maius, dem ehemaligen Sitz der 1392 gegründeten Universität.

Die vielen, wunderschön restaurierten Fachwerkhäuser laden zum spazieren gehen ein und so sehen wir

das Rathaus, weiter beim Fischmarkt

 das Gildehaus,

und das Haus „Zum Breiten Herd“, der prachtvollste Renaissancebau der Stadt

das „Haus zum Sonnenschein“

und noch ein schönes Fachwerkhaus

sowie viele weitere sehenswerte Häuser.

Laufen macht Appetit deshalb gehen wir

zum Essen in eines der einzigartigen Lokale

wo noch auf offenem Feuer gegrillt wird

wir freuen uns schon auf’s Essen.

Deshalb müssen wir heute nicht im Geschäft für

„gute Lebensmittel“ einkaufen gehen.

Wir verabschieden uns bei den

Erfurter „Bremer Stadtmusikanten“

 

Spanien Winterurlaub 2017/18

Am 1. Dezember 2017 haben wir uns auf den Weg nach Spanien zum „überwintern“ gemacht .

Wir fahren über Lindau

hier liegt bereits Schnee

nach Bregenz und St. Gallen. Unsere erste Übernachtung soll dann, passend zur Weihnachtszeit, in Wienacht sein. Die Straße nach Wienacht hat eine Steigung von 18 %. Endlich oben angekommen und nach Bewunderung der tollen Aussicht fahren wir nun, weil dem Heinz der Stellplatz nicht gefallen hat, das Gefälle von 18 % wieder runter und übernachten in Thal Wienacht.

Weiterer Übernachtungsplatz ist in Frankreich am Campingplatz Place du Longevent in Balance, der in Autobahnnähe liegt.

Wir verlassen Frankreich. Doch kaum über der Grenze von Spanien unterbrechen wir unsere Fahrt in Girona, um am Grand Buffet zu schlemmen

zahllose Vor-,Haupt- und

und natürlich Nachspeisen

Frisch gestärkt steuern wir unser nächstes Ziel an

 

wo geht’s denn hier zum Campingplatz?

Campingplatz el nouger in Cabanes

Gott sei Dank, endlich gefunden!

Nach dem Frühstück Abfahrt nach Vilanova i la Geltrú

Promenade am Hafen

Monument a Francesc Maciá

Übernachten werden wir am Campingplatz Vilanova Park.

Nächster Halt ist für ein paar Tage der Campingplatz Vizmar in Peñiscola und anschliessend der Stellplatz am Planetarium in Castellon. Danach fahren wir zu  unserem gebuchten Campingplatz L’Alqueria in Grau de Gandia.

Hafen von Grau de Gandia

Mit unserem Mietauto machen wir einen Ausflug nach Alicante und besichtigen die sehr schöne Burganlage auf dem 166 m hohen Monte Benacantil, das Castillo de Santa Bárbara

Kanonen auf dem Castillo de Santa Bárbara

der verteidigt Castillo de Santa Bárbara mit dem Gewehr

und der mit dem Speer

grandioser Ausblick über Alicante

und das Meer

Nach der Burgbesichtgung spazieren wir über die einzigartige Esplanade de Espanya mit ihren 6,6 Mio. Marmorstückchen, eingerahmt von zahllosen Palmen

Eine Spazierfahrt durch die Umgebung von Grau de Gandia führt uns zum Kloster Sant Jeroni de Cotalba Alfauir

Geplant war unsererseits ein gemütlicher Urlaub, mit ein bisschen sportlichen Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren und Ausflügen. Doch leider kam es anders.

Zuerst hat unser Kühlschrank den Geist aufgegeben. Der Vertragshändler von Dometic ist in Valencia, also auf nach Valencia.

Wir machen uns bereits einen Tag früher auf den Weg und sagen unserem Navi, dass wir nur Hauptstraßen fahren wollen. So führt uns das Navi auf eine „Hauptstraße“ die kilometerweit in Reisfeldern mit „superbreiten“ befestigten Wegen und wenig Wohnmobil geeigneten Brücken liegt

wo ist denn hier die Ausweichmöglichkeit?

ach ja, hier direkt im Matsch

Trotz allem war es eine sehr beeindruckende Fahrt, die uns durch endlose Reisfelder in ein wunderschönes Naturschutzgebiet den

Parque Natural de la Albufera de Valencia

geführt hat.

Wir übernachten in Valencia auf einem Stellplatz und machen uns dann auf den Weg zur Vertragswerkstatt. Nach ein „bisschen“ Suche mussten wir  feststellen, dass die Werkstatt keine Werkstatt war, sondern unser Kühlschrank auf der Hauptverkehrsstraße vor einem Elektrogeschäft repariert wurde. Egal, der Kühlschrank kühlt wieder, also geht’s zurück nach Grau de Gandia.

Am nächsten Tag wird geradelt zum Font Salada im Parc Nature de la Marjal de Oliva-Pego, einer Thermalquelle in der man das ganze Jahr schwimmen kann, denn das Wasser hat immer eine Temperatur von 28 Grad. Es besitzt besondere Heilkräfte bei Hautkrankheiten

Wir machen uns öfters auf nach Oliva. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren sehr engen, etwas steilen Gassen, führt uns zur Kirche Santa Maria la Mayor die aus dem 17. Jahrhundert stammt

und zum Portal de Sala

Die Straße neben dem Portal wird, ob man es glaubt oder nicht, sehr viel befahren

Unser Spaziergang wird mit einem super leckeren Törtchen und einem Kaffee Bombon in der Pastisseria Sanchis belohnt.

Mit unseren Rädern fahren wir nach Gandia zum Parc Santa Anna

 

der Anstieg ist ein Kreuzweg und führt zur Kapelle

abwärts führt ein Fitnesspark. Nach dem Fitnesspark muss man, um auf die Straße zu kommen, auf einer Treppenkonstruktion aus Edelstahl laufen, die über und neben bewohnte Häuser (Cabañas) gebaut wurde. Gigantisch!

Nun steht der Wechsel auf den Campingplatz Coelius in Miramar an. Wir treffen mehrere Bekannte, die wir bereits im letzten Jahr kennengelernt haben. Es findet gleich ein Begrüßungsumtrunk statt. Als Dankeschön haben wir für sie Schweinebäckchen geschmort, spanisch „Carrillada guisada“. Es hat allen sehr gut geschmeckt.

Doch Schluss mit feiern und spazieren fahren: unsere Heizung ist kaputt. Wir erhalten einen Termin zur Reparatur in La Nucia bei Benidorm. Also wieder abbauen und auf nach Benidorm. Pünktlich um 12.00 Uhr ist der Heizungsmonteur in der vereinbarten „Straße“, denn eine Werkstatt gibt es wieder nicht. Er ist 8 Stunden ununterbrochen mit dem Tausch verschiedener Teile der Heizung beschäftigt. Um 20.00 Uhr funktioniert sie wieder – dachten wir. Kurzum wir sind wir drei Tage später nochmals nach La Nucia zum Einbau eines bestellten Teils gefahren. Doch wie es nur sein kann – es war das Falsche. Der sehr nette Monteur ( Norweger ) ist dann mit dem richtigen Teil am nächsten Tag zu uns auf den Campingplatz nach Miramar gekommen. Insgesamt mußte er noch 2 mal kommen. Nun ist an unserer Heizung alles erneuert was austauschbar war und welche Freude „sie funktioniert“!

Nun können wir uns wieder den schönen Seiten unserer Reise widmen und besuchen den Palacio Dual de Gandia. Der Palast liegt in einer kleinen Straße mit einem eher unscheinbaren Zugang. Doch unvorstellbar, wie prachtvoll es hier ist

Hof nach der unscheinbaren Eingangstüre

der „Goldene Saal“

Rückseite des Palastes

Neu für uns ist, dass der Rio Serpis in Gandia Wasser führt

Vom 17. bis 19. März kommt es zum Höhepunkt der Fallas. Täglich findet die „Mascletta“ ein besonders großes, sehr lautes Feuerwerk statt – Startschuss ist täglich morgens um 8.00 Uhr!!

Absolute Attraktionen sind natürlich die Fallas, riesige Figuren aus Papier-Mâché, Pappe, Holz oder Polystyrol. Wir gehen nach Gandia und besichtigen 9 von insgesamt 22 Figuren, die über alle Stadtviertel von Gandia verteilt sind

 

jede hat ein eigenes Motto

einfach zwischen den Häuserzeilen

gigantische Schönheiten

hier wird auf den kleinen Zetteln die Geschichte zur Fallas erzählt

die mächtigste Fallas steht am Marktplatz

Vergleicht man die Bestuhlung vom Café mit dem Fallas, sieht man die immense Größe der Figuren.

Alle Bewohner der Stadt sind auf den Beinen, die meisten tragen wunderschöne Trachten. In den Straßen sind Tische aufgebaut auf denen riesige Pfannen mit Paella brutzeln. An allen Ecken wird gefeiert.

Vor der Kirche Colegiate de Gandia wurde eine große Madonna aus Holz aufgebaut. Alle Mitglieder der Fallas-Vereine kommen, natürlich in ihrer jeweiligen Tracht, zum Platz und bringen einen Blumenstrauß (hier rote und weisse Nelken) der dann am Holzgerüst angebracht wird.

Leider haben wir es erneut nicht geschafft bis zum Abbrennen der Fallas um ca. 24.00 Uhr zu bleiben. Es hat geregnet, war sehr windig und auch kalt.

Am 24. März brechen wir unsere „Zelte“ in Miramar ab und fahren zum neuen Camperpark La Ribera in San Javier am Mar Menor. Es gefällt uns hier ganz gut und ruck zuck haben wir  2 Wochen mit ein bisschen die Umgebung erkunden und faulenzen verbracht. Einziger Wermutstropfen – es war sehr windig.

kilometerlange Mole

Auf geht’s nach Oropesa zum Campingplatz Torre de Sal für eine Woche. Im hier vorhandenen Schwimmbad wollen wir unser neues Hobby „Schwimmen“ noch einmal richtig ausleben.

Das historische Ortszentrum von Oropesa ist als Nationales Kulturgut anerkannt. Hier gibt es auch einensehr schön angelegten Park

der zu einem schönen Spaziergang einlädt

wer sitzt denn da faul rum?

mit kleinen Bächen, in denen viele Fische schwimmen sowie einige Volieren mit wunderschönen Vögeln

Unsere Heimreise führt uns zum Campingplatz Vendrell Platja in Coma-ruga. Der Platz ist riesengroß, es ist alles sehr schön angelegt. Gerne würden wir hier länger bleiben, doch leider spielt der Wettergott nicht mit.

In Frankreich übernachten wir beim Camping Cap du Roc, an der Route de Lapalme in La Nouvelle. Der Platz liegt am Fuss eines Felsen der für mutige Kletterer ausgestattet ist.

Hier noch ein Tipp: wenn ihr in Frankreich dieses Brot seht

kauft es euch unbedingt, es heisst Pain d’epi (übersetzt Ährenbrot), wird mit der Schere geschnitten und schmeckt super gut.

Einige hundert Kilometer weiter machen wir nochmal Halt beim Camping Le Curtelet am Lac d’Aiguebelette in Lépin de Lac. Er liegt wunderschön am See eingebettet in Berge

Da es zuhause wärmer und sonnig ist, beschliessen wir unsere zügige Heimfahrt.

Servus bis zu unserer nächsten Tour

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Willkommen

Heinz und Mimi 

nehmen dich hier mit auf ihren Reisen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lengenfeld-Ifersgrün bei Zwickau

Campingplatz 50+, Lengenfeld-Ifersgrün bei Zwickau. Laut Betreiberin bedeutet 50+ Ruhe und Natur pur, wir deuten bei 50+ eher auf 50 Tage oder sogar 50 Wochen nichts mehr am Platz gemacht

 

Lindau an der Blauwiese

Der Stellplatz in Lindau an der Blauwiese ist ein großer Parkplatz, für den Camper für 24 Stunden € 20,00 bezahlen muss. Für die Ver- und Entsorgung sind dann  extra jeweils € 0,50 fällig.