Landsberg am Lech

ist eine Große Kreisstadt und der Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Oberbayern. Sie liegt an der Romantischen Straße und zählt laut Deutschem Wetterdienst zu den sonnigsten Städten Deutschlands.

Um 1135 wurde eine Burg namens Phetine auf dem späteren Stadtgebiet Landsbergs urkundlich erwähnt. Durch Verlegung der Salzstraße wurde eine Brücke über den Lech gebaut. Zum Schutz der Burg entstand eine rasch wachsende Ansiedlung, die im 13. Jahrhundert das Stadtrecht erhielt und bald „Landesperch“ genannt wurde. Daraus entwickelte sich die heutige Stadt Landsberg am Lech.

Die Stadt hat eine gut erhaltene Altstadt mit einer Stadtmauer und

einem Stadttor. Der Unterbau des siebengeschossigen Torturms mit laternenbekröntem Zeltdach wurde vermutlich nach 1270 gebaut. Die oberen Geschosse und das Dachwerk um 1450. Man nennt ihn den Schmalzturm oder den schönen Turm. Den Namen »Schmalzturm« erhielt er, da sich an schönen Tagen die Marktfrauen mit ihrer Ware, unter anderem auch Schmalz, in den Schatten des Tores stellten. Das Schmalz blieb so fester und konnte besser verkauft werden.

Der Fronfest- oder Hexenturm schließt an die Stadtmauer an. Sein Fundament ist aus Lechkieseln.

Beim Jungfernsprungturm handelt es sich um Halbturm an der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert. Einer Sage nach hätten sich hier, im Jahr 1633, Mädchen und Frauen aus Angst vor den Gräueltaten der schwedischen Truppen im Dreißigjährigen Krieg zu Tode gestürzt.

Im Nonnenturm haben im Mittelalter Seelnonnen gelebt und gearbeitet. Es waren meist adlige Frauen, die sich der Krankenpflege und Fürsorge verschrieben hatten und ihr Leben wie Nonnen führten.

Beim Bäckertor mit einem gotischen Stufendach heisst es, dass es um 1435 errichtet errichtet wurde.

Der Färberturm stammt aus dem 16. Jahrhundert und

das Sandauertor wurde um 1627 errichtet. Weiter gibt es noch den

Pulverturm oder Blauen Turm aus dem 15. Jahrhundert, der im 16. Jahrhundert erhöht und ausgebaut wurde.

Schön ist ein Spaziergang an der

Stadtmauer mit Blick auf den

Mauerturm.

Der Mutterturm ist in einem kleinen Park am Ufer des Lechs. Er wurde von Sir Hubert von Herkommer zu Ehren seiner verstorbenen Mutter erbaut. Der Turm und das daneben stehende Wohnhaus seiner Eltern ist mit einer überdachten Holzbrücke verbunden. Heute befindet sich hier das Herkomer-Museum, in dem etwa 100 Exponaten, darunter Gemälde, Skulpturen und Grafiken aus den Beständen der städtischen Herkomer-Stiftung zu sehen sind. Der Mutterturm wird auch als Standesamt genutzt.

Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde in den Jahren 1458 bis 1488 errichtet und von 1680 bis 1710 barockisiert.

Das alte Rathaus wurde in mehreren Bauabschnitten ab 1700 errichtet. Von 1719 bis 1721 wurde das Gebäude von Dominikus Zimmermann aufgestockt und mit einer fein gegliederten, hoch aufragenden Giebelfront neu gestaltet. In den oberen Geschossen befanden sich die beiden Kammern des Stadtparlaments.

1717 war der Beginn der Bauarbeiten für den Festsaal.

Die ehemalige staatliche Gefangenenanstalt wurde 1908 für männliche, erwachsene Strafhäftlinge errichtet, die zum ersten Mal verurteilt waren.

Das damalige Ursulinenkloster ist heute ein Dominikanerinnenkloster. Es wurde 1719 als Ausbildungsstätte für die weibliche Jugend gegründet.

Im ehemaligen Jesuiten-Gynasium ist das Neue Stadtmuseum untergebracht. Das barocke Gebäude entstand von 1688 bis 1893 und wurde 1878 und 1985 umgebaut.

Auf einer Anhöhe über der Altstadt ist die Heilig-Kreuz-Kirche. Die ehemalige Jesuitenkirche wurde 1754 geweiht. Zuvor stand an gleicher Stelle ein Bau aus dem Jahr 1584, der zu den ersten Kirchen des Jesuitenordens in Deutschland gehörte. Die Rokoko-Ausstattung stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Am Hauptplatz von Landsberg findet der Wochenmarkt statt. Sitzt man vor einem der Cafés, sieht man die viele Häuser, die zum Teil aus dem 15. oder 16. Jahrhundert stammen und immer wieder renoviert wurden.

Das Gebäude des ehemaliger Brauereigasthofs Pletschbräu hat einen schönen schmiedeeisernen Ausleger von 1793.

In der Alten Bergstraße stehen dicht an dicht meist renovierte Giebelhäuser aus dem 14. Jahrhundert.

Der Gasthof Schafbräu ist ein barocker Bau aus dem 16./17. Jahrhundert.

Gasthof ist das Stichwort. Wir kommen immer wieder gerne nach Landsberg und seit es den Wohnmobilstellplatz an der Waitzinger Wiese, gibt noch lieber. Da unterbrechen wir sogar die Heimreise von unserem langen Spanienurlaub und schlemmen beim Fischerwirt eine

Schweinshaxe mit Knödel. „Sauguad“

Eichstätt

ist eine Kreisstadt in Oberbayern. In Eichstätt ist die Verwaltung des Naturpark Altmühltal und Bischofssitz des Bistums Eichstätt und hat eine Universität. Die Stadt liegt an der Altmühl und ist Nahe München, Nürnberg und Augsburg.

Vom Wohnmobilstellplatz spazieren wir den

schönen Weg

entlang, gehen über eine

Brücke, nämlich die

Eichstätt ist im Zweiten ist Eichstätt unversehrt geblieben, deshalb kann man viele historische Gebäude sehen.

Eichstätt hat leider auch eine sehr finstere Geschichte, denn hier fanden von 1582 bis 1723 Hexenverbrennungen statt. Es kamen nachweislich 222 Menschen wegen des Verdacht der Hexerei zu Tode, keiner weiss jedoch wieviele es wirklich waren.

Am Platz vor dem Dom ist heute

Handwerkermarkt

und weil wir schon so nahe am Dom sind

schauen wir ihn auch von innen an

der Altar

Wir marschieren wieder zurück zum Stellplatz, kommen vorbei an

Fragmenten vom Dom

und freuen uns über den Besuch von

vielen schönen Enten

Bad Staffelstein

in Bad Staffelstein in Oberfranken ist die Basilika Vierzehnheiligen. Oberfranken. Sie wurde aufgrund der Überlieferung, dass einem Schäfer Kinder erschienen sind, die sich als die vierzehn Nothelfer vorstellten und den Bau einer Kapelle verlangten, von Balthasar Neumann von 1743 bis 1772 erbaut.

Aussen leider Baustelle bei unserem Besuch

Der Altar ist ausgerichtet auf den Ort der Erscheinung

sehr herrschaftlich durch die riesigen Säulen

den Rokkokoaltar mit den vierzehn Nothelfern nennt man Gnadenaltar

die Nebengebäude mit

anschliessendem Park und Friedhof