Regensburg

erreichen wir mit der MS Renate. Vom Sonnendeck aus sehen wir die Steinerne Brücke sowie die beiden Türme des Doms.

Regensburg ist die Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz. Die Stadt mit ihren 153.100 Einwohnern steht nach München, Nürnberg und Augsburg an vierter Stelle unter den Großstädten Bayerns. Seit 2006 gehört die Altstadt und der Stadtteil Stadtamhof mit ihren historischen Bauten und Denkmälern zum UNESCO-Welterbe.

Die Stadt liegt am nördlichsten Punkt der Donau und an den Mündungen der Nebenflüsse Naab und Regen. Zwei Donauinseln, der Obere und Untere Wöhrd (ehemalige Altstadt) liegen im Stadtgebiet von Regensburg. Der Stadtteil Stadtamhof war bis 1924 eine bayerische Kleinstadt. Durch den Bau des Europakanals 1970 wurde Stadtamhof ebenfalls zu einer Insel. Der Kanal ist die Schifffahrtsumgehung für die Steinerne Brücke und die Altstadt.

Geschichte

Siedlungsspuren kann man bereits 5000 vor Christus in Regensburg nachweisen. Keltische Gräber mit hochwertigen Grabbeigaben, die auf 400 v.Chr. datiert werden können, wurden 2006 östlich der Mauern des späteren Legionslagers gefunden. Seit der Steinzeit ist der Regensburger Donaubogen besiedelt.

Um 79 n.Chr. beginnt die römische Geschichte Regensburgs mit der Einrichtung des Kohortenkastells (Militärlager) Kumpfmühl. Ab ca. 175 n.Chr. wurde das Legionslager Castra Regina (Lager am Regen) erbaut. Dieser Steinbau mit der etwa 10 Meter hohen Mauer, den vier Toranlagen und zahlreichen Türmen ist heute noch im Grundriss der Regensburger Altstadt zu sehen.

Über dem Ostentor ist die steinerne Inschrift erhalten, die zur Einweihung von Castra Regina (Regensburg) im Jahr 179 n.Chr. angebracht wurde. Man bezeichnet sie als die Gründungsurkunde von Regensburg.

Regensburg ist eines der ältesten Bistümer Deutschlands. Es war von 500 bis 788 der Hauptsitz der Herzöge der Bajuwaren. Von 1200 bis 1800 ist Regensburg eine Freie Stadt und Reichsstadt von 1800 bis 1945 Bezirkshauptstadt. Im Zweiten Weltkrieg hatte Regensburg im Vergleich zu anderen größeren Städten verhältnismäßig wenig unter Luftangriffen zu leiden. So erklärt sich auch der Erhalt der vielen geschichtsträchtigen Gebäude.

Stadtbesichtigung

Für unsere Stadtbesichtigung in Regensburg macht die MS Renate am Dultplatz fest.

Nach einem kurzen Fussmarsch sehen wir die Lokomotive 99 253, ein Denkmal an die

Walhallabahn, die im Volksmund „Wallhallabockerl“ genannt wird. Sie war eine meterspurige Schmalspurbahn, die von Regensburg-Stadtamhof nach Wörth an der Donau verkehrt ist. Ihren Name hat die Bahn von der, an der Strecke liegenden Walhalla bei Donaustauf, die der bayerische König Ludwig I. als Ruhmestempel auf einem Bergrücken über der Donau erbauen liess.

Zur Altstadt

Auf dem Weg von der Anlegestelle unseres Schiffs zur Steinernen Brücke kommen wir am Katherinenspital vorbei. Es entstand im 13. Jahrhundert mit der Kirche

St. Katharinen aus dem Jahr 1220,

die ursprünglich als Mausoleum für eine Regensburger Patrizierfamilie errichtet wurde.

Weiter gehören zum „Katharinenspital“ im Stadtteil Stadtamhof ausser der Spitalpfarrkirche St. Katharina auch das Altenheim, die Brauerei mit Biergarten, der Forst und das Archiv.

Der Katharinenbrunnen

bildet den Mittelpunkt der Spitalanlage. Das Archiv des Spitals ist eines der bedeutendsten Archive Deutschlands. Es verfügt über einen unversehrten Urkundenbestand, der bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht.

Vorbei am Brückenbasar, der auch zum Katherinenspital gehört, sind wir an der

Steinernen Brücke,

die neben dem Dom das wohl bedeutendste Wahrzeichen von Regensburg ist. Die Brücke wurde 1135 bis 1146 mit 14 Bögen gebaut und war 800 Jahre lang die einzige Möglichkeit, die Donau zu überqueren. Sie verbindet die Innenstadt (Altstadt) mit dem Stadtteil Stadtamhof. Das mittelalterliche Bauwerk war für viele Brückenbauten Vorbild.

Zum Bau der Brücke gibt es zwei Legenden. Die eine Legende besagt, dass der Teufel dem Brückenbauer beim Bau der Brücke geholfen hat. Der Brückenbauer hatte mit dem Dombauer eine Wette abgeschlossen, dass er als Erster mit seinem Bau fertig wird. Zahlreiche Unwetter mit Hochwasser und dem cleveren Dombauer, der die guten Arbeiter vom Brückenbauer abgeworben hat, liess das Bauwerk jedoch nicht vorankommen. Da kam der Teufel ins Spiel. Er sagte dem Bauherrn Hilfe zu, wenn er die Seele von den ersten drei Menschen, die über die Brücke gingen, erhalten werde. Der Brückenbauer gewann die Wette gegen den Teufel jedoch mit einer List. Er schickte als erstes einen Hahn, einen Hund und eine Henne über die Brücke.

Die zweite Legende handelt vom „Bruckmandl“, der Steinfigur auf der Brücke. Sie besagt, dass diese Steinfigur eine Ehrung für den Mann sei, der den Brückenmeister stets über die Fortschritte des Dombaus informiert habe. Dies kann so jedoch nie gewesen sein, denn mit dem Bau des Doms wurde erst 1273, mehr als 100 Jahre später, begonnen.

Der Brückturm

steht am Südende der Steinernen Brücke der aus der Mitte des 13. bis 14. Jahrhunderts stammt. Es ist der einzige, von einst drei Wehrtürmen und wird auch der „Schuldturm“ genannt. Hier wurden die Schuldner eingesperrt. Sie konnten mit einer Angel, die sie vom Turmfenster herunter gelassen haben, die eine oder andere Münze erbetteln. So konnten sie dann ihre Schulden begleichen. Der große Torbogen rechts vomTurm wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Straßenbahndurchfahrt gebaut.

Den städtischen Salzstadel,

der von 1616 bis 1620 erbaut wurde, erreicht wenn man durch den Torbogen geht.

Er wurde zur Lagerung von Stein- oder Speisesalz errichtet. Das Salz für Regensburg kam seit dem 13. Jahrhundert größtenteils aus Bad Reichenhall. Es war für die Stadt über Jahrhunderte ein sehr einträgliches Geschäft. Zur damaligen Zeit war Salz sehr wertvoll und wurde nicht selten mit Gold aufgewogen. Im Salzstadel befindet sich die Begegnungsstätte für kulturelle Aktivitäten.

Die Historische Wurstkuchl

finden wir direkt neben der südlichen Brückenauffahrt. Das Gebäude ist 1146 als Baubüro für die Steinerne Brücke entstanden. Nachdem die Brücke vollendet war entstand die „Garküche auf dem Kranchen“ (Kranchen bedeutet Kran). Hier kamen die Hafenarbeiter sowie die Bauarbeiter des Doms zum Essen.

Die Historische Wurstkuchl ist seit über 850 Jahren im Familienbesitz. Täglich werden den Gästen Bratwürste aus der hauseigenen Metzgerei angeboten. Auch der süsse Senf und das Sauerkraut werden selbst hergestellt. Bratwürste werden hier allerdings erst seit dem 19. Jahrhundert verkauft. Vorher wurde Siedfleisch angeboten.

Enge Gassen und Straßen

mit lustigen Namen gibt es viele in Regensburg. Da ist z.B. „Roter Herzfleck“ kommt vom Gasthof zum Roten Herzen, einst ein Bordell. „Zur schönen Gelegenheit“, weil die Lage an der Donau schön ist. Das „Kuhgässel“, die engste Gasse Regensburgs, bekam den Namen einer Sage. Danach sollen sich hier ein Bäckergeselle und eine Kuh gegenübergestanden haben, ohne aneinander vorbei zu kommen. Es heißt, die Kuh habe gewonnen. Das „Gässchen ohne End“ bedeutet eine Sackgasse. Da sind dann noch die Goldene Bären Straße, das Einhorngässchen, die Rote Löwen Straße, die Silberne Fisch Gasse und die Blaue Lilien Gasse. Sie alle haben ihren Namen von ehemaligen Gasthäusern. Wir gehen durch die

Kramgasse mit vielen netten Geschäften und sehen am Ende der Gasse

den Dom St. Peter

er gehört, neben dem Kölner Dom, zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen in Deutschland.

Ein erster Dom „ecclesia sancti Petri“ lässt sich bereits ab 788 nachweisen. Ende des 8. bzw. Anfang des 9. Jahrhunderts wurde der zweite Dom, eine dreischiffige Basilika gebaut, die im 11. Jahrhundert erweitert wurde. Von diesem Bau ist heute noch der Eselsturm, der keine Treppen sondern nur eine Rampe hat, erhalten. Der Name Eselturm kommt von der Legende die besagt, dass Esel die Steine in die Turmspitze schleppten. Tatsächlich war dies jedoch nicht möglich, denn die Decken im engen Turm sind sehr niedrig. Nach einem Brand im Jahr 1273 begann ab 1275 der komplette Neubau des dritten Doms, die heutige gotische Kathedrale St. Peter.

Der Bau des Doms erfolgte in vielen Etappen, die sich über 600 Jahre erstreckten. Bereits von aussen kann man am Dom viel entdecken. Es sind Heilige, Löwen, Affen, Dämonen und eine Sonnenuhr zu sehen.

Besondere Beachtung im Dom sollte man den Fenstern schenken. Sie erzählen viele Geschichten und stammen aus unterschiedlichen Zeiten. Die meisten, sehr wertvollen Farbfenster sind zwischen 1220/1230 und 1320/1370 entstanden.

Nicht wegzudenken sind die Regensburger Domspatzen, die bereits 1976 ihr 1000-jähriges Bestehen feiern konnten. Der Domchor gestaltet jeden Sonntag um 10.00 Uhr das feierliche Kapitalamt in der Kathedrale. Die Domspatzen singen zu allen großen Festen im Kirchenjahr und sind weit über die Grenzen Regensburgs hinaus bekannt.

Das Alte Rathaus

wurde errichtet, als der Stauferkaiser Friedrich II die Stadt Regensburg im Jahr 1245 zur Freien Reichsstadt erhob. Der 55 Meter hohe Turm ist der älteste Teil des Rathauses.

Reichstagssaal

Geht man über den Rathausplatz, sieht man zuerst das Reichssaalgebäude. Es wurde 1320/30 ursprünglich als freistehendes Versammlungsgebäude errichtet. Das Untergeschoss des Gebäudes war eine Halle. Das Obergeschoss war der städtische Tanz- und Festsaal, das man nur über eine Aussentreppe erreichen konnte.

Während der Reichstage war der Kaiser anwesend. Er nutzte den Erker des Reichssaals um sich den Bürgern zu zeigen.

Ab 1594 fanden die Reichstage nur noch im Reichssaal des Regensburger Rathaus statt. So entstand die Bezeichnung „immerwährender Reichstag“. Es war von 1663 bis 1806 die Bezeichnung für die Ständevertretung im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1806 wurde der Reichstag aufgelöst, nachdem sich verschiedene Städte und Fürstentümer dem Rheinbund unter Napoleon anschlossen. Der Kaiser verkündete den Verzicht der Reichskrone, da er sich nicht mehr in der Lage sah, seine Pflichten als Reichsoberhaupt zu erfüllen. Der Reichstag gilt als Vorläufer der deutschen Parlamente, der Europäischen Union und sogar der UNO.

1963 wurde im Reichssaalbau und in den historischen Räumen des Alten Rathauses ein Museum eingerichtet. Zu sehen sind neben den Beratungs- und kurfürstlichen Zimmern auch die Räume der Gerichtsbarkeit. Dazu gehören die Wachtkammer der Gerichtsdiener mit Schwertern und Halseisen, ein Verhörraum mit Folterwerkzeugen (die Fragstatt), die Armesünderstube und die Todeszelle für Verurteilte.

Aus dem Regensburger Rathaus sollen auch verschiedene Redewendungen kommen. So z.B.: Entscheidungen am grünen Tisch fällen, etwas auf die lange Bank schieben oder das Geld zum Fenster hinauswerfen. Diese Redewendung bezieht sich auf den Kaiser, der bei seiner Anwesenheit Münzen für das Volks vom Erker des Reichssaals warf.

Lehren am Alten Rathaus

Damit im Stadtgebiet einheitliche Längenmasse eingehalten wurden, sind am Eingang des Alten Rathauses Lehren für die gängigen mittelalterlichen Längen wir Fuss für 31 cm, Elle für 83 cm und Klafter für 175 cm angebracht. Hier konnte jeder Händler oder Handwerker seine eigenen Messwerkzeuge eichen.

Porta Praetoria

bezeichneten die Römer das Haupttor in ihren Militärlagern. Es diente als Ausfalltor das sich auf der den Feind zugewandten Seite des Lagers befand. Es wurde 179 unter Kaiser Marc Aurel vollendet.

Aus diesem Legionslager entstand die Stadt Regensburg. Noch 932 wird das Tor unter dem Namen Porta Aquarum, das Wassertor zur Donau erwähnt. Im Mittelalter wurde es jedoch bei der Errichtung des bischöflichen Brauhauses überbaut. Erst 240 Jahre später wurde der Torbogen beim Abbruch vom Schlafhaus der Brauburschen wieder entdeckt. Mit dem Abbruch des Sudhauses wurde 1910 die Ostseite des Torturms freigelegt.

Das Goliathhaus,

eine mächtige Patrizierburg, steht in der Altstadt von Regensburg zwischen der Goliathstraße und dem Watmarkt. Das aus der Zeit 1220/1230 stammende Gebäude war Wohn- und Geschäftshaus mächtiger Patrizierfamilien. Das riesige Außenfresko, das den Kampf zwischen David und Goliath zeigt, ließ um 1573 der damalige Besitzer, Melchior von Bocksberg anbringen.

Unser Stadtführer machte uns auf den Frosch im unteren rechten Bildrand aufmerksam. Bei dem Frosch handelt es sich um ein Graffiti von Hans Kranzberg, der das Gemälde 1845 restaurierte. Der humorvolle Restaurator karikierte damit den Beamten Anton von Quentel, der täglich hoch zu Ross im grünen Frack am Künstler vorbei ritt. Die nachfolgenden Restauratoren waren nicht mehr so humorvoll. Sie restaurierten den Frosch ohne Schnurrbart und Sporen.

Im Turm des Goliathhauses ist seit 1990 das Turmtheater untergebracht.

Der Baumburger Turm

steht am Watmarkt 4. Es ist ein 28 Meter hoher, siebengeschossiger Geschlechterturm aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Turmbau war ein Vorrecht des Adels und der Patrizier, die sich selbst „Geschlechter“ nannten. Die jeweiligen Familien symbolisierten durch die Höhe des Turms ihre Macht in der Stadt. Der Turm diente dem Schutz der Familie und ihren wertvollen Güter sowie Vorräte während kriegerischer Auseinandersetzungen oder bei Bränden.

Die Statue von Don Juan d’Austria

steht am Zieroldsplatz beim Kohlenmarkt. Das Denkmal wurde 1978 zu seinem 400. Todesjahr (1547-1578) errichtet. Seine Mutter war die Regensburgerin Barbara Blomberg, sein Vater Kaiser Karl V. Die Statue, eine Kopie, wurde Regensburg geschenkt. Das Original steht in der sizilianischen Hafenstadt Messina.

Der Goldene Turm

in der Wahlenstraße ist der höchste Geschlechterturm in Regensburg. Der 1250 erbaute Turm hat neun Stockwerke und ist 50 m hoch. Er wurde nur 18. Jahrhundert als Wohnturm genutzt. Neben dem Dom St. Peter gehört der Goldene Turm zu den Wahrzeichen von Regensburg.

Der Haidplatz

im Zentrum der Altstadt, ist der schönste Platz in Regensburg und ein traditionelles Veranstaltungszentrum.

Mittelpunkt ist der barocke Justitiabrunnen von 1656. Dieser Brunnen ist der Nachfolger eines im Jahr 1551 erbauten hölzernen Brunnens. Die Figur der Justitia ist von 1659, das Eisengitter stammt aus dem Jahr 1592.

Im Mittelalter wurden auf dem Platz Ritterturniere abgehalten, an denen im Jahr 1393 bis zu 300 Ritter teilnahmen. Im 14. Jahrhundert war es ein Marktplatz für Gemüsehändler. Im späten Mittelalter wurde der Platz auch von Anliegern genutzt. So wurde 1455 mit einem Ratsdekret verboten „Schweine in den Häusern zu halten und nicht auf die Haid zu treiben“, wie es bis dahin offenbar üblich war.

Um den Haidplatz sind bedeutende Gebäude zu sehen. Am Ende des Platzes steht die ehemalige Kaiserherberge

Goldenes Kreuz

Die frühgotische, um 1250 erbaute Patrizierburg erhielt erst 1862 ihre heutige Gestalt. Sie diente bereits im 16. Jahrhundert Fürsten und Kaisern als Herberge. Bekanntester Gast war Kaiser Karl V., der hier die Gürtlerstochter Barbara Bloomberg kennen lernte. Aus dieser Beziehung ging Don Juan d’Austria hervor, der spätere Sieger über die Türken in der Seeschlacht von Lepanto.

Das Thon-Dittmar-Palais

entstand von 1781 bis 1809 durch die bauliche Vereinigung von zwei mittelalterlichen Patrizierhäuser. Bauherr war der Kaufmann Georg Friedrich Dieter. So entstand damals schon das Stadtpalais in der heutigen Form mit einem Innenhof und dreigeschossigen Arkaden. In diesem Gebäude ist heute das Kulturamt, die Volkshochschule und die Stadtbücherei der Stadt Regensburg untergebracht.

Die Neue Waag,

eine Patrizier-Hausburg mit Turm wurde um 1300 vom Patriziergeschlecht Gumprecht erbaut. Im Turm ist heute noch die St. Christophorus-Hauskapelle mit gotischem Kreuzgewölbe zu sehen. Die Hausburg wurde 1441 von der Stadt Regensburg erworben und beherbergte die Stadtwaage. Daher stammt auch der Name „Neue Waag“. Die Stadt liess in dem Gebäude auch eine „Herrentrinkstube“ einrichten. Heute ist hier der Sitz des Verwaltungsgerichts.

Für die Kirche St. Oswald haben wir keine Zeit mehr. Unsere Stadtführung ist zu Ende. Schnell laufen wir über den Eisernen Steg,

denn unser Schiff, die Renate legt wieder ab.

Die Basilika St. Emeram und das Schloss Thurn und Taxis nehmen wir uns für einen weiteren Besuch in Regensburg vor. Regensburg ist eine sehr schöne Stadt mit vielen, vielen Sehenswürdigkeiten und interessanten Geschichten, die man nicht in nur einem Tag erkunden kann.