Málaga

ist die zweitgrößte Stadt in Andalusien und die sechstgrößte in Spanien. Die Hafenstadt an der südspanischen Costa del Sol und ist bekannt für die gelben Sandstrände und die grossen Hotelanlagen. Die Skyline wird von zwei massiven Hügelfestungen, der Alcazaba und den Ruinen des Castillo de Gibralfaro überragt. Beide Festungen wurden unter maurischer Herrschaft erbaut. Durch die Stadt fliessen der Guadalmedina und der Guadalhorce, die beide ins Mittelmeer münden.

Málaga ist bekannt für ein angenehmes Mittelmeerklima mit heissen Sommer- und milden Wintermonaten. Im Winter gibt es auch Regenperioden, das können wir bestätigen, denn wir hatten eine Woche Regen.

Plaza de la Marina an dessen Ende neben

wunderschönen Blumenrabatten Pferdekutschen zur Stadtrundfahrt warten

das 70 m hohe Riesenrad mit dem märchenhaften Namen Noria Mirador Princess liegt direkt am Hafen von Málaga

Der Plaza de la Merced gehört zu den berühmtesten Plätzen in Málaga. Er steht ganz im Zeichen von Pablo Picasso, dessen Geburtshaus sich an der nord-westlichen Seite befindet

Die maurische Festung Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert, wurde aus den Resten einer phönizianischen Palastanlage für maurische Könige von Granada errichtet.

Die Besichtigung der Alcazaba

führt über einen steinigen Weg, vorbei

an wunderschönen Pflanzen,

zu einer tollen Aussicht

auf den Hafen und den Park

und ein Tor mit Hufeisenbogen und römischen Spolien (es wurden Überreste aus älteren Kulturen in neueren Bauwerken wiederverwendet).

Vor der Alcazaba ist das Teatro Romano, das von Cesar Augusto im 1. Jh. v. C. erbaut wurde. Es hatte für etwa 1400 Zuschauer Platz.

In Jahrhunderten nach der Mauren-Herrschaft geriet das römische Theater in Vergessenheit und wurde erst während Restaurierungsarbeiten des Kulturhauses 1951 wiederentdeckt. Seit 2011 finden hier wieder Veranstaltungen statt.

Auf dem großen Platz vor dem Teatro Romano sind viele Straßenkünstler zu sehen

Wadenkrämpfe sind bei ihm bestimmt vorprogrammiert

Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Geburtshaus von Pablo Picasso, die Parkanlage Jardin Botánico-Historica La Concepción mit 3000 einheimischen Pflanzen und Palmen, der Parque de Málaga, eine als botanischer Garten entworfene Parkanlage, die Stierkampfarena.

Besucht haben wir den Palacio Episcopal de Málaga, den Bischofspalast auf der Plaza del Obispo, in unmittelbarer Nähe der Kathedrale von Málaga.  Heute ist hier das Diözesanmuseum von Málaga mit sakraler Kunst untergebracht.

leider darf man die Kunstwerke nicht fotografieren

hier der Innenhof des Palastes mit Sicht auf den Turm der Kathedrale

Danach gehen wir in die Catedral de la Encarnación, die der Inkarnation, also der Fleischwerdung Gottes, geweiht ist. Die Kathedrale wurde von den christlichen Eroberern ab 1528 über einer Moschee erbaut. In den ursprünglichen Plänen wurden zwei Türme eingeplant, jedoch wurde aus Geldmangel nur einer vervollständigt, was der Kathedrale ihren volkstümlichen Namen „La Manquita“ („kleine einarmige Dame“) einbrachte.

 

 

Kapelle der Reinkarnation

Kapelle vom heiligen Sebastian

der Chorraum mit Orgeln

Jetzt ist Ende mit Kultur und wir kommen zum kulinarischen. Hier ist besonders erwähnenswert die Bodega El Pimpi, die 1971 gegründet wurde.  Der Name geht auf „Pimpi“, eine berühmte Sozialfigur von Málaga, zurück. Sie half Schiffsbesatzungen und Passagieren die am Hafen ankamen. Die Pimpis wurden die ersten Touristenführer von Málaga und sind insbesondere bekannt für ihren guten Service.

Fässer mit bekannten Unterschriften

die Jamon-Theke

und was sonst noch zum essen gewünscht wird

hier fühlte sich schon Picasso wohl

und mir geht’s auch nicht ganz schlecht

Schön war eine Fahrt in die Berge von Málaga. Unser Ziel war Mondron, um in einer Ölmühle Olivenöl zu kaufen.

Die Mühle konnten wir besichtigen

Nachfolgend die Wanderkarte der Umgebung. Weil es regnet, sind wir zu den aufgeführten Dörfern mit dem Auto gefahren.

Ansonsten wären wir selbstverständlich gelaufen.

Eine Aussichtsplattform, bei schönen Wetter bestimmt eine wunderbare Sicht auf Málaga.

Die kleine Stadt

Riogordo

mit einer kleinen „Parkanlage“ und Kapelle am Fluss

Das „weisse Dorf“

Colmenar (span. Colmena für Bienenkorb)

Die Imkerei war früher die Grundlage für den Wohlstand der Gemeinde. Das Gemeindewappen besteht aus einem Bienenkorb mit sieben Siegeln (die Siebentagewoche der Imker).

Das Wetter wurde nicht besser, deshalb haben wir nur das diesige Foto mit

Blick auf Málaga

Wir machen uns auf den Weg nach Ronda und durchfahren eine

wunderschöne Landschaft

die nach jeder Kehre anders aussieht

und sehen Ronda vor uns

Rincón de la Victoria

ist der nächste Ort, in dem wir einige Tage verbringen wollen.

Die Fahrt dorthin führt uns an einem schönen „weissen Dorf“ vorbei.

Die weissen Dörfer – das schönste ist Casares in Málaga – haben enge Gassen mit weiss getünchten Häusern, Balkone mit einem üppigen Blumenschmuck und liegen oft am steilen Abhang einer Schlucht. Die Gassen sind gepflastert mit schwarz-weissen Kieselmosaiken, Marmor-oder Terrakottaplatten. Sie sind eingebettet in Pinien- und Avocado-Hainen.

Rincón liegt in Richtung Torrox Costa und Nerja und in unmittelbarer Nähe zu Málaga. Es ist ein idyllischer Fischerort.

Man kann hier super Fahrrad fahren. Die erste Tour führt uns zum Strand mit vielen tollen Fischlokalen. Der Duft von Olivenholz, das bei grillen verwendet wird,  macht unheimlich Appetit. Wir suchen uns an der Theke

eine Dorade aus, die dann auf dem Grill landet. Schmeckt super!

Frisch gestärkt geht’s weiter.

Am Ende vom Strand kommt man über einen schön angelegten Weg zu einem

Tunnel im Bergmassiv und dann

wieder am Meer entlang (alles Radweg!)

Ist das ein toller Ausblick?

Am Ende des Radwegs kommt dieser

ganz schön lange Tunnel

Schön anzuschauen sind die in den Fels eingeschlagenen

Grotten

Der Radweg ist nun zu Ende und wir sind in der nächsten Ortschaft,

in Torre de Benagalbón, die 7 km vor Málaga liegt

Nett war, als an unserem Stellplatz eine Schafherde vorbei zog

Das ist „nur“ ein super angelegter Kreisverkehr in Rincon de la Victoria.

Ein nackter Mann der auf einem Delphin reitet. Erstaunlich, dass es hier nicht ständig kracht.

Die Kirche

Parroquia de Nuestra Señora de la Victoria

Marbella

ist eine Küstenstadt an der südspanischen Costa del Sol in Andalusien. Marbella liegt an einem 27 km langen Sandstrand am Mittelmeer

am Bulevar del Principe Alfonso von HohenloheHier reihen sich mondäne Villen und Hotels aneinander. Durch das Stadtzentrum von Marbella führt die Goldene Meile, ein Gebiet mit exklusiven Nachtclubs. Über diese Meile kommt man zum

Yachthafen Puerto Banús

ein Treffpunkt der „Reichen und Schönen“. Die Liegegebühr beträgt zum Teil 500.000 Euro pro Quadratmeter für die bis zu 70 m langen Yachten. Vor allem reiche Araber haben hier ihre Liegeplätze. Die Restaurants und Geschäfte sind deshalb auch in der oberen Preisklasse angesiedelt. Der Yachthafen ist der Mittelpunkt des Nachtlebens an der Costa del Sol.

Im modernen Marbella findet man dennoch in der Altstadt Überreste der Festungsmauer und eine

mittelalterliche Turmruine.