Granada

haben wir 2014 und 2019 besucht.

2014 hatten wir einen Termin zur Besichtigung in der Alhambra und übernachteten auf dem

Campingplatz Reina Isabel

Am nächsten Tag sind wir nach Granada gefahren, der Hauptstadt der Provinz Granada in Andalusien. Die Stadt liegt beim Übergang der Sierras de Huétor y la Alfaguara in die Vega (Flussaue) de Granada am Zusammenfluss von Darro und Genil und wurde unter dem Namen Iliberra als eine von Phöniziern und Iberer bewohnte Siedlung erstmals um 500 v. Chr. erwähnt. 

Berühmt ist Granada durch die vielen bedeutenden historischen Bauten aus maurischer Zeit sowie auch aus Gotik und Renaissance und insbesondere natürlich durch die Alhambra.

Unsere Zeit erlaubt es, dass wir uns von dem

netten Herren

noch zu einer Stärkung einladen lassen und dann geht’s zur

Alhambra (die Rote Burg), eine bedeutende Stadtburg (Kasbah) auf dem Sabikah-Hügel von Granada und eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils in der islamischen Kunst. Es ist eine weitläufige, auf einem Hügel gelegene Festung mit Königspalästen, schönen Innenhöfen, spiegelnden Wasserbecken aus der Nasriden-Dynastie (eine muslimisch-maurische Dynastie des Emirats von Granada) und dem herrlichen Park des Palacio de Generalife mit Brunnen und Obstgärten.

Der Gesamtkomplex ist in vier Bereiche unterteilt. Der Genaralife außerhalb der Festungsmauern, die Medina die überwiegend aus Gärten und Fundamenten früherer Zeit besteht, die Paläste des Nasriden und die Alcazaba, die Zitadelle.

Der Palacio de Generalife war der Sommerpalast und Landsitz der Nasriden-Sultane. Der Palast und seine Gärten wurden im 13. Jahrhundert errichtet.

Der Generalife ist einer der ältesten, bestehenden maurischen Gärten. Eine besondere Form des Wasserzuflusses verhindert die Wellenbildung.

Die Nasridenpaläste mit ihren Gärten sind das Herzstück der Alhambra. Hier war der Regierungssitz und die Privaträume der maurischen Herrscher.

Im Löwenhof des Palazzo del Partal

mit dem Löwenbrunnen auf dessen Rand geschrieben steht:

Selig ist das Auge, das diesen Garten der Schönheit sieht

der Thronsaal (Sala de Emajadores)

ein Blick aus dem Fenster

wir verlassen diesen Saal und sehen

diese wunderschöne Kuppel.

Im Sala de los Abencerrajes, der Name stammt von der Legende, dass in diesem Saal die Ritter des granadinischen Geschlechts der Abencerrajes enthauptet worden seien, sind die Wände mit arabischen Schriftzügen und Stuck versehen.

Hier das Stalaktitengewölbe vom Sala de los Abencerrajes

In der Medina der Alhambra befinden sich heute hauptsächlich Gärten und Fundamente der ursprünglichen Bebauung. Ein Spazierweg neben

Zypressen führt zu den

Gartenanlagen, schönen

Fundamenten und zur

Kirche

Santa Maria de la Alhambra

Das Verteidigungssystem der Alhambra ist die

die Alcazaba, das Bollwerk der Alhambra, in die man

durch das Puerta del Vino kommt.

Die Alcazaba ist die Stadtburg

einer großflächige Befestigungsanlage mit stadtähnlichem Charakter

auf der Kanonen nicht fehlen dürfen.

Jetzt noch ein Blick auf

Granada

dann verlassen wir die Alhambra und stürzen uns

in die Altstadt von Granada, gehen 

vorbei an der Kathedrale, denn jetzt machen wir uns auf die Suche nach einem Tapaslokal

und landen hier.

Das ganze Lokal hängt voll mit Marienbildern aus der ganzen Welt.

Der Rosado und die Tapas haben uns hier gut geschmeckt.

Die Vielzahl der Kneipen animiert uns zur nächsten Einkehr

und wir wünschen uns „salud und bon provecho“

Zweite Fahrt nach Granada im April 2019

Wir übernachten am Campingplatz Suspiro del Moro,

der auf dem Pass Puerto Suspiro del Moro auf einer Höhe von 865 liegt. Der Pass ist ein Ausläufer der Sierra Nevada und Bindeglied zwischen der Vega de Granada (Ebene) und dem fruchtbaren Valle de Lecrín (Tal der Freude)

Nach Granada nehmen wir den Bus. Die Haltestelle ist nur ca. 150 m vom Campingplatz entfernt. Beim Palacio de Congresos in Granada steigen wir aus, und gehen zum Parque de Violón an dem

die beiden Herren -Alexandre Dumas und Emmeline Stuart-Wortley- zu sehen sind. Wir überqueren mit der Brücke Puente Genil

den Rio Genil. Auf dem Weg zum Plaza de Humilladero sehen wir noch das Monument

einer Flamencogruppe. Am Plaza de Humilladero kommen wir vorbei am

Fuente de las Granadas sowie der

Basilica Nuestra Señora de las Angustias

Die Basilika wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und beherbergt die Heiligenfigur der Stadtpatronin von Granada, die Nuestra Señora de las Angustias. Beeindruckend ist das Altarbild des Hochaltars von 1728.

An der Plaza Mariana de Pineda steht die Bahn der Granada City Tour

die 12 Stationen/Sehenswürdigkeiten anfährt. Man kann beliebig aus- und wieder zusteigen und wir beginnen unsere Besichtigungsfahrt an der Alhambra, am Palacios Nazaríes beim

Puerto Justicia, der monumentalsten Außentür der Alhambra. Sie wurde 1348 erbaut und wird auch das Tor der Gerechtigkeit genannt.

Weiter geht’s zum Plaza Nuevo der trotz seines Namens „Neuer Platz“ der älteste Platz in Granada ist. Er liegt zwischen dem modernen Zentrum und der Carrera del Darro. Hier steht der

Palacio de la Real Chancilleria – köngliche Kanzlei von Granada

Durch eine königliche Verfügung ist das Gebäude seit 1500 der Oberste Gerichtshof und bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten.

Die schöne Uhr zeigt an „was die Stunde geschlagen“ hat.

Der Plaza Nuevo führt uns zur Carrera del Darro.

Die Straße ist durch alte Mauern sowie Stein- und Ziegelbrücken eine unterschiedlich breite Geschäftsstraße, die parallel zum Flussbett des Darro verläuft. Sie führt uns vorbei am

arabischen Badehaus aus dem 11. Jh. mit katakombenartigen Räumen

sowie 8-eckigen, sternförmigen Oberlichtern.

Von der Carrera del Darro aus hat man auch

einen wunderschönen Blick auf die Alhambra

und sie endet

am Paseo de los Tristes.

Die Route führt uns zur

Cuesta de Gomérez. In dieser Straße findet man auch einige, der in der ganzen Welt bekannten

Flamenco-Gitarrenbauer. In einem netten kleinen Restaurant

stärken wir uns für unser nächstes Ziel

dem Puerta de las Granadas, dem Granatapfeltor. Dieses Tor war einst ein Verteidigungsturm der aus der Stadt führte. Das Tor öffnet den Weg in die heutigen Pappelalleen der Alhambra und schließt an ihre Mauer an.

Wir fahren mit der City Tour Bahn zum Aussichtspunkt Mirador de San Cristóbal

und haben eine herrliche Aussicht zum Alabaicín, dem ältesten Stadtviertel von Granada. Dieses Stadtviertel geht auf die spätantike, vormaurische Siedlung Ilíberis zurück. In den vielen kleinen Gassen der Alabaicín sieht man überwiegend weiß gestrichene Häuser.

Danach kommen vorbei an der

Iglesia del San Cristóbal und am

Kloster Cartuja Santa María Porta Coeli, einem Kloster des Kartäuserordens.

Für verlassen unseren City Tour Zug bei der

Stierkampfarena. Leider ist sie geschlossen, so daß wir nur

durch das Gittertor schauen können.

Wir gehen zum Plaza Bib Rambla. Den Mittelpunkt bildet ein

Springbrunnen aus dem 17. Jahrhundert mit vier grotesken, wasserspeienden Figuren und einer Neptunstatue.

Sehenswert ist auch der

Laternenpfahl, auf dem mythische Wesen dargestellt sind und das Fundament die Form eines Pferdefußes hat. Von hier gehen wir zur Kathedrale

Santa María de la Encarnación de Granada. Wir haben sie nur von aussen angeschaut, denn 11,00 € Eintritt war uns zu viel.

Nun stehen wir am

Eingang zur Alcaicería de Granada. Einem typischen Stadtteil der muslimischen Kultur.

In den engen Gassen reiht sich ein Souvenirladen an den anderen.

Der Basar erstreckt sich von der Plaza Nueva bis zur Plaza Bib-Rambla in der islamischen Medina nahe der Aljama- Moschee .

Am Plaza del Carmen befindet sich das

Rathaus von Granada.

Granada ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, die wir immer wieder gerne besuchen werden.

Westernstadt Fort Bravo

ist nur 2 km von Tabernas entfernt. Als der Regisseur Sergio Leone auf der Suche nach Drehorten für seine Italowestern war, stieß er auf diese

spektakuläre, wüstenähnliche Ebene und ließ das Städtchen bauen, das bis heute erhalten ist und  für viele Filme (u.a. Vier Fäuste für ein Halleluja) und TV-Spots als Kulisse dient.

Bereits von weitem sieht man in einem Tal die

Indianerzelte.

Ins Fort führt ein sehr holpriger Weg. Wir mußten das Womo nehmen, denn unser Pferd hat heute

verweigert. Das Ziel vor Augen läßt sofort das

Geholper vergessen. Schon nach dem Betreten des Geländes

fühlt man sich wie mitten im alten Texas. Gerade wird ein Film gedreht

(im Moment Regiebesprechung)

und so können wir volle Action vor der Grand Central Bank miterleben.

Mit der Kutsche fährt uns der Cowboy

mit Karacho

durch die ganze Stadt. Vorbei an der

Kirche

dem Haus des Sheriffs mit Gefängnis

dem Saloon von aussen und

von innen

den Wohnhäusern

dem „Schnellimbiss“

den Stallungen der schönen Pferde und Kamele und

dem Galgen vom Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Sergio Leone

Nach unserem Besuch im Fort Bravo geht die Fahrt weiter durch die

Wüste Tabernas

kommen vorbei am Ort Tabernas und

sehen trotz weniger Regenfälle in der Wüste kleine Siedlungen mit Bäumen und Wiesen. Das Wachstum der Pflanzen ist durch die feuchten Winde des Mittelmeeres möglich.

Jerez de la Frontera

meist nur kurz Jerez genannt, ist eine Stadt in der südspanischen Region Andalusien. Die Altstadt ist umgeben von der im 11. Jahrhundert errichteten

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Alcázar, eine maurische Festung mit einem

Alcazar Jerez

Wehrturm. In der Festung war früher eine Moschee integriert. Als die spanische Krone keine Muslime und später auch keine Juden mehr duldete, wurde die Moschee in eine christliche Kirche umgewandelt und das Minarett wurde zum Glockenturm.

Im westlichen Teil der Stadt ist das „Sherry-Dreieck“ mit vielen namhaften Sherry Herstellern die man besichtigen und natürlich an einer Weinprobe teilnehmen kann.

Wichtige Sehenswürdigkeit in Jerez ist die weltbekannte

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Königlich-Andalusische-Reitschule Frontera.

Bis 1997 fanden auf dem Circuit de Jerez Formel-1-Rennen statt. Heute ist die Rennbahn eine Teststrecke und es findet der große Preis von Spanien der

Motorsport-Rennstrecke Jerez

Motorrad-Weltmeisterschaft statt.

Jedes Jahr im Februar oder März finden hier das Flamenco-Festival (Festival de Jerez) statt.

Wir sind in Jerez nur zur Durchreise, haben aber natürlich eine Bodega besucht und eingekauft

bei Fundador mit

einem riesigen Park.

Kurz nach der Stadt Jerez haben wir die

„spanischen Wahrzeichen“ – der Osborne Stier und den Tequila-Mann gesehen

Cádiz

ist eine spanische Hafenstadt in Andalusien. Cádiz liegt auf einer Landzunge und ist von allen Seiten vom Meer umschlossen.

Das Klima in Cádiz ist vom Meer geprägt. Der Atlantik und der Wind bestimmen das Klima. Der Wind aus westlicher Richtung (Poniente) transportiert kühle Atlantikluft dann liegt die Temperatur bei 30 Grad, weht ein Ostwind (Levante) werden über 40 Grad erreicht.

Cádiz zählt zu den ältesten Städten Westeuropas und wurde vermutlich durch Herakles gegründet.

Wichtige Sehenswürdigkeit in Cádiz ist die Kathedrale

Santa Cruz sobre el Mar oder Santa Cruz sobre las aguas „Zum heiligen Kreuze über dem Meer“ aus dem 18. Jahrhundert.

Der Westturm der Kathedrale kann bestiegen werden.  Von hier aus wurde kontrolliert, ob in der Stadt alles in Ordnung ist oder ob Piraten in Sicht sind.

Die Kathedrale ist 85 m lang, 60 m breit und 52 m hoch. Sie hat korinthische Säulen, ist sehr hell und bietet eine angenehme Kühle im heissen Sommer.

In den Kapellen sind zahlreiche Gemälde und Relikte aus der alten Kathedrale und aus spanischen Klöstern zu sehen.

Lohnenswert ist ein Besuch in der Krypta der Kathedrale. Hier hat u.a. der in Spanien bekannte Komponist Manuel de Falla

seine letzte Ruhestätte gefunden.

Ganz toll – sollte man während der Besichtigung ein menschliches Bedürfnis haben – so findet man in der Kirche eine

saubere, öffentliche Toilette (haben wir noch nie gesehen!!)

Wir verlassen den

Plaza de la Catedral und gehen über eine

Gasse in der Fussgängerzone zum Torre Tavira, der als Wachturm im 18. Jahrhundert errichtet wurde.

Die meisten Besucher von Cádiz sehen den Turm nur als Orientierungshilfe in der weitläufigen Altstadt.

Die wenigsten wissen, dass im Torre Tavira eine Camera Obscura installiert ist. Eine Führung im ersten Stock unterhalb des Aussichtsturms sollte man unbedingt machen. Hier werden die Livebilder, der auf dem Dach platzierten, Camera Obscura genannten Kamera, in eine Art Schüssel projiziert. Mit Hilfe einer speziellen Technik sieht man alles, was um den Torre Tavira gerade passiert in Echtzeit als Nahaufnahme.

Die Besichtigung geht weiter auf der oben im Turm gelegenen Plattform. Der Blick auf die

Altstadt von Cádiz, die älteste Stadt Europas

die Kathedrale

den Atlantik ist einfach super.

Unser Rundgang um Cádiz führt uns zum

Parque Genovés der grünen Visitenkarte von Cádiz. Am Platz des Parks war ehemals eine Festung. Im Jahr 1863 wurde die Festung abgerissen und es konnte der Park mit zahlreichen Baumarten, hauptsächlich

amerikanischen Zypressen gepflanzt werden. In der gepflegten Grünanlage direkt am Meer feierte man einst rauschende Feste. Heute ist der Parque Genovés der botanische Garten der Stadt mit über 100 Baumarten, bunten Pflanzbeeten, Schatten spendenden Palmengärten und reizvollen Wasserspielen.

Unsere nächste Station ist die Festung

Baluarte de la Candelaria (Bastion), ein Bestandteile Festungsanlage, die sich um die Altstadt von Càdiz zieht. Heute dient die 1672 erbaute Bastion als Wellenbrecher.

Ein majestätisches Bauwerk in Cádiz ist das

Monumento a la Constitución de 1812

Das Denkmal erinnert an die ehemals erfolglose Belagerung der Stadt durch die Franzosen. Die Stadt Cádiz wurde nie eingenommen. Am 19. März 1812 verkündete man an diesem Platz die spanische Verfassung.

Ganz in der Nähe vom Monumento a la Constitución de 1812 ist die

Kirche El Carmen, die zu ihrer künstlerischen Bedeutung – sie hat einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen – auch eine historische Bedeutung hat. Hier fand am 19. März 1812 das Te Deum (Lob-Gesang) für den Abschluss der Verfassung von Cádiz statt.

Mit dem Katamaran fahren wir wieder zurück zum

Puerto de Santa Maria

El Puerto de Santa Maria

ist eine Gemeinde in Südspanien an der Mündung des Rio Guadalete in der Bucht von Cádiz. Sie ist das südliche Ende des „Sherry-Dreiecks“.

In El Puerto de Santa Maria hat sich Christoph Columbus vor seiner zweiten Amerika Expedition aufgehalten. Die Gegend wurde schon früh besiedelt, das sieht man an archäologischen Funden aus der Zeit der Phönizier. Reste maurischer Besiedlung sind ebenfalls noch sichtbar. Der Hafen hat eine große Bedeutung für Andalusien und Cádiz, denn der Handel mit Sherry zog viele reiche Händler in das Städtchen.

In der Stadt befinden sich viele Sherry-Bodegas wie 501, Terry, Osborne und nicht wenige Freidurias und Cocederos, in denen man Meeresfrüchte frittiert und gekocht essen kann.

In El Puerto de Santa Maria am Plaza de Toros ist eine der schönsten

Stierkampfarenen von Spanien

Sie wurde 1880 errichtet und bietet Platz für 12.000 Besucher.

Die Kirche

Mayor Prioal, befindet sich direkt an der Plaza de España, dem Hauptplatz der Stadt. Es ist unvorstellbar, wieviele Störche ihre Nester

in jede Ecke der Kirche gebaut haben.

Links hinten sieht man die

Castillo San Marco. Castillo de la Ciudad und Castillo de San Marco sind Befestigungsanlagen aus dem 13. Jahrhundert, die aus den Ruinen einer maurischen Moschee gebaut wurden. Sie sind eindrucksvolle Beispiele mittelalterlicher Befestigungsanlagen.

Casa San Marco

Hier sehen wir ein imposantes Hotel, denn das Gebäude war die

Kirche San Miguel.

Es regnet mal wieder in Strömen, deshalb stellen wir uns

in einem Hausflur unter und sehen durch das Gitter

diesen schönen Innenhof (spanisch Patio)

Das ist der Hafen von

El Puerto de Santa Maria. Hoffentlich wird das Wetter bald besser, dass wir von hier mit der Fähre nach Cádiz übersetzen können.

Endlich ist kein Regen oder Sturm und wir fahren mit dem Katamaran nach Cádiz

Ronda

die Stadt liegt auf einem Berggipfel 723 m über dem Meeresspiegel, in der als Serrania de Ronda bekannten Landschaft.  Sie ist 113 km von der Hauptstadt Málaga und 50 km von der Costa de Sol entfernt. Ronda hat eine Fläche von 480 ha und ist eine der größten Ortschaften unter den „weißen Dörfern“ Andalusiens.

Ronda hat eine atemberaubende Lage oberhalb einer tiefen Schlucht.

Die Altstadt ist von der Neustadt (El Mercadillo) durch die 100 m tiefe, vom Rio Guadalevin gebildete Schlucht, die Tajo de Ronda getrennt. Der Abgrund wird überspannt von drei Brücken. Die Puente Árabe (Arabische Brücke), die Puente Viejo (Alte Brücke) und die bekannteste, die im 18. Jahrhundert erbaute Puente Nuevo (Neue Brücke).

Die Steinbrücke Puente Nuevo ist ein super Aussichtspunkt.

Schwindel erregend, wie es hier runter geht

da schauen wir lieber in die Ferne.

Die meisten Sehenswürdigkeiten aus der nordafrikanischen und spanischen Tradition findet man in der Ciudad Viejo. Noch heute zu sehen sind die

Ruinen der Baños Arabes (Arabische Bäder), die

Brücke Puente Viejo – Alte Brücke

das Philipp-V-Tor, zwei Paläste

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die Casa del Gigante und der

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Palacio de Mondragón, heute das Stadtmuseum (Museo Municipal) mit schönen Innenhöfen.

Das Kloster und die Kirche

Colegiata de Santa Maria la Mayor wurde Ende des 15. Jahrhunderts an die Stelle einer früheren Moschee der Stadt erbaut und befindet sich an der

Plaza Duquesa de Parcent, dem Ausgangspunkt in die schönen Gassen der

Altstadt und führt zum

Rathaus von Ronda.

In der Neustadt, am Plaza de Toros ist die Stierkampfarena aus dem 18. Jahrhundert

der auch Treffpunkt für eine Kutschfahrt durch Ronda ist.

Der Stier auf dem vorherigen Foto sitzt natürlich nicht auf dem Rücken des Pferdes

Ein Torero darf natürlich nicht fehlen.

Ronda ist in Spanien wegen der Entwicklung des Stierkampfes im 18. und 19. Jahrhundert bekannt. Hier entwickelten drei Generationen der Familie Romero die Regeln des Stiefkampfes, nach denen bis heute gekämpft wird. Dazu gehört der Gebrauch des Tuches, der Kampf des Toreros nicht mehr zu Pferd sondern zu Fuß und die Posen beim Kampf.

Iglesia La Merced war ein Kloster und eine Kirche aus dem 16. und 17. Jh. Vom ehemaligen Klostergebäude ist heute nur noch die Kirche mit drei Schiffen erhalten.

Witzig ist dieses Haus

das mit alten Reifen gedeckt ist und interessant ist diese

Fliesenbildansicht von Ronda mit einer Erklärung des Bildes in vielen Sprachen rund um ein Kunstwerk

das wir in dieser Straße entdeckt haben. Vom Aussichtspunkt am

Plaza Maria Auxiliadora gibt es einen

unbefestigten Weg hinunter zum Aussichtspunkt, vom dem man die bekannte Ansicht von Ronda mit der Brücke Puente Nuevo sieht. Der Spaziergang lohnt auf alle Fälle.

Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz

El Sur, von dem wir zu  Fuss nach Ronda gehen konnten.

El Ejido

ist eine Stadt in der autonomen Region Andalusien im Süden Spaniens. El Ejido ist eine der reichsten Städte in Spanien und durch den Gemüseanbau in Gewächshäusern geprägt.

Die Umgebung von El Ejido gleicht einer unfruchtbaren steinigen Wüste. Unter der Erde liegen jedoch unterirdische Flüsse mit jahrtausendealtem Grundwasser. Die geologischen Umstände – Bodenfeuchtigkeit, Thermik und Versalzungsresistenz führen zu der Ausdehnung des Gemüseanbaus.

El Ejido ist Europas größter genutzter Wintergarten in dem zahlreiche Gemüsesorten angebaut werden. Der Gemüseanbau brachte der Bevölkerung, die vom Anbau abhängig ist, einen gewissen Wohlstand.

Die zum Anbau genutzten Treibhäuser bedecken rund 36.000 Hektar mit Plastik. Deshalb heisst die Gegend

Mar del Plastico.

Sie ist weltweit die größte Anbaufläche unter Plastikfolie.

Erkundet man die Umgebung mit dem Rad,  kommt man

zur Burg der Gemeinde Los Baños de Guardias Viejas

das Castillo de Guardias Viejas.

Sie ist aus dem Jahr 1769 und liegt in der felsigen Küste des Mittelmeeres.

Von hier hat man eine wunderbare Aussicht zum Meer und der Bucht, in der

Angler gerade ihr Abendessen fischen.

Fährt man weiter, kommt man in’s Dorf Los Baños de Guardias Viejas mit der

kleinen Kirche

Cabo De Gata-nijar

heisst übersetzt das Kap der Katze. Die Fahrt durch die einzigartige Berglandschaft Andalusiens

führt uns zum

Naturpark Cabo De Gata-nijar, eine Vulkanlandschaft die zur Provinz Almeria gehört und im Südosten von Spanien liegt. Die Vulkane sind jedoch seit Millionen Jahren erloschen.  Erdbeben gibt es hier jedoch immer wieder. Das durch die Vulkane zerklüftete Land

mit vielen kleinen Seen

lädt zu abwechslungsreichen Spaziergängen ein

denn es steckt sich bis zum Mittelmeer aus

Die Sierra del Cabo de Gata ist von Trockentälern (ramblas) und tiefen Schluchten (barrancos) durchzogen. Am wellenartigen Strand erkennt man sehr gut die ins Meer geflossenen Lavaströme.

Cabo de Gata liegt in der Nähe der Wüste Tabernas, die in einigen Filmen – Indiana Jones – Lawrence von Arabien als Nebenschauplatz verwendet wurde. Einen Besuch lohnt der Freizeitpark Oasys, der in den 60er Jahren von Sergio Leone errichtet wurde und u.a. als Kulisse im Film „Spiel mir das Lied vom Tod“ genutzt wurde. Man geht davon aus, dass hier mehr als 500 Westernfilme gedreht wurden.

Die Reise geht weiter in die Ebene von Almeria, in der Obst- und Gemüseanbau betrieben wird. Weite, sehr weite Flächen sind mit Tomatenplantagen bedeckt. Man nennt diese Landschaft auch Mar del Plástico

Almeria

ist eine Stadt im Süden von Spanien die bereits 955 von Bad ar-Rahman III. als Hauthafen von seinem großen Reich gegründet wurde. Sie liegt auf dem Schwemmland des Rio Andarax in einer weiten Mittelmeerbucht. Sie hat auch meisten Sonnenstunden in Spanien, etwa 3000.

Wir haben riesiges Glück, denn wir können direkt im Hafengelände von Almeria übernachten. Es ist wohl der bestbewachte Übernachtungsplatz den wir jemals hatten,

denn die Kameras vom Zoll zeichnen 24 Stunden auf.

Die Aussicht ist auch nicht zu verachten.

Ganz ideal ist die Nähe zum Stadtzentrum.

Wir gehen auf der schönen Promenade entlang,

sehen auf der linken Seite die „Neustadt“,

noch an der hölzernen Brücke vorbei

und sind dann an der Rambla (der Weihnachtsmarkt ist leider schon vorbei).

Es ist Siesta

deshalb sind nur ein paar Touristen unterwegs.

Der Markt hat bereits Feierabend und

alle Geschäfte sind geschlossen.

Das ist der Turm von der Casa de las Mariposas (Haus der Schmetterlinge)

 in der Puerta de Purchena.

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg, um die auf einem Hügel gelegene, maurische Festung Alcazaba zu besichtigen. Uns fehlen die Worte an welchem Dreck wir zur Sehenswürdigkeit vorbei müssen,

der sich über den gesamten Weg zur Festung hinzieht

und den eigentlichen Ausblick total verdirbt.

Der Hügel ist ganz schön steil – dann geht’s auch noch

Stufen rauf, doch egal ich will Almeria von oben sehen.

Es hat sich gelohnt, der Ausblick ist wirklich toll.

Geht man auf der Festung weiter, sind die Reste von drei Türmen zu sehen.

Den Huldigungsturm, den Turm der Gerechtigkeit und den Turm der Spiegel, das Bollwerk El Espolón, die Kapelle San Juan Evangelista und den Wartturm de la Vela.

Von der Festung gehen an den Türmen angebaute Verteidigungsmauern aus, die sich durch das Tal La Hoya bis zum Hügel San Cristobal ziehen .

Ein Spaziergang in der Stadt muss natürlich auch sein. Wir sehen

zwischen Wohnblöcken schöne Häuser,

laufen die Kirche entlang, leider sie ist auch geschlossen.

Ausklingen lassen wir den Tag in einer Bar

bei Rosado und Tapas.

Córdoba

ist die Hauptstadt der Provinz Córdoba im Süden Spaniens und die drittgrößte Stadt in Andalusien. Sie war eine wichtige Stadt in der römischen Antike und ein bedeutendes Zentrum des Islams im Mittelalter.

Super!! Wir können direkt am großen Parkplatz gegenüber der Altstadt, die seit 1994 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, übernachten.

Wir gehen raus aus dem Parkplatz, über die Straße,  da sind wir schon bei der

Stadtmauer und dem Tor zum Eingang in die

Altstadt, die uns zur

Juderia führt. Die Juderia ist die Altstadt, in der früher per Gesetz die Juden leben mußten. Die Häuser sind aus Ziegeln, Lehm und Holz gebaut. In den engen,

weiss-blau gestrichenen und dekorierten Gassen. Es gibt viel Gastronomie und eine, von nur noch 3 existierenden Synagogen in ganz Spanien.

Das berühmteste Bauwerk ist die Mezquita, eines der schönsten Gebäude der Welt, das seit 1984 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Die aus einer riesigen Moschee hervorgegangene

Mezquita-Catedral. Die Moschee wurde 784 erbaut und verfügt über einen

Betsaal mit Hufeisenbögen und Mosaiken aus der byzantinischen Zeit.  Im 16. Jahrhundert wurde mitten in die Gebetshalle eine Kirche hingebaut, die quer zur Moschee nach Ostnordost zeigt.  Sie erstreckt sich über zehn Schiffe (sind durch Säulen und Pfeiler abgetrennte Räume) und zwölf Joche (ist der Abstand zwischen 2 Säulen oder Pfeilern) des Moscheegewölbes. Das Minarett wurde durch einen Glockenturm ersetzt. Im 17. Jahrhundert wurde in den riesigen Bau ein Kirchenschiff im Renaissance-Stil hinzugefügt.

Die „Aussenansicht“ der Kirche in der Moschee

der Hochaltar

Blick auf die Orgel und die Moschee

das Mihrab, eine nach Mekka weisende Gebetsnische in der Moschee.

Sehr beeindruckt waren wir auch von den vielen (über 100)

pompösen Kapellen reicher spanischer Familien oder ? (wir wissen es nicht genau) und

den Reliquien in gläsernen Schreinen.

Beeindruckend sind die Farben einer Kuppel

die sich am Boden und an der Säule widerspiegeln.

Nach über 5 Stunden verlassen wir das Gebäude. Wir konnten uns nicht statt sehen.

Ein Besuch in der spanischen Hofreitschule von Córdoba durfte natürlich nicht fehlen. Es werden ausschließlich Lipizzanerhengste ausgebildet.

der Dressurplatz

das Museum mit

alten und

uralten Kutschen.

Die „Lehrer“ der Pferde heissen „Bereiter“. Der Eleve tritt im Alter von 15 bis 19 Jahren in die Schule ein. Nach 4 bis 5 Jahren Ausbildung ist er Bereiter-Anwärter und muss einen jungen Hengst bis zur Quadrille-Reife ausbilden. Erst dann wird er zum Bereiter ernannt. Die Empire-Uniform der Bereiter ist seit 200 Jahren unverändert. Sie besteht aus einem kaffeebraunen Reitfrack mit versteckter Zuckertasche, einer weisse Hirschlederhose und einem Zweispitz sowie Stulpstiefeln mit Schwanenhalssporen und Rehleder-Handschuhe.

Córdoba liegt am

Guadalquivir, der mit einer Länge von 657 km der fünflängste und einzig schiffbare Fluss in Spanien ist.

Vor dem Fluss steht der

Arco del Triunfo.

Wir kommen vorbei am Plaza Jerónimo Páez 7 an dem sich das

archäologische Museum befindet. Unweit davon sind wir am

Templo romano, der bei der Erweiterung des Rathauses entdeckt wurde.

Schöne Häuser am

Plaza de las Tendillas

Jetzt lassen wir den Tag ausklingen in einem der vielen Lokale und geniessen

Tapas, die auf einem kleinen Teller, der sich auf einem Holzbrettchen befindet, angeboten werden. Bezahlt wird nach der Anzahl der Holzbrettchen, die am Tisch stehen.