Gandia mit Grau de Gandia

liegt im Osten von Spanien am Mittelmeer, an der Costa del Azahar. Gandia ist ca. 65 km südlich von Valencia sowie 95 km nördlich von Alicante entfernt. Sie gehört zu den größeren Küstenstädte in der Region. Die Stadt war im 15. und 16. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum. Besondere Bedeutung hatten die Borja, Herzöge von Gandia. Der Palast in Gandia ist das Geburtshaus von Francesco de Borja. Er ist das bedeutendste Denkmal in der Stadt das wir natürlich besichtigen.

Der Borja Palast

Sehr, sehr beeindruckend.

Die Besichtigung machte uns hungrig auf die Spezialität in Gandia, die Nudelpaella Fideuá. Sie soll in Gandia erfunden worden. Nach dem Essen spazieren wir zum

Casa Esperitualidad Esclavas

Die ehemalige Kirche ist heute Teil einer Universität sowie Ort der Besinnung und Vertiefung des Glaubens. Es ist das Haus der „Spiritualität“.

Wir sind am Campingplatz L’Alqueria in

Grau de Gandia.

Hier schätzen wir die Nähe zum Hafen, den Strand und die Stadt Gandia. Es ist der ideale Ausgangspunkt für schöne Radtouren. Deshalb sind wir bereits zum 3. Mal in Grau.

In Grau de Gandia konnten wir das spanische Weihnachten kennenlernen. Höhepunkt an Weihnachten ist in Spanien der 05. Januar. An diesem Tag bekommen die Kinder ihre Geschenke von den Heiligen drei Königen. Tradition in Grau ist, dass die Heiligen drei Könige in einem Boote zum Hafen kommen.

Vom Hafen geht es in zur Kirche „Sant Nicolau“ – Sankt Nikolaus. Hier überbringen die drei Könige symbolisch ihre Geschenke dem Christkind, das in einer Krippe liegt.

Danach findet ein Umzug mit den Heiligen drei Königen sowie der heiligen Familie statt. Hier werden Geschenke an die Kinder verteilt werden. Nicht fehlen dürfen Musikkapellen und Tanzgruppen. Beim Umzug werden die vielen Schatztruhen von Kaspar, Melchior und Balthasar symbolisch mitgetragen.

Roscó des Reyes

Zur Tradition an Weihnachten gehört der Roscón des Reyes. Der Königskranz aus Hefeteig wird mit kandierten Früchten verziert. In den Kranz mit eingebacken wird ein Bohnenkern und ein Porzellanfigürchen. Die Tradition besagt, das derjenige, der die Bohne in seinem Kuchenstück findet, den Kuchen für alle Gäste bezahlen muss. Der Finder des Porzellanfigürchens wird von den Gästen zum König gekrönt.